Wie funktioniert der Download?

6. Juli 2007 ::: einsortiert in Anleitungen

Weil Scrapbooking-Kits oft sehr große Dateien darstellen, sind viele Designer darauf angewiesen, ihre Kits bei Uploadservices zu speichern, statt direkt im eigenen Webspace. Diese Services haben einige Nachteile, z.B. sind bei den kostenlosen Angeboten sowohl der Upload als auch der Download meistens sehr langsam. Außerdem finde ich persönlich die Downloadseiten sehr unübersichtlich, da sie vor Werbung nur so überquellen. So manches Mal konnte ich am Anfang meiner Scrap-Kits-Downloadsucht gar nicht rausfinden, wie ich vorgehen muss, damit der Download endlich startet. Deshalb habe ich mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle geschrieben, die das erste Mal bei Megaupload, dem Service, den ich oft für meine Kits nutze, downloaden wollen.

  1. Füge den Link, den ich Dir per Mail gesendet habe, in die Adresszeile Deines Browsers ein.
  2. Es kann ein paar Sekunden dauern, bis sich folgendes Fenster zeigt:mu1.png
  3. Dort gibst Du, wie grünen Rahmen gezeigt, den geforderten Code ein.

  4. Dann wirst Du auf folgende Seite weitergeleitet:
    mu3b.jpg
  5. Hier NICHT oben auf den Link klicken, sondern unten - siehe grüner Kreis - auf den grauen Button, der zunächst 45 Sekunden Wartezeit runterzählt und danach mit “Free Download” beschriftet ist. Nun kannst Du draufklicken.

  6. ACHTUNG: jetzt öffnet sich erstmal ein Werbefenster, das sich möglicherweise vor Dein aktuelles Fenster schiebt. Klick es einfach weg oder wechsele zum vorherigen Fenster, wo inzwischen der Speichern-Dialog aufgepoppt ist - und klicke auf “Speichern”! Das war’s, nun nur noch geduldig warten, bis das ganze Kit bei Dir angekommen ist :)
    mu4.png

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Nummer 5

9. Juni 2007 ::: einsortiert in Freebies, Anleitungen

Habe ja schon Beschwerdepost bekommen, wann denn endlich die nächsten Templates rauskämen :oops: . Recht habt Ihr, ich hatte es ganz einfach total vergessen! Nur der Forderung nach der Bastelanleitung kann ich heute noch nicht nachkommen, jedenfalls nicht ausführlich und mit Fotos demonstriert. Aber in Kurzfassung:

Möglichkeit 1: Man zieht durch das Loch jeder CD (bevor die Layouts draufkleben, natürlich) einen dünnen Faden, den man an der Kante abbindet, klebt dann die Layouts drauf, nimmt die nun aus allen CDs rausstehenden Fäden und bindet die wiederum zusammen (nur so, oder aber mit schönem Bändchen).

Möglichkeit 2: Man klebt jede CD mit jeder folgenden mit einem Stückchen dünnem Klebeband zusammen und dann noch die erste mit der letzten. Dann klebt man die Layouts drauf (ergo: man sieht das Klebeband nicht mehr).

Möglichkeit 3 (ungetestet): Man bohrt Löcher in die CDs. Habe gelesen, dass das geht, möchte es aber nicht ausprobieren :mrgreen: . Oder aber man verzichtet auf die CDs, nimmt stattdessen gleichgroße Pappscheiben und locht die einfach :idea: .

Und an der anderen Seite, also da, wo man die CDs “umblättert”, klebt man UNTER die Layouts auf der Vorder- und Rückseite des Albums ein schönes Bändchen, das man dann vorne zusammenbinden kann. Das Band sieht man hier rechts rauskommen:

Seite 1

Wie gesagt, werde ich mich bemühen, die Anleitungen demnächst mit Fotos zu illustrieren.

Und zu einer weiteren Frage von Euch: es werden insgesamt erstmal 8 Templates. Ihr seht in diesem Beitrag auf den Fotos des fertigen Albums, welche es sein werden. Inzwischen sind aber auch andere Scrapblogger auf den Geschmack gekommen und stellen CD-Templates bereit - einfach mal umschauen, dann könnt Ihr Euer Album damit ergänzen oder fertigstellen, falls es Euch hier zu lange dauert, bis ich mit meinen Templates an Land komme :lol: .

