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Rubrik: Fragen Sie uns…

Fragen Sie uns – wir wissen es auch nicht (Folge 11)

Folge 11 unserer beliebten Serie, heute mit der Frage:


Gewährleistung, wenn es Verkäufer nicht mehr gibt?

Aber selbstverständlich gibt es weiterhin Gewährleistung. Wenden Sie sich diesbezüglich an den Verkäufer.*

*Ernsthafte Antwort: Nein. – Ausführliche Antwort: Gewährleistung ist gegenüber dem Verkäufer ein rechtlicher Anspruch, der faktisch solange besteht, wie der Verkäufer (bzw. sein Geschäft) existiert. Den Anspruch haben Sie zwar weiterhin, aber sie können ihn eben nicht mehr durchsetzen (Ausnahme: Insolvenzverfahren läuft => Insolvenzverwalter). Gibt es also keinen Verkäufer mehr, gibt es in der Realität auch keinen Anspruch mehr gegen ihn.

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Fragen Sie uns – wir wissen es auch nicht (Folge 10)

Kaum zu glauben, aber es gibt wirklich Leute, die sich “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” auch im Jahre 2009 gezielt antun wollen. Nicht einfach nur im Fernsehen nebenher, weil sonst auch nichts anderes läuft, sondern eine ganze Folge Dschungelcamp. Oder wie sonst sollte man diese Suchanfrage, die den Suchenden bei uns aufschlagen ließ, interpretieren?

dschungelcamp ganze folge

Wenn Sie das wirklich wollen, dann versuchen Sie’s mal bei rtlnow.de. Die “Höhepunkte” gibt es dagegen als Kurzfassung auf dem RTL-Videoportal clipfish.de. Und was wir davon halten, können Sie hier nachlesen.

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Fragen Sie uns – wir wissen es auch nicht (Folge 9)

Immer wieder tippen Internetsurfer die Suchbegriffe

eurovision song 2008 beitrag sänger frankreich

in Ihre Browser – und landen dann im Knetfeder-Magazin, finden dort aber nicht die richtige Antwort auf ihre vermeintliche Frage. Daher heute hier eine weitere Folge unseres beliebten Aufklärungsservices “Fragen Sie und – wir wissen es auch nicht”:

Der Sänger, der Frankreich beim Grand Prix/Eurovision Song Contest/Concours Eurovision de la Chanson im Mai 2008 in Serbien vertrat, heißt Sébastien Tellier (deutsch: sebastiäh tellieeh). Er sang das Lied “Divine” (engl., “göttlich”, “himmlisch”) und löste damit in seinem Heimatland einen kleinen Skandal aus, weil es das erste Mal war, dass ein Beitrag aus Frankreich beim Song Contest nicht in Französisch, sondern überwiegend auf Englisch gesungen wurde.

Die Franzosen versuchten – 10 Jahre nach dem grandiosen Auftritt von Gildo Horn, aber immerhin – mit einer schräg-skurrilen Bühnenpräsenz zu beeindrucken. Der Hintergrundchor – auch der weibliche Anteil – war mit dichten Bärten und Perrücken vermummt, Tellier selbst fuhr mit einem Golfmobil auf der Eurovisonsbühne vor, alle Künstler trugen dicke, dunkle Sonnenbrillen. Das Lied selbst war ein sphärisches und zugleich rhythmisches Stück Elektropop, wie mit einer Zeitmaschine aus den 70er Jahren herübergebeamt. Ein angenehmes, ohrwurmzuträgliches, witziges und interessantes Stück. So interessant, dass es zu einem der wenigen Grand-Prix-Lieder wurde, die nach dem Grand Prix regelmäßig im deutschen Radio gespielt wurden. Und dass immer wieder nach eurovision song 2008 beitrag sänger frankreich suchende Musikfreunde bei Knetfeder.de landen.

Auch in den Werbeagenturen kam der Song gut an – aktuell wirbt Renault für seine Autos mit Divine als musikalische Untermalung in Funk und Fernsehen.

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Fragen Sie uns – wir wissen es auch nicht. (Folge 8)

Meistens haben wir ja keine Ahnung, wenn hier Fragen auftauchen, von denen auch wir zum ersten Mal hören. Diesmal wissen wir’s aber ausnahmsweise, obwohl wir es bisher hier noch nicht veröffentlicht hatten. Die Frage lautete:

“Schwarze Babyenten fressen was?”

