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Internettraditionen in der Weihnachtszeit

Das Internet hat sich in vielen Bereichen zu einer Entsprechung der realen Welt entwickelt.
Bankgeschäfte erledigen, einkaufen, arbeiten, Kontakte pflegen (oder nicht pflegen).

Verkehrsschild: Schnee- und EisglätteNatürlich findet auch die Weihnachtszeit ihre Entsprechung in der virtuellen Welt. Forums-Avatare bekommen Weihnachtsmützen aufgesetzt, Standard-Webseiten-Hintergrundbilder werden durch etwas Rötlich-grünlich-goldenes ausgetauscht und an jeder dritten Ecke gibt es einen “Adventskalender”. Auch für die grässlich blinkenden Fenster-Lichterketten, die zwar keine Weihnachtsatmosphäre, sondern nur Rummelplatzfeeling entstehen lassen, gibt es im Netz etwas Vergleichbares: Schneeflocken. Kleine weiße Schneeflocken-Bildchen, die plötzlich überall nicht nur auf privaten Homepages über die Bildschirme rieseln. Ein einziger Flockenfall treibt den Computerprozessor auf 100%, die Stromrechnung auf’s Maximum und die Rechnergeschwindigkeit gegen Null. Stößt man ausversehen gleichzeitig auf zwei oder mehr vereiste Seiten, friert der Browser ein oder hängt sich gleich das ganze System auf.

GIF-Blocker helfen nicht, Rettung vor dem elektronischen Schneegestöber verspricht meist nur das Deaktivieren von Javascript.

Glücklicherweise ist bald Januar. Und ja, wir hatten vor vielen Jahren auch mal animierte Javascript-Schneeflocken auf der Startseite. ‘Tschuldigung. :)



1 Kommentar »

  1. Jenny Rößler schrieb am

    Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 23:30
    (mit Mozilla Firefox 3.5.6 unter Windows XP):

    Also ich hab es bisher geschaft, all dem zu entgehen. Ich glaub ich hab erst zweimal ein Weihnachtslied gehört. Virtuelle Schneeflocken sind mir auch erspart geblieben (ist so schon kalt genug *bibber*). So kann das ruhig immer laufen! :)

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