So, jetzt aber endlich zu Template Nummer 5:

CD-Album-Template 5

D O W N L O A D

So kann es fertig aussehen:

CD-Album Seite 5

Credits: Shabby Princess - Sweet Sprinkles; Weeds&Wildflowers - Creating Beauty Freebie.

Und ein Beispiel von Aska:

t5a.jpg

Credits: Aska

 

Zur Erinnerung: so füllt man Templates unverzerrt & so bringt man Elemente randgenau an.

Wie immer freue ich mich über ein Hallo in den Kommentaren und noch viel mehr über ein fertiges Layout mit diesem Template von Euch! Übrigens scheinen manche Leute echt an der Kommentarpflicht zu verzweifeln: während die ersten Templates, die es ohne Kommentar direkt zum Download gab, über 100 Mal runtergeladen wurden, bringt es das kommentierpflichtige Template Nr. 4 nur auf knapp über 30! Entweder der Rest ist des Schreibens nicht mächtig - oder aber des Rechnens, denn für meinen Spamschutz muss man das auch noch können :wink: ! Echt zu viel verlangt, oder :twisted: ???

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CD-Album-Tutorial Teil 2

19. Mai 2007 ::: einsortiert in Anleitungen

(zu Teil 1)

Elemente randgenau an runde Templates anpassen:

So soll es aussehen:

bsp1.jpg

(Credits: Mary - Dive into summer; JeannJeann G - Plitsch Platsch; Fotos: Microsoft Office)

Das Problem: wenn man auf runde Templates Elemente schiebt, stehen sie unter Umständen über den runden Rahmen des Templates über (z.B. Doodles, Blumen, Bänder…).
Lösung 1: Alles wegradieren, was übersteht. Auch nicht so toll, weil es schwierig ist, so haargenau an der Rundung zu radieren.
Lösung 2: Alles überstehen lassen, und erst nach dem Ausdrucken beim Ausschneiden des Kreises abschneiden. Logisch, aber unelegant. Sieht auch inkompetent aus, wenn man sein Layout irgendwo online zeigen möchte :wink: .
Lösung 3: Der Weisheit letzter Schluss? Keine Ahnung, aber ich habe bisher keine bessere Möglichkeit gefunden. Falls es eine gibt: her damit (in die Kommentare)! Bis dahin mache ich es so, gezeigt am Beispiel der Blümchendeko auf dem CD-Album-Template 3:

1. Die Beispiel-Elemente an den Rändern von CD-Album-Template 3 - die grauen Blumen - löschen.

Um diese Blumen geht’s - Klick für größeres Bild

2. Selbstgewählte Elemente aus Kits in die Templatedatei einfügen, in die richtige Größe und Position bringen, Schatten nach Belieben hinzufügen. Nun stehen einige Blütenblätter von zweien der Blumen über den runden Templaterand über, wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist. Die betroffenen Elemente anklicken (mehrere durch Halten von Strg beim Anklicken gemeinsam auswählen), Rechtsklick > als Einzelobjekt einbinden. Kann man sich natürlich sparen, wenn nur ein Element übersteht ;)
6b.jpg

3. Jetzt wählst Du durch Klick die hinterste Ebene des Templates aus - das ist die kreisrunde, die sich im Ebenenmanager “Hintergrundpapier” nennt.
4. Rechtsklick auf die runde Ebene > Objekttyp umwandeln > von Text/Bild zu Pfad. Die Ebene verschwindet (keine Angst, holen wir gleich zurück) und es erscheinen stattdessen blaue Ameisenlinien.
5. ACHTUNG ganz wichtig: erst die zuvor zum Einzelobjekt zusammengefügten Blümchen anklicken, und erst DANN Strg+c drücken!
6. Trick 17,5: Die Rückgängig-Funktion benutzen, bis das runde Hintergrundpapier wieder da ist (der Zwischenspeicher bleibt trotzdem erhalten).
7. Das überstehende Blümchenobjekt löschen und Strg+v für die neue, beschnittene Version drücken - und schon haben sie einen perfekt runden Rand! Jetzt musst Du sie wahrscheinlich in der Ebenensortierung anpassen, denn sie sollen ja vermutlich unter dem Rahmen des Templates hervorschauen.

7b.jpg

Fertig! So kannst Du jetzt mit anderen Elementen auch verfahren, bis alles rund läuft (höhö). Applaus!

