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Die Fernsehzeitung von heute

Das Fernsehen verliert immer mehr Aufmerksamkeit des Konsumenten, der sich heute immer öfter und vor allem immer länger lieber dem Internet widmet, anstatt nur vor der Glotze zu hängen. Doch auch die Passivberieselung hat noch ihren Stellenwert im Digitalzeitalter, und so ist man durchaus ab und zu noch gezwungen, einen Blick ins Programm zu werfen, wenn man seine Lieblingssendung sucht. Die neuerdings in Fernsehern eingebauten elektronischen Programmzeitschriften erledigen das zwar auch, sind in der Bedienung und Übersicht aber ähnlich komfortabel wie der TV-Videotext – nämlich gar nicht.

Also bleibt letztlich doch nur der Griff ins Zeitschrifenregal oder der Blick in die Tageszeitung? Mitnichten: die nutzerfreundlichste Fernsehzeitung kommt heute aus dem Internet und heißt TV-Browser.

TV-Browser-Fenster

Einmal installiert und regelmäßig mit neuen TV-Daten gefüttert, ersetzt es die herkömmlichen Programmzeitschriften oder deren Online-Varianten. TV-Browser bündelt die Programminformationen der Fernsehsender (so wie sie auch die Redaktionen der TV-Magazine serviert bekommen), stellt sie für den eigenen Rechner bereit – und zwar für den Nutzer kostenlos und werbefrei, ermöglicht durch das Engagement der Entwickler und Sponsoren.

Redaktionelle Bewertungen von Sendungen und Filmen gibt es deswegen nicht, dafür aber ein Plugin, mit dem die Nutzer selbst untereinander ihre Lieblingssendungen bewerten können. Da man letztlich aber auch nur selbst entscheiden kann, was man gut oder schlecht findet, ist dies eigentlich kein wirklicher Mangel. Dafür punktet der TV-Browser an anderer Stelle umso mehr: durch individuelle Konfigurierbarkeit: sieht man nur nur Arte, Phoenix und 3sat gerne, dann lädt man eben nur diese Sender – und hat sie übersichtlich nebeneinander anstelle der üblichen Hauptsender. Statt sich sein eigenes, persönliches Spartenprogramm aus winzigen Senderspalten zusammensuchen zu müssen, legt man Spaltengrößen und Reihenfolge der Sender (übrigens auch von vielen Radiosendern) einfach selbst fest, markiert sich seine Lieblingssendungen dauerhaft farblich mit einem Klick, lässt sich daran erinnnern oder exportiert sein Lieblingsprogramm samt Sendezeiten in einen Kalender.

Das Programm benötigt Java ab Version 1.4, das Installationspaket selbst ist knapp 2 MB klein und steht für Windows-, Linux- oder Mac-Rechner zur Verfügung. In der aktuellen Version 2.2 ist der TV-Browser sogar ein ganzes Stück schneller beim Starten als die Vorgängerversionen, enthält eine neue intuitive Suchfunktion und ist optisch mit der Symbolik ausgestattet, die man z.B. auch bereits vom Firefox-Browser kennt.

Knetfeder-Wertung: Uneingeschränkt zu empfehlen!

2 Kommentare »

  1. klaus schrieb am

    Sonntag, 2. Juli 2006 um 12:19

    hhhhhhhhh
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  2. Daniel schrieb am

    Sonntag, 2. Juli 2006 um 13:33

    Ja, man hat jetzt viel mehr Zeit für andere sinnvolle Dinge, wenn man keine Fernsehzeitschriften mehr durchblättern muss, nicht wahr?

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