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Archive forJuli, 2007

Sozial vernachlässigte Fehlerseiten sind ein Fehler

404 Blog ParadeIn der Tat, Fehlerseiten bei Webangeboten werden viel zu selten beachtet. Sei es, weil sich die kompetenten Internetnutzer nicht vertippen oder der Seitenanbieter “cool links never changen” lässt.

Wenn’s aber doch mal schiefgeht, man sich vertippt, eine aufgerufene Seite bereits verlegt oder wieder gelöscht wurde bzw. man einem toten Link folgt, dann bekommt man meistens eine langweilige Server-Fehlermeldung zu sehen. Kein Beinbruch, es gibt ja den Zurück-Button im Browser, aber es geht natürlich auch komfortabler.

Auch wir finden, dass unsere arme, schüchterne Fehlerseite viel zu wenig Beachtung bekommt. Vermutlich ist sie schon ganz traurig, weil sie als einzige Seite des ganzen Angebotes nie bewusst aufgerufen wird – nie interessiert sich jemand wirklich für sie. Dabei hat man sich doch so viel Mühe mit ihr gegeben. Daher machen wir nun einfach mit bei der Blogparade des “Webmeister Blog”, das uns alle auffordert “Zeig mir deine 404-Error-Seite”, und lassen unsere Fehlerseite mal wieder aus ihrem Versteck. Hier ist sie:

Knetfeder-Fehlerseite

Unsere Revue sagt allerdings deutlicher, wenn ihr was nicht passt:

Knetfehler!
Wir wissen nicht, was Sie wollen, aber wir haben’s nicht.

Die Fehlerseite ist übrigens wohl auch die einzige Stelle einer Webseite, an der ein individuelles Google-Suchfeld wirklich sinnvoll ist.

(auf die Parade aufmerksam geworden via dyingeyes)

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Ab ins Eisfach!

Erschrecken Sie nicht, wenn Sie bei diesen Temperaturen an Ihren Kühlschrank gehen!

Plüschpinguin anstelle der 2. Gemüsebox im Kühlschrank

Vielleicht versucht sich gerade ein Mitbewohner Ihres Haushaltes darin Abkühlung zu verschaffen.

Nicht alle haben eben das Glück, dass man extra für sie gesonderte Kühlschränke aufstellt.

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Der Tagesspiegel recherchiert schlecht

Journalisten stellen gerne Fragen. Beim Beantworten selbiger, wenn sie selbst einmal gefragt werden, sind sie leider oft weniger engagiert. So auch beim Tagesspiegel.

Kommentieren kann man beim Tagesspiegel neuerdings die Artikel, statische Seiten wie das Impressum leider nicht, dabei wäre auch das dringend nötig. Denn ausgerechnet die Zeitung, die sich als Wahlspruch rerum cognoscere causas (den Dingen auf den Grund gehen) auf die Fahnen geschrieben hat, verbreitet das “Märchen vom Linkurteil”:

Impressum des Tagesspigels im Browserfenster

Auf unsere Anfrage, wie es dazu kam, dass man im Impressum des Onlineangebotes der Tageszeitung den berühmt-berüchtigten Linkurteil-Disclaimer lesen kann, wurde nicht reagiert.

Lieber Tagesspiegel: Wir wiederholen uns, aber auch für Dich nocheinmal exklusiv: Das Landgericht Hamburg hat am 12. Mai 1998 nicht (!) entschieden, dass man sich vor Mitveranwortung nur schützen kann, wenn man sich pauschal von allen verlinkten Fremdinhalten distanziert. Diese Darstellung ist falsch, der gesamte Absatz im übrigen eine grobe Vereinfachung, führt dadurch in die Irre, begünstigt Legendenbildung und ist einfach albern. Einzelheiten hier.

(Tagesspiegel.de als Beispiel aufgenommen ins Kuriositäten-Kabinett)

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Vitamine statt Phentermine

Vielleicht mag es nur ein Zufall sein, aber seit jemand auf der Gästebuch-Seite das Wort “Penis” erwähnt hat, stehen die Spammer mit ihren absurden Einträgen zu potenzfördernden Mittelchen und illegalen Medikamenten dort Schlange – um möglichst viele Links auf ihre Angebote zu generieren, um anschleßend in Suchmaschinen zu den entsprechenden Stichwörtern beser gefunden zu werden.

Glücklicherweise müssen wir uns darum kaum Gedanken machen, zumindest, wenn es um Werbung für Phentermine geht: Denn als besonderen Service haben wir für unsere Besucher im Gästebuch einen Filter eingebaut, der jedes Wort “Ente” in die ensprechende Graphik verwandelt. Und so wird aus “Phentermine”…

Ph-ENTE-rmine

Keine Chance für Spammer.

So, mal schauen, wann jetzt hier die ersten “Mediakamentenkommentare” auftauchen…

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Opera ist jetzt Open Source …

… könnte man meinen, wenn man sich die neuen deutschen Seiten des Herstellers des Opera-Browsers ansieht:

Opera ist absolut frei

Allerdings wurde nur falsch übersetzt: Das englische “free” heißt auf Deutsch nunmal nicht “frei” sondern “kostenlos”. Vielleicht schicke ich nachher mal ne Mail mit einer Anfrage nach Norwegen, ob ich den Quelltext bekommen kann …

Nachtrag:
Oh, das haben inzwischen wohl schon einige versucht, mittlerweile ist Opera laut Aussage der Seite nun nicht mehr absolut frei, sondern “nur” noch absolut gratis zu haben:

Opera ist absolut gratis

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