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Rubrik: Rampenlicht

Live-Bloggen zum Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm

Europaflagge mit Musiknoten auf DeutschlandflaggeWir sind wieder da: 2016 wieder das traditionelle Livblogggen zum ESC in Knetfeders Revue, nachdem wir in den letzten Jahren pausieren mussten. Der Grand Prix live und alternativ kommentiert – Bloggen parallel zum Eurovision Song Contest – willkommen zur „Lästerrunde“!

Spezial: Eurovision Song Contest

Deutschlandkarte mit StädtepunktenLiveblogger-Legende:
[RR]: Steffen Schultz; Radiomoderator aus Brandenburg, Osteuropa-Kenner, hasst den Grand Prix leidenschaftlich. [DS]: Daniel Schneider; Eurotrash-Fan und Knetfeder-Autor aus Niedersachsen. [JR]: Jennifer Rößler; Chanson-Liebhaberin aus NRW und Sachverständige für spanische und lateinamerikanische Musik.

Artikel, Hintergrundberichte und Live-Bloggings der letzten Jahre: Eurovisions-Dossier

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Live-Bloggen zum Eurovision Song Contest 2013 in Malmö

Europaflagge mit Musiknoten auf DeutschlandflaggeAuch 2013 wieder: Liveblogggen zum ESC. Der Grand Prix live und alternativ kommentiert – Bloggen parallel zum Eurovision Song Contest 2013 in Malmö, nicht nur für Livestream-Zuschauer. Willkommen zur „Lästerrunde“!

Spezial: Eurovision Song Contest

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Deutschlandkarte mit StädtepunktenLiveblogger-Legende:
[RR]: Steffen Schultz; Radiomoderator aus Brandenburg, Osteuropa-Kenner, hasst den Grand Prix leidenschaftlich. [ds]: Daniel Schneider; Eurotrash-Fan und Knetfeder-Autor aus Berlin. [jr]: Jennifer Rößler; Chanson-Liebhaberin aus NRW und Sachverständige für spanische und lateinamerikanische Musik. [ma]: Monika Allstadt; ESC-Fan, Folkmusik-Expertin und Webradio-Moderatorin aus Mönchengladbach. Special guests: [sprotti]: Kieler ESC-Fan aus der Gattung der Heringsfische. [AR]: Schweden-Fan aus Oldenburg.

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Livebloggen zum Eurovision Song Contest: Der ESC 2012 in Aserbaidschan – live und frech kommentiert

Live-Bloggen zum ESC 2012Auch dieses Jahr sind wir wieder am Start, diesmal in Kooperation mit dem Webradio „Rainbow-Stream“. Parallel zum Finale des Eurovision Song Contests aus Baku werden wir die Veranstaltung begleiten, von kritisch-bissig bis schonungslos direkt.

Die Grand-Prix-Blogger Daniel Schneider und Jennifer Rößler werden dieses Jahr unterstützt von den Rainbow-Stream-Moderatoren Monika Allstadt und Steffen Schultz; Letzterer war auch 2010 und 2011 schon dabei.

Darüber hinaus ist wie auch im vergangenen Jahr aus Lena-City Hannover wieder ein versierter Musikwissenschaftler zugeschaltet, der mit seiner fachlichen Kompetenz der übrigen „Lästerrunde“ beistehen wird.

Am Samstagabend, den 26.5. geht’s los:

Live-Bloggen zum Eurovision Song Contest 2012 in Aserbaidschan

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Live-Bloggen zum Eurovision Song Contest 2012 in Aserbaidschan

Europaflagge mit Musiknoten auf DeutschlandflaggeAuch 2012 wieder: Liveblogggen zum ESC. Der Grand Prix live und alternativ kommentiert – Bloggen parallel zum Eurovision Song Contest 2012 in Baku, nicht nur für Livestream-Zuschauer. Willkommen zur „Lästerrunde“!

Spezial: Eurovision Song Contest

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Deutschlandkarte mit StädtepunktenLiveblogger-Legende:
[jr]: Jennifer Rößler; Chanson-Liebhaberin aus NRW und Sachverständige für spanische und lateinamerikanische Musik. [rr]: Steffen Schultz; Radiomoderator aus Brandenburg, Osteuropa-Kenner, hasst den Grand Prix leidenschaftlich. [ds]: Daniel Schneider; Eurotrash-Fan und Knetfeder-Autor aus Berlin. [hk]: Anonymer Musiker und Musikwissenschaftler aus Hannover. [ma]: Monika Allstadt; ESC-Fan, Folkmusik-Expertin und Betreiberin eines Webradios in Mönchengladbach.

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Heldin im Chaos!!!

Pinguin: Dr. Josephine hat die Schreibkrise -- Ente: Ächt jätzt?

(Ein Gastkommentar von Ente und Pinguin zum aktuell pathologischen Zustand des stilvollsten deutschen Medizinerblogs.)