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CD-Album-Tutorial Teil 1

19. Mai 2007 ::: einsortiert in Anleitungen

Du hast meine Templates (oder auch andere :wink: ) gefunden, und weißt nicht so recht, wie man damit umgehen soll? Oder Du weißt schon grundsätzlich, wie Du die einzelnen Ebenen füllen kannst, hast aber festgestellt, dass das mit Fotos oft nicht so gut klappt weil sie durch das Einpassen in komplizierte Ebenenformen verzerrt werden oder nicht den richtigen Ausschnitt zeigen?

Dann geh am besten mal folgendes Tutorial (für PhotoImpact 10) durch! Teil 1 zeigt Dir an meinem CD-Album-Template Nr. 3, wie man Ebenen sauber füllt; Teil 2 behandelt das spezielle Problem von runden Templates, Elemente mit dem Rahmen abschließend anzubringen.
Das hier ist das Template und hier kannst Du es herunterladen:
tempbsp.jpg
Und so soll es am Ende der beiden Tutorials aussehen:
bsp1.jpg

(Credits: Mary - Dive into summer; JeannJeann G - Plitsch Platsch; Fotos: Microsoft Office)
Los geht’s!

Grundsätzliches vorweg:
Ebenen, die mit “Papier”, “Hintergrund” oder “Foto” beschriftet sind, können meist direkt weiterverwendet werden, indem man sie nach Belieben farbig füllt (zu diesem Zweck diese Anleitung). Ebenen, die mit “Objekt” oder “Element” oder “Deko” oder “Band” o.ä. beschriftet sind, sollen gelöscht und durch selbst ausgewählte Elemente aus Euren gesammelten Kits ersetzt werden, denn sie stehen nur beispielhaft für irgendeine Deko, die Euch gefällt. Also auch wenn das Template Blümchen zeigt, darf man Sternchen nehmen  :wink: . Manche Templates von Top-Designern enthalten allerdings auch sehr gewitzte Formen, die man gerne durch einfaches Füllen einfach übernehmen möchte, wie schöne Nähte oder gewickelte Bänder. Meine jedoch nicht :oops: .
Und der Vollständigkeit halber: die Beschreibungen, die ich direkt auf die Ebenen meiner Templates geschrieben habe, müsst Ihr natürlich auch löschen :razz: .

Teil 1: Template-Ebenen mit Fotoausschnitten füllen
1. Öffne das PSD-Dokument in PhotoImpact. Bei der Nachfrage des Programms klicke “Jede Ebene als Objekt öffnen (…)” und auf Öffnen.
2. Wähle durch Klick die große Fotoebene rechts aus und drücke Strg+c.
3. Öffne das Foto deiner Wahl und füge die gerade kopierte Ebene mit Strg+v ein.
Nun siehst Du die Fotoebene auf Deinem Foto, wahrscheinlich ist sie entweder zu groß (wie bei mir) oder zu klein.
Klick für großes Bild
4. Klicke das Verformwerkzeug an und ändere an den Anfasserpunkten der Fotoebene ihre Größe, bis sie ungefähr jenen Teil Deines Fotos bedeckt, den Du für das Template verwenden möchtest. Achte dabei darauf, dass die Größe proportional verändert wird - das kleine Schloß muss geschlossen sein, sonst wird später Dein Bildausschnitt verzerrt, und das wollen wir ja gerade vermeiden!
2a.jpg

Trick 17: stelle die Transparenz der Fotoebene auf ca. 70%, um genau sehen zu können, wo Du sie für den perfekten Auschnitt platzieren musst. Vergiss nicht, die Transparenz gleich danach wieder auf 0 zu setzen.
5. Jetzt muss die Fotoebene in ein Pfadobjekt umgewandelt werden, weil Du sie sonst nicht als Schnittmuster nutzen kannst - Rechtsklick auf ausgewählte Ebene > Objekttyp umwandeln > von Text/Bild zu Pfad:
3a.jpg
6. Die Fotoebene sieht jetzt zwar immernoch genau aus wie vorher, aber nun kannst Du bei ausgewählter Ebene auf das Pfadzeichenwerkzeug klicken und in den Einstellungen den Modus der Fotoebene von “2-D” auf “Auswahl” ändern.
4a1.jpg

