PDF Hausarbeit “Kinder im Krankenhaus”

1,00 5,00 

Hausarbeit “Kinder im Krankenhaus” von Melanie Lerch (2000) als downloadbares geschütztes PDF, 18 Seiten.

Artikelnummer: n. v. Kategorie:

Beschreibung

PDF der wissenschaftlichen Hausarbeit “Kinder im Krankenhaus : Darstellung der Problematik aus der Perspektive der Bindungstheorie.” von Melanie Lerch (2000) –  18 Seiten.

ACHTUNG: Mit dem Kauf dieser PDF-Datei geht keine über die private Nutzung hinausgehende Nutzungsgenehmigung einher! Weitergabe und kommerzielle Nutzung sind untersagt. Das Ausdrucken der Datei ist nicht möglich.

Wählen Sie oben rechts den Preis aus, den Ihnen dieser Artikel wert ist (Zwischen 1,00 € und 5,00 €), klicken Sie auf “In den Warenkorb” und gehen Sie dann weiter zur Kasse.
Nachdem Sie an der Kasse eine Zahlungsart (Vorkasse oder PayPal) gewählt und die Bestellung abgeschlossen haben, erhalten Sie zunächst eine Bestätigungsmail, der Sie auch die Zahlungsdaten entnehmen können. In einer weiteren Mail erhalten Sie den Downloadlink der Datei, sobald Ihre Zahlung eingegangen ist! Der Link ist ab Versand 3 Tage lang gültig.

Inhalt und Auszug:

Inhaltsverzeichnis

1.            Einleitung

2.           Die Bindungstheorie
2.1        Bindungsverhalten
2.2        Pflegeverhalten
2.3        Bedeutung der kindlichen Bindungserfahrungen für die Persönlichkeitsentwicklung

3.          Kinder im Krankenhaus
3.1       Reformen im Kinderkrankenhaus
3.2      Hospitalisierung und Trennungstrauma
3.3      Verhaltensstörungen nach dem Krankenhausaufenthalt

4.         Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das Thema „Kinder im Krankenhaus“ ist in der medizinischen, pädagogischen und psychologischen Literatur in den letzten fünfzig Jahren von vielen Seiten beleuchtet worden. Die Betrachtung der Situation erfolgte dabei sowohl aus der Sicht des Klinikers, an den die medizinischen und psychologischen Bedürfnisse von Kindern spezielle Anforderungen stellen, als auch aus der Perspektive des kranken Kindes, das mit der Aufnahme in ein Krankenhaus in jeder Hinsicht aus seinem bisherigen Alltag gerissen wird.
Meine persönliche Beziehung zu diesem Thema erklärt sich aus meinem Interesse an Medizin und Psychologie im allgemeinen und meiner gefühlsgeleiteten Einstellung, daß für das seelische Wohl des kleinen Patienten im Krankenhaus so viel wie möglich getan werden muß, um zu verhindern, daß sich lebenslange Ängste aufgrund der Isolation und Unpersönlichkeit im Klinikalltag, kombiniert mit körperlicher Krankheit und Schmerzen, beim Kind bilden.
Verschiedene Probleme, die mit der Hospitalisierung eines Kindes einhergehen, sind bereits erkannt worden, so daß Theorien zur Abhilfe entwickelt werden konnten. Das Hauptproblem stellt die Tatsache dar, daß Kinder nach unbegleiteten Krankenhausaufenthalten – d.h. ohne die ständige unterstützende Anwesenheit der Hauptbindungsperson – häufig schwere Verhaltensstörungen entwickeln. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, daß heutzutage in nahezu allen Kinderkrankenhäusern und ~stationen das uneingeschränkte Besuchsrecht oder die Mitaufnahme der Mutter des erkrankten Kindes üblich sind.In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, welche Beobachtungen, Erfahrungen und Theorien dieser positiven Veränderung, die in den letzten Jahrzehnten in Kinderkliniken stattgefunden hat, zugrunde liegen, und warum eine Reformierung der Situation des hospitalisierten Kindes erforderlich war.Das wichtigste Erklärungsmodell, das die Neuregelung der Besuchszeiten begründete, ist die Bindungstheorie. Folglich ist die Kenntnis dieser Theorie für das Verständnis der Umorientierung in pädiatrischen Kliniken unabdingbar. Aus diesem Grund werden die relevanten Erkenntnisse dieses Paradigmas im ersten Teil meiner Arbeit (Kapitel 2) aufgezeigt und erläutert. Im zweiten Teil (Kapitel 3) werden zunächst die erwähnten Reformen in Kinderkliniken detaillierter dargestellt. In den darauf folgenden Abschnitten werden sowohl die Situation des kranken Kindes, das ohne seine Mutter im Krankenhaus bleiben muß, als auch die psychischen Auswirkungen dieser Lage beschrieben, die schließlich zu den Reformen geführt haben. Schließlich werden die Erkenntnisse zusammengefasst und Schlußfolgerungen für die pädiatrische Arbeit in Krankenhäusern gezogen.Abschließend sei noch angemerkt, daß die Darstellung auf kurze Krankenhausaufenthalte von Kindern zwischen dem ersten und 7. Lebensjahr beschränkt bleibt; Probleme, die bei Langzeitaufenthalten entstehen, bleiben ebenso unberücksichtigt wie die veränderte Situation bei den kognitiv reiferen, hospitalisierten Schulkindern.