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Ebay.de glaubt nicht mehr, dass die Menschen gut sind

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Ebay Mainstream geworden ist, dann wurde er in den letzten Tagen geliefert: Ebay beabsichtigt, eine Kleinigkeit (!) am Bewertungssystem (!) zu ändern – und die Presse läuft Sturm.

Zugegenermaßen eine Kleinigkeit mit großer Wirkung. Zusammengefasst: Ebay plant, dass nur noch Käufer nach einer Transaktion negativ bewerten dürfen, Verkäufern bleibt nur das weiße Plus im grünen Kreis – oder gar nichts.

Damit verabschiedet sich Ebay endgültig von ehemals propagierten, eigenen Grundsätzen. Früher z.B. hieß es noch, leicht esoterisch:

Wir glauben, daß die Menschen gut sind. Wir glauben, daß eine offene Gemeinschaft das Beste in den Menschen hervorbringt. (…) Wir sehen im Vertrauen der Mitglieder untereinander das wertvollste Gut von eBay.

Heute klingt das schon etwas realistischer, es wird nur noch grundsätzlich an das Gute geglaubt und vom Vertrauen ist gar keine Rede mehr. Nur konsequent also, auch beim Bewertungssystem auf Vertrauen zu pfeifen.

Eine Änderung am Bewertungssystem war längst überfällig, denn es funktionierte einfach nicht so so, wie es gedacht war. Doch die Ankündigung der Art der Umsetzung wirkt befremdlich. Es wird im Grunde am falschen Punkt gehobelt: Nicht die Händler waren bisher das Problem, sondern die Käufer, die sich von einer in Aussicht gestellten Rachebewertung (oder der bloßen Befürchtung, ein Verkäufer könnte an eine Rachebewertung denken) abschrecken ließen, ungeschönt zu bewerten.

Hier hätte man ansetzen sollen, stattdessen wird nun das Problem auf die Verkäufer abgewälzt. Rachebewertungen wird es auch weiterhin geben, allerdings nun umgekehrt: Ist die Post zu langsam, kommt die Bewertung nicht schnell genug oder war der Käufer mit einer Winzigkeit nicht zufrieden, wird er künftig keine Hemmungen mehr haben, gleich mit Rot zu bewerten. Als Nebeneffekt werden Verkäufer dazu genötigt, selbst fleißiger zu bewerten, Käufer werden mit der eigenen Bewertungsabgabe warten, bis sie selbst – natürlich nun immer positiv – bewertet wurden. Das Druckmittel “Bewertung” liegt somit künftig allein in Käuferhand.

Insofern ist der Plan Ebays erstaunlich, denn er wird aller Wahrscheinlichkeit nach zu mehr “Roten” auf Verkäuferseite führen – Gift für den Umsatz (auch für den Ebays, welches künftig mehr Geld bei Provisionen und weniger bei den Einstellgebühren verlangen wird). Im größeren Rahmen betrachtet könnte der Plan jedoch aufgehen: zwar wird es zu mehr roten Bewertungen bei Verkäufern kommen, dafür fallen die Rachebewertungen in den Käuferprofilen weg – unterm Strich könnte sich die “Negativ-Bilanz” damit ausgleichen. Der Vorteil liegt dann darin, dass sich die negativen Bewerungen in weniger Einzelprofilen konzentrieren; subjektiv wird die gefühlte “grüne Bewertungswüste” weiter wachsen, Ebay wird auf den gelegentlichen Nutzer sicherer wirken.

Der Wert positiver Bewertungen für Käufer hingegen wird drastisch sinken, weiß doch jeder, dass es dann nichtssagenden Pro-forma-Bewertungen sind. Konsequenterweise müsste man die Käuferbewertungen ganz abschaffen – doch das geht natürlich nicht, denn einem Verkäufer wird kaum etwas abgekauft, hat er nicht zuvor als Käufer wenigstens ein paar positive Bewertungen vorzuweisen.

Interessant wird es zudem werden, wie Ebay dem Problem der Spaßbieter begegnen wird: diese bekommen durch das neue System Narrenfreiheit, wenn keine zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen gegen mitbbietende Kaufunwillige getroffen werden.

Sinnvoll, aber unfair: Auch wenn aus praktikablen Gründen eine umfassende Bewertungsmöglichkeit für Verkäufer unlogisch erscheint – für ein unbeschädigtes Gerechtigkeitsempfinden ist sie notwendig. Am eingängigsten fasst es mal wieder Mr. Basic zusammen: “Vertrauen ist eine gegenseitige Geschichte.”

Doch Ebay-Nutzer sind eine träge Masse: partieller Paypal-Zwang, Gebührenerhöhungen, Provisionsanhebungen, Erreichbarkeit des Kundendienstes: Ebayer sind eine leidensbereite Gemeinschaft und es ist auch diesmal wieder anzunehmen, dass alles bleibt, wie es ist. Wenn die Änderungen wie angekündigt kommen, dann wird Ebay damit ein ganzes Stück ehrlicher – aber auch ungerechter.

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