Start

Neu bei Knetfeder: Pabba!

Erst ein Jahr ist es her, seit mit „dem Ente und der Pinguin“ ein weiteres Projekt zum Knetfeder-Netzwerk hinzukam. Doch schon jetzt dürfen wir wieder die Veröffentlichung einer weiteren Seite bekanntgeben. Neu bei Knetfeder:

Pabba! – das Väter-Feuilleton

Screenshot der neuen Seite

Das neue Journal setzt einen thematischen Schwerpunkt auf Spielplatzthemen und ergänzt das Fachpädagogikportal um eine persönliche Komponente.

Neben den „Geschichten aus Berlin“ und dieser Revue ist es das dritte Angebot, das Anekdoten, soziokulturelle Beobachtungen und Erlebnisse – in einem eher lockereren Ton vorgetragen – bei Knetfeder sammelt. Wir wünschen viel Spaß damit!

„Pabba!“ hat einen eigenen RSS-Feed, ist jedoch auch im „Knetfederplaneten“ (RSS-Sammelfeed) enthalten.

Nicht kommentierbar

Unsoziales Flattr?

Flattr selbst bezeichnet sich als “sozialen Bezahldienst”. Sieht man genauer hin, müsste es eigentlich “unsozialer Bezahldienst” heißen. Denn es profitieren nur “die Großen”: Niggemeier, Lawblog, Chaosradio, Spreeblick, taz. Ein Text oder Beitrag eines unbekannteren Publizierenden kann noch so genial sein, bei Flattr hat er damit so gut wie keine Chance.

Flattr-Fehler-Button

Für den kleinen Blogger rechnet sich Flattr kaum. Um Zahlungen entgegennehmen zu können, muss man jeden Monat mindestens 2 Euro ins System eingezahlt haben. Mit Micropayment hat dieser Dienst also im Grunde nichts zu tun, es ist für die Mehrheit (die selbst Flattr-Buttons verwendet) eine Art Lotterie, wie etwa Robert Basic zutreffend schreibt.

Der “Einsatz” ist die Aufladung des Flattr-Kontos, der Gewinn ist eher vom Zufall abhängig – davon, ob irgendwann durch sekundäre Kanäle wie Twitter, Facebook, klassische Medien (oder eben die großen Blogs) eines Tages schlagartig eine Menge Internetnutzer gleichzeitig auf einen bestimmten Inhalt aufmerksam werden. Der dann hoffentlich einen freigeschalteten, d.h. durch gedecktes Konto verfügbaren, Flattr-Button hat.

Nicht bei den deutschen Blogcharts gelistete Seiten machen bis dahin eher ein Verlustgeschäft, nehmen vielleicht ein paar Cent ein, zahlen pro Jahr aber mindestens 24 Euro ein, wenn sie ihr Konto aktiv halten wollen. Das Perfide daran ist, dass die “Kleinen” durch die Hoffnung, irgendwann auch einmal mehr Geld einnehmen zu können, dazu animiert werden, genau dies zu tun – immer weiter einzahlen. Immerhin, das ist günstiger, als echtes Lotto zu spielen.

Die ersten Flattr-Nutzer springen – aus unterschiedlichen Gründen – bereits wieder ab, z.B. Rainer Bartel und Anke Gröner.

Notiz am Rande: Da hat jemand unsere Denkanstöße zu Flattr aufgegriffen, die komplette Auflistung kopiert, kommentiert – und damit im vergangenen Monat 9,60 Euro verdient. Unsere Kontonummer wollte noch niemand haben. Flattr – Knetfeder: 1:0. :-)

Kommentare

Erkenntnis: Arbeitsspeicher-Preise explodieren

Schön: RAM bestellen und sich wie ein Schneekönig über die absolut günstigen Preise freuen.
Tragisch: Feststellen, dass man den Katalog von 2009 erwischt hat.

(Preissteigerung um 190%)

Kommentare (4)

10 Gründe gegen Flattr

Kaum ein bekannteres Weblog, das derzeit keinen Flattr-Button ausprobiert oder sich zumindest darüber Gedanken macht. Sogar Tageszeitungen versuchen sich schon mit diesem alternativen, “sozialen” Bezahlmodell. Die Hoffnungen sind groß, auch mit Belanglosem Kasse machen zu können, solange es den Geschmack der Massen trifft. Die Idee hinter Flattr ist theoretisch gut, praktisch wird es jedoch nicht funktionieren. Es erscheint wie eine Art Paypal für Nerds.

Flattr-Button, überdimensioniert, flatterhaft wirkend verzerrt

Gründe, die gegen die Verwendung von Flattr sprechen können:

1. Im Endeffekt ist es ein Bettel-Button. Und das hat, gerade wenn er nach dem Lesen, am Ende eines Textes auftaucht, einen leichten Beigeschmack.

2. Das Entstehen der Schere im Kopf wird begünstigt – man wird dazu verleitet, das zu veröffentlichen, was der Masse gefallen könnte.

3. Mancher schwärmt schon davon, wie es sein wird, wenn erstmal Otto Normalsurfer “flattrt”. Doch für Otto gibt es überhaupt keinen Anreiz, sich einen Flattr-Account anzulegen.

4. Man kassiert für anderer Leute Arbeit: Blog X gräbt irgendein tolles Video/Text/etc. aus und die unbedarften Leser belohnen den Finder für’s Finden, nicht den Erschaffer für’s Erschaffen des Videos/Textes/etc.

