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Untergründige Litfaßsäulen

In der Berliner U-Bahn wird man natürlich auch nicht von Werbung verschont, ebensowenig wie in der übrigen Stadtlandschaft. Auf den Bahnsteigen stehen Werbetafeln, in den Zugängen und Fußgängertunneln hängen Plakatwände und Schaukästen, die Wände hinter den Gleisen werden mit großflächiger Werbung behängt und natürlich auch die U-Bahnen selber sind eine fahrende Litfaßsäule: von außen beklebt wie ein Taxi, und auch innnen wird jede halbswegs freie Fläche für Anzeigen genutzt. Geworben wird für alles mögliche, gerne natürlich von lokalen Dienstleistern, und so kann der potentielle Konsument derzeit statt des Anstarrens seiner Mitfahrgäste z.B. die Anzeige eines Wohnungstürenanbieters betrachten, der damit wirbt, dass er Türen verkauft, die sich („zu Ihrer Sicherheit!“) mit über 20 verschiedenen Hebeln, Knöpfen und Ketten abschließen lassen – pro Tür.

Ich konnte mich nur noch knapp beherrschen, darunterzukritzeln:

– die perfekte Tür, wenn’s brennt!

Was das jetzt mit Berliner U-Bahnen zu tun hatte? Eigentlich nichts.

1 Kommentar »

  1. Ingo schrieb am

    Dienstag, 24. Oktober 2006 um 18:15

    habt ihr keine anderen probleme
    arme HAUPTSTADT Berlin
    wenn hier schon so ein frust ist
    wundert mich das nicht im saarland
    hoffe wir kommen komen noch gegen die polizei-miliär gewaltmacht an!!
    Die franzosen konnten es auch
    denoch lieben gruß
    PS: denkt nur mehr an euch wie das viele andere Politpromis können
    „DU KANNNST ES“
    Herbert Grönemeyer

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