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Rubrik: Knetfeder Magazin

Die Mittelwelle schweigt.

Zumindest in Berlin auf 990 kHz. Nicht nur die Kurzwelle stirbt einen langsamen Tod, auch die Tage der Mittelwelle scheinen gezählt. Während der gemeine Radionutzer in seinem Radiogerät wenigstens die Mittelwelle meist noch eingebaut hat (während es für den Empfang der Kurzwelle eines Spezialgerätes aka Weltempfängers bedurfte), kommt es nun auch hier zum Sendersterben. Jedenfalls indirekt. Nicht die Sender sterben, jedoch ihr zusätzlicher Verbreitungsweg. Während der Sender Britz bislang das Programm des Deutschlandradios eben auch auf Mittelwelle abstrahlte, schweigt diese Frequenz nun seit dem 4.9.2013. Damit endet nicht nur diese analoge Verbreitungsart, sondern auch ein Stück Nachkriegsgeschichte. Makaberes Detail: Der Sender wurde just in dem Moment endgültig abgeschaltet, als im gerade über den Sender laufenden Beitrag von Untoten die Rede war. Die letzten Minuten des Deutschlandradio Kultur auf Mittelwelle über den Sender Britz hört man hier:
https://soundcloud.com/schulle4u/deutschlandradio-kultur

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Neu: Bahnblog

BahnblogNoch ein Eisenbahn-Weblog? Darauf hat die Welt sicherlich nicht gewartet. Doch manche Erlebnisse beim Bahnfahren sind einfach zu schön, zu schlimm oder zu skurril, um sie nicht aufzuschreiben. Daher nun auch bei Knetfeder: Texte zum Bahnfahren.

Bahnblog – Spaß mit Nah- und Fernverkehr

Das Bahnblog wird nicht als komplett eigenständiges Projekt geführt, sondern firmiert als Teil des Knetfeder Magazins, um eine bessere Verzahnung mit bereits dort vorhandenen Artikeln zu ermöglichen.

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Neu: die Literaturbeilage im Knetfeder-Magazin

Knetfeder Magazin LiteraturSommerzeit, Bastelzeit. Dieses Mal muss das Magazin herhalten für ein paar Umbaumaßnahmen. So kamen zu den bisherigen 3 Ressorts einige hinzu, so dass die thematische Ausrichtung nun deutlicher wird. Stammlesern dürfte darüber hinaus der neue Punkt “Literatur” auffallen, hinter dem sich ein neu geschaffenes Unterprojekt verbirgt: Jennifer Rößler, die bislang vor allem bei den Podcasts des Magazins in Erscheinung getreten ist, wird hier künftig aktuelle und klassische Literatur besprechen.

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Frühlingssaison, Fahrradsaison.

Wer plant, sich ein neues Rad anzuschaffen, und beim nächsten Supermarkt-, Discounter- oder Heimwerkermarktbesuch ein ihn anlächelndes Velo entdeckt, sollte vielleicht vorher nochmal nachlesen.

Die Idee, ein Supermarkt-Fahrrad einem Langzeittest zu unterziehen, hatte hier noch jemand. Allerdings geht der Tester hier den umgekehrten Weg: Der Bericht wird nicht am Ende des Tests geschrieben wie bei uns, sondern vom Start weg als Live-Bericht verfasst. Alle paar Wochen gibt es ein Update zum aktuellen Zustand des Rades.

Spannend, ob es am Ende auf das gleiche Ergebnis hinauslaufen wird.

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Amazon-Konto kündigen – keine gute Idee, wenn man einen Kindle hat.

Angesichts der Vorwürfe, die Amazon in Folge der ARD-Recherchen in den letzten Wochen entgegenschlugen, erscheint das Problem, das der einzelne Kunde langfristig mit auf Amazon erworbenen E-Books bekommen könnte, fast trivial.

Ironischerweise sind gerade jene Kunden, die nun aus Protest heraus ihr Amazon-Konto kündigen wollen, mit der Problematik am stärksten konfrontiert. Besitzen Sie nämlich einen Kindle, dann stehen sie jetzt vor dem Problem, sich entscheiden zu müssen: Komfortable Anbindung des E-Book-Readers an die Amazon-Welt – oder ein Gerät, mit dem man nicht mehr viel anfangen kann.

Viele merken jetzt zum ersten Mal, dass sie die Bücher für ihren Kindle gar nicht gekauft haben. Sondern nur Nutzungsrechte zum Lesen erworben.

Passend zu den aktuellen Geschehnissen gibt es den Artikel „Mit Amazon auf dem Weg zum Bucholigopol“ seit heute auch zum Nachhören – gerne auch auf dem Kindle.

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Die Rundfunkgebühr und die Schleichwerbung

Es kommt immer alles zusammen: Dümmer könnte es für das öffentlich-rechtliche Fernsehen derzeit nicht laufen. Erst verebbt der vor allem von der Bildzeitung herbeigeschriebene Volkszorn über die neuen Rundfunkgebühren einfach nicht, und dann kommt auch noch der Verdacht auf, dass beim ZDF bzw. bei „Wetten, dass …?“ in den letzten Jahren massiv Schleichwerbung stattgefunden hat (womit nicht die Gummibärchen gemeint sind). In der Öffentlichkeit verstärkt das den Eindruck: „Die bekommen den Hals einfach nicht voll genug“.

Unabhängig davon bleibt es spannend: da politisch legitimiert, wird es letztlich nur die Verfassungsgerichtsbarkeit in der Hand haben, ob der neue Rundfunkbeitrag wieder fällt oder nicht.

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