5. Ein Beitrag kann noch so genial sein – er sieht einfach trotzdem schlecht und armselig aus, wenn daneben ein großer “Flattr: 0”-Button pappt.

6. Am Anfang ist “Flattrn” lustig, doch wer denkt schon regelmäßig daran, sein Flattr-Konto wieder aufzuladen oder Internetseiten zu “belohnen”?

7. Ungeklärte Fragen zum Datenschutz.

8. An Flattr verdient hauptsächlich einer: Flattr selbst. (zum Vergleich: Provision Flattr = 10%; Provision Paypal = EU-weit 1,9% plus 35 Cent)

9. Bald gibt es Dutzende solcher Dienste, die dann ebenfalls genau wie schon bereits jetzt Fluten von Buttons sozialer Netzwerke integriert werden wollen.

10. Es gibt preiswertere Möglichkeiten, zu zeigen, dass einem etwas im Netz gefallen hat.

Nachtrag; 6.6.2010:
11. Wenn Flattr ausfällt, laden auch die angeschlossenen Seiten nicht mehr richtig.



Wer für diesen Beitrag unbedingt etwas bezahlen möchte, kann gerne unsere Kontonummer erfragen.



Kommentare (6)

ESC-Livebloggen 2010

Spezial: Eurovision Song Contest

Wer? Die!

Kommentare

Grand-Prix-Livebloggen 2010: Der ESC in Oslo live und alternativ kommentiert!

Spezial: Eurovision Song Contest

Stefan Niggemeier und Lukas Heinser haben sich nach Oslo verkrümelt, um direkt aus der Eurovision-Song-Contest-Zentrale ein Videotagebuch zu führen – und wer macht jetzt das Livebloggen? Wir springen ein und haben dafür ein ganzes Team zusammengetrommelt:

Jennifer Rößler hat eine Schwäche für Schlager und Chanson, spricht fließend Spanisch und kennt sich vor allem auch im Bereich lateinamerikanischer Musikeinflüsse bestens aus.
Steffen Schultz ist Chefsprecher bei einem Brandenburger Radiosender, spricht ausreichend Englisch und ist – obwohl auditiv ein Kind der 90er – durch seinen universellen Musikgeschmack Experte für das Musikgenre schlechthin.
Daniel Schneider hat neben einem Faible für Klassik und klassische Folklore Spaß am Eurotrash und kommentiert seit Jahren den Grand Prix in Textform. Er deckt zudem den frankophonen Bereich ab.

Gemeinsam veranstalten die drei Grand-Prix-Kenner am kommenden Samstagabend, den 29. Mai 2010, hier in Knetfeders Revue ein Live-Bloggen parallel zum Grand-Prix. Und die Kommentarfunktion ist selbstverständlich auch für alle anderen offen. Kurz vor 9 geht’s los:

http://revue.knetfeder.de

Grand-Prix-Fans, Lesezeichen setzen für die Internet-Grand-Prix-Party!

Kommentare

Kleinkindpädagogik gibt sich ein Logo

Tapetenwechsel bei “Knetfeders Kleinkindpädagogik“: Nach Jahren hat das Projekt ein eigenes Logo spendiert bekommen, das nun alle Seiten ziert.

Ausschnitt KKP-Startseite

Dazu ein Kurzinterview mit der Seitenbetreiberin, Dipl-Päd. Melanie Lerch:

Warum gibt es eigentlich erst jetzt nach so vielen Jahren ein Logo?
Am Anfang bestand noch keine Notwendigkeit und später fehlte die Zeit, sich darum zu kümmern. Aber seitdem die Seite sehr populär und auch professioneller geworden ist, schien es an der Zeit.

das neue LogoDas Logo sieht sehr “bubbelig”, aber auch sehr generisch aus, es könnte auch das Logo eines Tablettenfabrikanten oder einer Sportmarke sein. Warum wurden denn diese Kugeln genommen?
Ja, wenn man’s nicht weiß, kommt man nicht drauf.

Das Logo hat also eine Bedeutung?
Es symbolisiert die kindliche Entwicklung. Die große orangefarbene Kugel ist der Mutterbauch, die gelbe kleine Kugel steht für das ungeborene Baby, das dann zum Säugling in der Symbiose mit der Mutter wird (grün), sich weiterentwickelt (blau, violett) und schließlich eigene Wege geht (pink).

Kommentare

Ergebnisse überzeugen

Rückschau, Knetfeder-Magazin, August 2009:

Weniger Profil scheinen die Piraten bei der Frauenfrage zu haben: Die Kandidatenliste zur Bundestagswahl etwa ist ein reiner Männerverein

Ein knappes Dreivierteljahr später, im Mai 2010, hat der Bundesparteitag einen neuen Vorstand gewählt. Das Ergebnis: die einzig angetretene Bewerberin wurde nicht gewählt.

Kommentare

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Textmanagementsysteme wie Wordpress sind einfach nicht ausgereift. Man kann nichtmal ein simples Wort wie Bebauungsplanfestsetzungsbeschlussversammlungeinberäumungsterminzusage schreiben, ohne dass es einem das Layout zerreißt. Schlimmer noch, es wird nichtmal komplett dargestellt.

Kommentare (5)




weiter in die Vergangenheit »