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Archive forDezember, 2012

Die ersten E-Books von Knetfeder

Magazin-CoverNein, Romane findet man hier noch nicht, aber dennoch kostenlose E-Books, denn das Knetfeder-Magazin erscheint ab sofort auch in einer E-Book-Fassung.

Wenn sich etwas zum gemütlichen Lesen eignet, dann sind es die Artikelstrecken des Magazins. Daher haben wir beschlossen, dass thematisch zusammengehörige Artikel gebündelt und optional auch für E-Book-Reader bereitgestellt werden. Ebenso werden die Dossiers zusätzlich als E-Book zusammengefasst.

Für Amazons Kindle stehen AZW-Dateien bereit, für alle anderen Reader EPUB-Dateien. Viel Spaß beim Lesen!

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Das Radio von gestern

So wird das wirklich nichts mit DAB Plus. Bei VW baut man in ein (in Worten: ein) Modell nun serienmäßig DAB+ ein. Und ansonsten ist weit und breit nichts zu sehen und zu hören vom angeblichen Radio von morgen. Doch halt, das Deutschlandradio baut immer mal wieder Einspieler vor den Hauptnachrichten ein. Da wird DAB Plus dann angepriesen wie ein neuer Toaster. Es offenbart in aller Deutlichkeit das ganze Dilemma: Dem Marketing fällt schlicht nichts ein, womit man das neue Radio bewerben könnte.

„Glasklarer Empfang“ spielt keine große Rolle bei den meist mickrigen Lautsprechern. Stationär ist UKW ohnehin ebenso rauschfrei. „Immer aktuell informiert“ – klar, als ob man dies analog nicht wäre. Digitalradio ist technisch sogar langsamer in der Übertragung, UKW-Hörer sind, um es ganz genau zu nehmen, Millisekunden schneller informiert. „Das Radio der Zukunft“. Dafür muss erst noch der Beweis angetreten werden. Das letzte Radio der Zukunft ist schon längst wieder Vergangenheit, die wirklichen Innovationen finden beim Internetradio statt und DAB+ mutet mit seiner begrenzten Senderauswahl schon wieder reichlich antiquiert an.

So jedenfalls wird man die potentiellen Nutzer nicht überzeugen können. Der öffentlich-rechtliche Werbespot endet mit dem Rat: „Informieren Sie sich!“ Das könnte nach hinten losgehen.

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Was macht eigentlich DAB Plus?

Kann man sich zu Weihnachten eigentlich ein DAB+-Radio wünschen? Klar kann man, aber sollte man auch? Mehr Sender als bei UKW gibt’s immer noch nicht, die interessanteren Sender strahlen weiterhin analog aus, das Plus im DAB-Bereich besteht meist aus exotischem Spartenfunk. Dann kosten die Geräte immer noch das 5-fache eines herkömmlichen Radios, batteriebetriebene Exemplare brauchen dreimal so viel Strom und können auch nicht viel mehr als blechern klingen.

Zwar hat jeder DAB-Plus-Sender theoretisch bundesweit seine eigene Frequenz, doch praktisch endet der Empfang noch immer an den Landesgrenzen – das Senderangebot ist in Deutschland alles andere als einheitlich und flächendeckend. Abseits von Autobahnen sieht’s oftmals mehr als düster aus.

Was für Fernfahrer praktisch ist, verliert seinen Reiz vollständig im stationären Bereich. Sicher ist wohl nur eines: wenn es diesmal nicht klappt mit der DAB-Einführung, dann schafft man es nie. Und dass es klappt, danach sieht es im Moment weiterhin nicht gerade aus.

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