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Archive forJuni, 2010

Erkenntnis: Arbeitsspeicher-Preise explodieren

Schön: RAM bestellen und sich wie ein Schneekönig über die absolut günstigen Preise freuen.
Tragisch: Feststellen, dass man den Katalog von 2009 erwischt hat.

(Preissteigerung um 190%)

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10 Gründe gegen Flattr

Kaum ein bekannteres Weblog, das derzeit keinen Flattr-Button ausprobiert oder sich zumindest darüber Gedanken macht. Sogar Tageszeitungen versuchen sich schon mit diesem alternativen, “sozialen” Bezahlmodell. Die Hoffnungen sind groß, auch mit Belanglosem Kasse machen zu können, solange es den Geschmack der Massen trifft. Die Idee hinter Flattr ist theoretisch gut, praktisch wird es jedoch nicht funktionieren. Es erscheint wie eine Art Paypal für Nerds.

Flattr-Button, überdimensioniert, flatterhaft wirkend verzerrt

Gründe, die gegen die Verwendung von Flattr sprechen können:

1. Im Endeffekt ist es ein Bettel-Button. Und das hat, gerade wenn er nach dem Lesen, am Ende eines Textes auftaucht, einen leichten Beigeschmack.

2. Das Entstehen der Schere im Kopf wird begünstigt – man wird dazu verleitet, das zu veröffentlichen, was der Masse gefallen könnte.

3. Mancher schwärmt schon davon, wie es sein wird, wenn erstmal Otto Normalsurfer “flattrt”. Doch für Otto gibt es überhaupt keinen Anreiz, sich einen Flattr-Account anzulegen.

4. Man kassiert für anderer Leute Arbeit: Blog X gräbt irgendein tolles Video/Text/etc. aus und die unbedarften Leser belohnen den Finder für’s Finden, nicht den Erschaffer für’s Erschaffen des Videos/Textes/etc.

5. Ein Beitrag kann noch so genial sein – er sieht einfach trotzdem schlecht und armselig aus, wenn daneben ein großer “Flattr: 0″-Button pappt.

6. Am Anfang ist “Flattrn” lustig, doch wer denkt schon regelmäßig daran, sein Flattr-Konto wieder aufzuladen oder Internetseiten zu “belohnen”?

7. Ungeklärte Fragen zum Datenschutz.

8. An Flattr verdient hauptsächlich einer: Flattr selbst. (zum Vergleich: Provision Flattr = 10%; Provision Paypal = EU-weit 1,9% plus 35 Cent)

9. Bald gibt es Dutzende solcher Dienste, die dann ebenfalls genau wie schon bereits jetzt Fluten von Buttons sozialer Netzwerke integriert werden wollen.

10. Es gibt preiswertere Möglichkeiten, zu zeigen, dass einem etwas im Netz gefallen hat.

Nachtrag; 6.6.2010:
11. Wenn Flattr ausfällt, laden auch die angeschlossenen Seiten nicht mehr richtig.

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