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Das Märchen vom Disclaimer

§?Auch SpiegelOnline nimmt sich in einem Artikel dem Märchen vom Link-Urteil an und erklärt kompakt und übersichtlich die Hintergründe der überflüssigen “Präventiv-Freisprüche”.

Allerdings belässt man es nicht dabei, sondern macht einen Disclaimer-Rundumschlag und ergänzt die Thematik mit anderen Bereichen wie E-Mail-Angstklauseln und bringt sogar die kürzlich erfolgte Verfassungsbeschwerde des Heise-Verlags mit ein, hinter der sich eine ganz andere Geschichte verbirgt.

Für eine Spiegel-Online-Banane reicht’s nicht ganz, aber es zeigt, dass das Vermischen unterschiedlichster Rechtsfragen unter ein einziges Schlagwort “Disclaimer” es gerade begünstigt, dass

Genug Raum, für neue Missverständnisse und Märchen … und Disclaimer

bleibt.

Zudem ist ein Disclaimer keineswegs nur eine Marotte privater Homepages – auch Behörden, Firmen und Verlage fallen auf die Legende herein.

Nachtrag: Für einen Eintrag beim Netzwelt-Spiegel hat’s gereicht.



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