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Archive forDezember, 2006

Zeigt her eure Linux-Desktops

Schmamlose Gegenwerbung, die Zweite: Die Stadtverwaltung von karl-tux-stadt.de hat eine nette Idee verwirklicht: eine Idee, die man zwar auch an anderen Ecken des Netzes findet, die in einem Weblog aber viel persönlicher rüberkommt, da alle Exponate mit einer kleinen Geschichte illustriert werden: Aufgerufen wird dazu, ein Bild seines derzeitig verwendeten Linux-Desktops einzusenden, um der Netzgemeinde einen Einblick in die Vielfalt und den Facettenreichtum des Linux-Betriebssystems zu gewähren.

Screenshot karl-tux-stadt.de

Eigentlich anlässlich des KDE-Jubiläums initiiert, finden sich unter den bislang eingesandten Screenshots mittlerweile auffallend häufig GNOME-Desktopumgebungen. Aber auch viele GNOME-Nutzer verzichten nicht auf KDE-Programme, so dass KDE sicher nicht allzu traurig ist, Sympathien an den Erdgeist zu verlieren. Zumindest die Programme amaroK und K3B sieht man überdurchschnittlich häufig als Symbole auf GNOME-Leisten.

Auch verraten die Desktops viel über Vorlieben und Geschmack ihrer Benutzer: vom sprichwörtlichen Linuxfreak, mit schwarzem Bildschirm und einem Dutzend Konsolen, über den Ästheten mit nach künsterlischen Maßstäben gestaltetem Desktop bis hin zum Einsteiger mit funktionalem, nicht-zerkonfiguriertem Standard-Design ist alles vertreten. Sogar Bilder aus den Anfängen der KDE-Zeit um 1998 sind darunter. Bilder von KDE 1 können wir selbst nicht bieten, aber ein Blick auf KDE 2 ist auf knetfeder.de durchaus noch möglich.

Der aktuellen Knetfeder-Linux-Desktop hat sich inzwischen auch in die Sammlung von karl-tux-stadt.de eingereiht. Zu sehen ist der derzeitig hier im Einsatz befindliche Desktop: GNOME unter SUSE 10.1 mit HumanAzul2-Symbolik und Clearlooks2-LightBlues-Design (nicht im Bild). Das Hintergrundmotiv ist entsprechend der Jahreszeit “xmas4.png”, aus dem Knetfeder-Weihnachtspinguinhhintergrundbild-Set.

Einen typischen Blog-Button zum Verlinken der gesammelten Linux-Desktops gibt’s anscheinend leider nicht, daher einfach mal so vorbeischauen… ;-)


siehe auch: Weihnachtliche Hintergrundbilder für den Linux-Desktop; Ein neues Linux – von KDE zu GNOME

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Opera 9.1 und Opera 9.10 erschienen

Opera 9.1 ist erschienen. Und scheinbar auch Opera 9.10, denn an mancher offiziellen Stelle wird von Opera 9.1 gesprochen, an anderer von Opera 9.10, obwohl damit ein- und dieselbe Version gemeint ist. Offensichtlich versucht man Firefox auch hier nachzueifern, welcher erst lange als Firefox 2.0 angekündigt war, im letzten Moment aber als Firefox 2 veröffentlicht wurde.

Opera 9.1 (free)

Vieleicht steht die zusätzliche Null aber auch nur stellvertretend für das Sternchen aus der aktuellen Anpreisungskampagne, das darauf hinweist, dass Opera 9 komplett kostenlos zu haben ist – ein Umstand, den offenbar immer noch nicht alle potentiellen Kunden bemerkt haben.

Der Webbrowser aus Norwegen enthält im Vergleich zu den Vorgängerversionen keine großartigen Neuerungen. Außer, dass man mit Firefox gleichgezogen hat, und nun ebenfalls einen sogenannten “Phishingfilter” (ein Modul zur Warnung vor möglicherweise gefährlichen Webseiten) eingebaut hat. Die Funktion wird einem im Gegensatz zu Firefox 2 jedoch derzeit noch nicht aufgedrängt, sondern ist standardmäßig deaktiviert und muss vom Benutzer erst eingeschaltet werden. Anschließend gibt neben dem RSS- und Widget-Symbol ein weiteres Icon in der Adressleiste Auskunft darüber, ob Opera eine aufgerufene Seite für sicher oder potentiell gefährlich hält – oder, ob es sich selbst noch unschlüssig ist, sprich, keine Ahnung hat, was man da gerade aufgerufen hat.

Nur für Linuxnutzer gibt es eine weitere langersehnte Veränderung: Das “Smoothscrolling”, das weiche Blättern von Inhalten, wurde in Opera 9.1 repariert: bislang war sanftes Scrollen in der Version für Linux auf vielen Systemen nur sehr unsanft möglich gewesen. Nun ist das Navigieren durch Webseiten wieder so flüssig möglich wie zu Opera-8-Zeiten.

Eine weitere erwähnenswerte Änderung: Die “Wand”, also die Passwortspeicherfunktion von Opera, hat sich verändert: wer auf Opera 9.1 aufrüstet, kann anschließend mit seinen bereits gespeicherten Passwörtern nicht mehr zurück zu älteren Versionen.

Insgesamt bleibt für Opera 9.1 jedoch überwiegend gültig, was auch schon für Opera 9.0 galt: ein schicker schneller Browser, der sein Schattendasein in diversen Browsernutzungsstatistiken nicht verdient hat.

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Weihnachtliche Hintergrundbilder für den Linux-Desktop

Schamlose Cross-Promotion: Eine von zwei besseren Hälften des Knetfeder-Teams bastelt nebenan an knuffigen Knetfeder-Figuren, die kostenlos der Scrapbooking-Szene zum Selberverbasteln bereitgestellt werden. Doch nicht nur zum Verscrappen eignen sich z.B. die beliebten Eis-Pinguine, sondern auch zum Erstellen von Desktop-Hintergrundbildern, passend zur Adventszeit. Bevorzugt für Linux-Fans.

Desktop mit zentrierter Pinguinfigur
(Gnome-Desktop mit Weihnachtspingu aus dem Ho-Ho-Pinguin-Kit.)

Und da man in der Vorweihnachtszeit sowieso viel zu wenig Zeit hat und selbige auch lieber in die Suche von Geschenken investiert, haben wir euch hiermit die Arbeit abgenommen und stellen 4 weihnachtliche Pinguin-Wallpaper für den privaten Gebrauch zur Verfügung. Selbstverständlich auch für Windows-, Mac- und andere Desktops, die sich mit den gefiederten Antarktisbewohnern anfreunden möchten:

Vorschau 4 Hintergrundbilder

Download
(4 Bilder in 1280 x 1024 px, 2,4 MB)

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