Amazon quält Linux-Nutzer

Es ist ja schön, dass Amazon immer wieder unter Beweis stellt, dass sie ihr Geschäftsmodell den aktuellen Erfordernissen anpassen können. Allerdings werden dabei manchmal sehr seltsame Wege gegangen. Statt dass man einfach eine MP3-Datei oder ein MP3-Album als ZIP-Archiv herunterladen kann, muss man dafür erst noch Amazons MP3-Downloader herunterladen und installieren und – als gäbe es nur ein Betriebssystem – gibt es den nur für Windows. 

Nutzt man Linux als Betriebssystem, hat man keine andere Wahl, als das Album zu kaufen und es dann später aus dem Cloud-Player herunterzuladen. Mit einem Haken: man kann die einzelnen Tracks eines Albums unter Linux nur einzeln herunterladen und nicht als ZIP-Archiv. Hat man mehrere Alben gleichzeitig gekauft, kann das dauern.

Warum einfach, wenns auch kompliziert geht, nicht wahr, Amazon?

jr | Sonntag 03 November 2013 - 3:51 pm | | onlinehandel | Ein Kommentar
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Amazons Plus-Artikel

Irgendwie sinnfrei: da hat Amazon nun die neuen sogenannten Plus-Produkte im Angebot, das sind kleinpreisige Artikel, die erst dann gekauft werden können, wenn man einen Warenkorbwert von 20 Euro erreicht. Das, was man bislang also selbst machen konnte, um die separaten Versandkosten zu sparen, bietet Amazon nun automatisiert an. Legt man einen Plus-Artikel in den Einkaufskorb, wird er dort solange geparkt, bis man genug andere Produkte zusammen hat. Der Unterschied ist, dass man Plus-Artikel nicht isoliert bestellen kann.
Andererseits werden diese Miniartikel dann auch separat verschickt, wenn die anderen Artikel der Bestellung noch nicht versandfertig sind. Damit dürfte der Sinngehalt des Ganzen dann wieder gegen Null gehen.

dws | Samstag 02 November 2013 - 10:07 pm | | onlinehandel | Ein Kommentar
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