Na ist doch klar, schwarze Babyenten fressen natürlich grüne Babyenten!

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Fragen Sie uns – wir wissen es auch nicht. (Folge 7)

Eine weitere von vielen Suchanfragen, die hier bei uns aufgeschlagen sind:

Wo finde ich den senkrechten Strich?

Bislang hatte man keine Chance, die Antwort auf unseren Seitn zu finden; wir entschuldigen uns und holen die Antwort nun nach: mit deutschen Standardtastaturen erzeugt man einen senkrechten Strich, indem man die AltGr-Taste gedrückt hält (rechts neben der Leertaste) und dann auf die “<“-Taste tippt (rechts neben der Hochstelltaste).

Oder kopieren Sie einfach einen von denen hier:

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Und auf Papier: Führen Sie den Stift langsam von oben nach unten. :)

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Fragen Sie uns – wir wissen es auch nicht. (Folge 6)

SuchmaschinenWenn man die Frage “Woher wissen die welchen Browser ich benutze” bei Google eingibt und bei den Ergebnissen auf “Knetfeder” klickt, dann landet man auf dieser Seite. Was den Fragesteller konkret leider auch nicht weiterbringt.

Dem versuchen wir nun abzuhelfen, indem wir uns einmal anschauen wollen, woher andere eigentlich wissen, welchen Browser man benutzt. Aber fragen wir uns ersteinmal: woher weiß man eigentlich, dass die anderen wissen, welchen Browser ich benutze? Nun, zum einen bekommt man auf Webseiten oft Hinweise, dass das entsprechende Angebot nur mit Programm X oder Programm Y angesehen werden kann und man doch bitte einen anderen Browser installieren solle… beziehungsweise freundlich gebeten wird, die Seiten zu verlassen:

... Also verzieht Euch!

Die müssen also irgendwie herausbekommen haben, dass ich einen bestimmten Browser benutze (in diesem Fall hier war’s Firefox, der Nachfolger von Netscape). Stutzig wird man oft z.B. auch in Foren (meistens in den Signaturen der Mitgliederbeiträge), in denen lustige kleine Graphiken in Sprechblasen oder auf Schildern verkünden, welchen Browser man gerade benutzt – und das stimmt dann sogar meistens:

Bei Dir läuft Linux und Du verwendest Opera!

Das Geheimnis hinter diesen Tricks lautet “Referrer“. Denn Browser (das ist das Programm, mit dem Sie sich das Internet ansehen) sind nämlich überaus gesprächig und plappern ohne gefragt zu werden trotzdem bei jeder besuchten Seite aus, wer sie sind (also welches Programm es selbst ist, nicht den Namen seines Benutzers), welche Versionsnummer sie haben und (wenn man einen Link angeklickt hat, um eine Seite zu besuchen), über welchen Weg man auf die Internetseite kam, welchen Provider man dazu benutzt hat und mit welchen Suchbegriffen man vorher eine Suchmaschine gefüttert hat. Der Anbieter einer Internetseite kann das alles nachvollziehen, wenn er in das “Log” seines Zentralrechners, der die Interseiten im Netz bereitstellt, anschaut. Dies lässt sich auch automatisieren, so dass wie im Beispiel oben diese Daten sofort sichtbar werden und z.B. ein passender bzw. unpassender Text eingeblendet werden kann, der auf den Referrer eingeht.

Wenn Sie sich nun entsetzt an den Kopf fassen, weil Sie nicht gewusst haben, dass wir hier mitbekommen, dass Sie unsere Webseiten nur deshalb aufrufen, weil Sie z.B. kurz zuvor nach “Britney Spears nackt” gesucht haben – oder auch sonst eher auf Ihre Privatsphäre achten – dann können Sie sich nun wieder beruhigen: Denn die Übermittlung des Referrers lässt sich in den meisten Browsern deaktivieren. Bei Firefox z.B. gibt es eine versteckte Option in der erweiterten Konfiguration und bei Opera reicht es sogar, im Menü unter Extras > Schnelleinstellungen ein Häkchen wegzunehmen. Und schon weiß eine Internetseite nicht mehr, über welchen Link Sie sie erreicht haben.

Unser eingangs erwähnter Fragesteller hatte die Referrerübermittlung glücklicherweise nicht deaktiviert – denn sonst hätten wir sein Anliegen nie erfahren. Und es auch nicht beantworten können.

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