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Glückwunsch, Piratenpartei!


Aus dem Stand fast in den zweistelligen Prozentbereich vorgedrungen und somit ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen.
Obwohl die Umfragen vor der Wahl sie „nur“ bei knapp über der 5-Prozent-Hürde sahen, war der jetzige Überraschungserfolg eigentlich keine Überraschung, wenn sich letztlich sogar Jörg Kantel, Johnny Haeusler und F!XMBR für die Piraten aussprachen – was exemplarisch für die Unzufriedenheit mit den etablierten und austauschbar erscheinenden Parteien steht, deren Politik als intransparent und unzureichend empfunden wird, von der sich der Wähler nicht mehr repräsentiert fühlt.
Dass auch nur ein Bruchteil der Berliner, die Piratenpartei gewählt haben, auch einmal einen Blick in das teils absurde Wahlprogramm geworfen haben, darf bezweifelt werden. Doch auch, wenn sie mit dem Bauch und nicht mit dem Kopf gewählt wurden – sie sind mit großem Erfolg gewählt.
Die kommenden 5 Jahre in Berlin werden spannend werden, ob es den Piraten gelingen wird, Kurs auf die selbstgesteckten hohen Ziele zu nehmen.



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