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Das Phänomen
des Traumes
wird von
vielen
Menschen als
Geheimnis
betrachtet.
Die obskuren
nächtlichen
Geschehnisse
üben
einerseits
eine
anziehende
Neugier auf
ihre
Bedeutung,
andererseits
aber auch eine
abstoßende
Furcht vor der
scheinbaren
Magie der
verworrenen
Bilder aus.
Seit
Jahrtausenden
schon
beschäftigt
sich die
Menschheit mit
dieser bizarr
anmutenden
Erscheinung.
Unter den
zahlreichen
Personen, die
den Traum
erforschten,
sind zwei
Wissenschaftler,
die für die
Pädagogik und
die
Psychologie
gleichermaßen
bedeutend
sind: Sigmund
Freud und Jean
Piaget.
Diese Arbeit
fragt danach,
ob es
Ähnlichkeiten
zwischen den
Studien dieser
beiden
Gelehrten in
Bezug auf die
Erscheinung
Traum gibt,
auf welche
Weise beide
mit dem
Phänomen
umgegangen
sind, aus
welchem Grund
sie den Traum
in ihre
Theorien
aufgenommen
haben und mit
welchen
Ergebnissen
sie ihre
Forschungen
abschlossen.
Aufgrund der
Komplexität
des
Themenbereiches
wird an dieser
Stelle auf
eine
Darstellung
der
Rahmentheorien
Freuds und
Piagets
verzichtet,
obwohl die
Kenntnis
dieser meinen
Ausführungen
selbstverständlich
zugrunde
liegt.
Im folgenden
wird zunächst
die
Traumtheorie
Freuds in
ihren
wesentlichen
Zügen
dargelegt,
wobei aus
genanntem
Grund auf die
praktische
Traumdeutung
nicht
ausführlicher
eingegangen
wird. Im
Anschluß daran
werden die
Ergebnisse
einer
Untersuchung
von Piaget
über das
Verständnis
des Traumes
bei Kindern
referiert, und
abschließend
wird die
Bedeutsamkeit
der
Traumforschungen
Freuds und
Piagets für
ihre
jeweiligen
Theorien
herausgearbeitet.
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