Ergebnis: die weiße Ebene ist weg, stattdessen laufen blaue Pünktchenlinien um ihren Umriss.
7. Drücke nun Strg+c, um die Auswahl (das ist alles, was innerhalb der blauen Linien zu sehen ist, also genau der Teil, den Du im Template haben willst) zu kopieren.
8. Zurück in der Templatedatei drücke Strg+v. Der gewünschte Fotoausschnitt erscheint dort. Ändere seine Größe entweder mit dem Verformwerkzeug oder anhand des Ebenenmanagers - stell hier genau die Größenwerte und Position ein, die die weiße Fotoebene hat. Letztere kannst Du dann löschen. Speichern! Genauso gehst Du mit allen Fotobereichen des Templates um. Die Papierbereiche kannst Du einfacher füllen, indem Du Strg+f drückst und dort unter “Bild” das gewünschte Scrapmaterial auswählst - aber das weißt Du wahrscheinlich selbst schon :lol: .

P.S.: Ramona hat in den Kommentaren - es ist die Nummer 2 dieses Beitrags - beschrieben, wie PhotoShop-Nutzer am besten Fotos in Templates füllen, siehe unten! Danke an Ramona!

Weiter mit Teil 2: Elemente randgenau anpassen

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Geordnetes Chaos?!

19. Januar 2007 ::: einsortiert in Anleitungen

Ich wette, Ihr kennt das alle: ein Kit nach dem anderen wird heruntergeladen, die Festplatte füllt sich, aber wenn man mal was sucht, dann ist es nicht mehr auffindbar, obwohl man genau weiß, dass man doch irgendwo so eine orangekarierte Schleife hatte, die jetzt gerade absolut perfekt zum Layout passen würde. Aber natürlich kann man sich nicht erinnern, wie der Designer des Schmuckstücks hieß oder in welchem Kit es sich befindet. Zudem fassen viele Designer - was ich besonders ärgerlich finde - ihre Elemente, Papiere und Alphas in mehreren Unterordnern zusammen, d.h., man muss sich auch noch durch mehrere Ordnerebenen klicken, bis man sicher weiß, dass das gesuchte Teilchen sich definitv NICHT in diesem Kit befindet. Gerade wenn man für ein Layout verschiedene Kits mischen möchte, wird es schnell schwierig, harmonierende Elemente und Papiere zusammenzusuchen. Nachdem ich mich ausgiebig der Verzweiflung gewidmet hatte, war es an der Zeit, nach Lösungen zu suchen. Die habe ich auch gefunden, und dachte deshalb, ich stelle sie Euch mal vor, auf dass irgendjemand etwas mit meiner Empfehlung anfangen kann (ich schließe nicht aus, dass andere schon längst so schlau waren, einen Bildermanager zu installieren, aber vor meiner Scrap-Phase brauchte ich sowas einfach nicht. Fotos kann man auch anders sinnvoll ordnen und wiederfinden). Also, der ultimative Digital-Scrapbooking-Gehilfe heißt PICASA (von Google), ist kostenlos herunterzuladen und bietet die Möglichkeit, alle Scrapmaterialien (und natürlich auch andere Bilddateien) wie im echten Leben in selbsterstellte Alben einzusortieren - wobei ein und dieselbe Datei auch in mehrere Alben “eingeklebt” werden kann. Die Dateien selbst werden dabei nicht verändert oder verschoben, sie kriegen quasi nur innerhalb der Picasa-Datenbank Schildchen zugeordnet. Picasa ist mir unverzichtbar geworden beim Scrappen. Wer es auch mal ausprobieren mag:

Picasa-Download: http://picasa.google.de/

Und nun eine kleine Gebrauchsanweisung speziell für scrappige Zwecke:

1. Installation:
Das übliche Vorgehen. Wenn Picasa das erste Mal gestartet wird, erscheint dieser Screen:

1.jpg
Das Programm sucht jetzt alle Bilder auf der Festplatte und erstellt die Datenbank. Wichtig zu wissen: die Datenbank befindet sich auf XP-PCs im Pfad C:Dokumente und EinstellungenDEIN LOGINNAMELokale EinstellungenAnwendungsdatenGooglePicasa2db! Diesen Ordner sollte man ab und zu sichern, denn wenn man z.B. mal seine Scrapordner verschiebt, findet Picasa nichts mehr und alle Alben sind verloren - das heißt, man kann mit dem “Einkleben” (>> Zuordnen von Bildern in Kategorien wie Papiere, Nähte etc.) von vorn beginnen (ja, ich spreche aus Erfahrung…:twisted:)!
Während der Suche erscheint diese Einblendung.

2.jpg
Man bekommt sie auch immer mal wieder zu sehen, wenn Picasa im Laufe der Zeit neue Dateien auf der Platte findet, weil man wieder keinem Download wiederstehen konnte ;) Auch hier muss man sich also um nichts kümmern, Picasa findet neue Bilder ganz von alleine.

 

2. Wenn die Datenbank erstellt ist, ist es vielleicht sinnvoll, eine Sammlung mit allen Digiscrap-Ordnern zu kreieren. Kann man, muss man aber nicht! Das ist aber meine Methode, mit der ich ganz zufrieden bin, also erkläre ich das mal kurz:
Links in Picasa hat man eine Leiste, die mit “Ordner” beschriftet ist und alle Ordner von der Festplatte zeigt, die Bilder enthalten. Dort klickt man mit rechts auf einen Ordner, wählt im Kontextmenü “In die Sammlung verschieben” und weiter “Neue Sammlung erstellen” aus. Dieser gibt man einen Namen wie “Scrap” o.ä. und schickt dann alle Ordner, die dazugehören wie eben beschrieben dort hinein:

3.jpg
Auch hier noch einmal wichtig zu betonen: die Ordner werden NICHT auf der Festplatte verschoben! Nur innerhalb Picasas sieht man dann alle einschlägigen Ordner unter einer Überschrift aufgelistet!

 

3. Jetzt das Wichtigste: Alben für die einzelnen Elementsorten erstellen! Hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man hat schon sehr genaue Vorstellungen davon, nach was man die Dateien kategorisieren möchte - oder eben nicht, und möchte lieber nach und nach sehen, was sich anbietet, während man die Bildchen sichtet.
Möglichkeit 1: oben links auf den mit einem Plus versehenen Button klicken und einen Namen für das Album eingeben, z.B. “Papiere”.

5.jpg
Möglichkeit 2: die einzelnen scraprelevanten Ordner durchsehen (die man ja leicht findet, falls man sich eine Sammlung angelegt hat wie oben beschrieben ;)) und auf Dateien, die man einem zu erstellenden Album zuordnen möchte, rechtsklicken, “zu Album hinzufügen”, weiter mit “Neues Album…” und dort den gewünschten Namen eingeben, und schwupps, fliegt die ausgewählte Datei virtuell in das Album! Dieses findet man nun links in der Albumliste. Klickt man es an, rollt der Bildschirm rechts auf eine Ansammlung aller Dateien, die in diesem Album “kleben”.

6.jpg
Nochmal: die Dateien sind auf der Festplatte immer noch im selben Ordner wie früher! Sie haben nur Etiketten bekommen, und alle Dateien, die das gleiche Etikett haben, werden eben in einem Album angezeigt (bei früheren Picasaversionen hießen die Alben Labels - also Etiketten - was irgendwie logischer war).

 

So, und nun folgt die Fleißarbeit - aber nur einmalig, also tapfer sein!: alle Scrapping-Elemente, die man je heruntergeladen hat, müssen den Alben zugewiesen werden, jedes einzelne Teilchen will also begutachtet und rechtsgeklickt werden. Etwas vereinfachen lässt sich der Vorgang nur, indem man wenigstens mehrere Dateien auf einmal auswählt und sie gemeinsam in ein Album schickt, wenn also z.B. viele Papiere nebeneinander liegen: Umschalttaste gedrückt halten, erstes Papier von oben links gesehen anklicken, letztes Papier von unten rechts ebenfalls anklicken - nun sind alle Papiere zwischen den beiden Angeklickten markiert und können mit Rechtsklick ins Album gesendet werden.

7.jpg

Wenn man erstmal mit der Sortiererei fertig ist, ist jedenfalls alles in Butter: sobald man für ein Layout z.B. ein WordArt braucht, klickt man einfach das Album WordArt an und sieht alle auf dem PC vorhandenen WordArts auf einen Blick. Sehr nützlich ist dann auch die Funktion, das Bild direkt aus Picasa heraus in PI zu öffnen - oder in einem anderen Programm: Rechtsklick auf das entsprechende Bild, “öffnen mit” und das gewünschte Programm auswählen.
Meine andere Lieblingsfunktion: Rechtsklick aufs Bild und “Auf dem Datenträger suchen” — dies öffnet den Windows-Ordner, der die Datei enthält, und zwar real und außerhalb von Picasa. So sieht man gleich, was noch alles zu dem entsprechenden Kit gehört.
Das kann man aber auch anders rausfinden, denn Picasa wäre nicht von Google, wenn es nicht auch eine tolle Suchfunktion eingebaut hätte! Einfach oben rechts in der Lupenleiste ein Suchwort eingeben (z.B. “knetfeder”, wenn man alle Kits von Knetfeder finden möchte ;)), und schon sieht man im Fenster alles, worin der Begriff vorkommt, und auch links in den Album- und Ordnerleisten werden nur noch die relevanten Ordner angezeigt. Will man wieder zur Standardansicht zurück und alles sehen, klickt man auf das grüne Feld “Suche beenden” über dem Hauptfenster.
Ganz neu in der aktuellen Picasaversion: man kann nach Farben suchen, was ja für Scrapper nicht die dümmste Idee ist:
Im Menü auf “Tools” - “Sonstiges” - “suchen nach…” und eine Farbe auswählen. Ich nutze das neueste Picasa noch nicht lange, daher weiß ich noch nicht, ob das wirklich zuverlässig funktioniert, aber einen Versuch ist es sicher wert.
Und mein letzter Tipp: wenn man sich gerade alle passenden Elemente für ein Kit zusammensucht, kann man gut die Markierfunktion nutzen. Dazu ein Element, das man sich vormerken möchte, anklicken und unter dem Hauptfenster auf das gelbe Sternchen klicken:

8.jpg

Das Bild kriegt einen Stern verpasst und landet außerdem im voreingestellten Album “Markierte Fotos”. Wenn man dieses links in der Albumleiste anklickt, hat man alle Elemente, die man für ein Layout ausgewählt hat, auf einen Blick. Eine Datei entfernt man aus der Markierung, indem man sie anklickt und den Stern unten nochmal klickt.

 

Und, habe ich zu viel versprochen? Das Programm ist doch einfach perfekt für Scrapper, oder???
Eine kleine, aber sehr störende Macke hat es allerdings auch: es kann nicht besonders gut mit manchen transparenten PNGs umgehen. Schöne WordArts werden dann u.U. so dargestellt:

9.jpg
Da hilft nur, sie sich in einem anderen Bildbetrachter anzusehen (Rechtsklick-öffnen mit…) :?

 

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Wie fügt man Kit-Teile in eigene Bilder ein?

11. November 2006 ::: einsortiert in Anleitungen

Dies ist eine Anleitung für Anfänger mit PhotoImpact, wie ich es auch vor noch gar nicht allzu langer Zeit war 8) Ich musste immer wieder rumprobieren, bis ich richtig dahinter gekommen war, wie man einzelne Teile aus fremden Kitdateien im .png-Format herauskopiert, um sie in die eigene Collage einzufügen.
Nehmen wir z.B. diese Knöpfe, die zu mehreren in einer Datei liegen, aber nicht mehr einzeln entnehmbar sind, da es sich um eine png-Datei handelt, die keine Ebenen unterstützt. Wenn man die jetzt einfach kopiert und in das eigene Bild einfügt, hat man wieder alle Knöpfe da, obwohl man natürlich nur einen möchte :mrgreen::

einf0.jpg

Was muss nun getan werden, damit ich einen einzelnen Knopf kopieren und in meine Collage einfügen kann?
Hier soll er hin:
einf1.jpg

1. Mit dem normalen Auswahlpfeil die Knöpfe irgendwo anklicken, so dass die blinkende Markierungslinie um sie herum läuft. Es ist gaaanz wichtig für das Gelingen der nächsten Schritte, dass die Knöpfe auch wirklich auf diese Weise ausgewählt sind!
einf2.jpg

2. Durch Klick auf den kleinen Pfeil an den Auswahlwerkzeugen unten rechts (im pinken Kreis) das kleine Menü öffnen und das Standard-Auswahlwerkzeug anklicken.
Außerdem hier ganz wichtig: in der Symbolleiste der Auswahlwerkzeuge oben rechts den Button “Auf Objekt auswählen” eindrücken - nicht vergessen, sonst geht nichts!
einf3.jpg

3. Mit der Maus nun eine passende Form um den gewünschten Knopf ziehen; diese erscheint mit blauen Blinklinien. Nun auf der Tastatur “Strg+c” drücken.
einf4.jpg

4. Zum eigenen Bild wechseln. Dort “Strg+v” drücken - und der Knopf ist da! Nun muss er nur noch in die richtige Größe gebracht werden.
einf5.jpg
 

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