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Die Knetfeder-Hymne

In Berlin bin ich einer von drei Millionen,
in Brandenburg kann ich bald alleine wohnen

Wer das ganze Lied, das wir zur Knetfeder-Hymne erkoren haben, hören will, suche bei Google nach „Rainald Grebe“ brandenburg IFA und klicke auf eines der ersten Ergebnisse aus dem Archiv eines bekannten Videoservice.

Für uns Zwangs-Berliner ist die Sache glasklar: Rainald Grebe versteckt seine Leidenschaft für das ländliche Leben geschickt unter dem Deckmantel der Großstadtglorifizierung. Wie sonst sollte folgender Vers zu verstehen sein:

Berlin, Halleluja Berlin,
alle wollen da hin,
deshalb will ich das auch

Exakt, Berlin ist nur aus dem Grund so voller, ähm, Menschen, weil jeder zweite Umländer meint: „Naja, wenn‘ s da so doll sein soll, dann darf ich natürlich nicht fehlen!“ Typischer Fall von Masse statt Klasse. Rainald Grebe also hat das Problem erkannt, uns voll und ganz aus der großstadtgeschädigten Seele gesprochen und unser Heim-/Fernweh geweckt. Hiermit verleihen wir dem Herrn Künstler alle fünf Knetfedern für seine emotionale Darbietung!

In Berlin kann man so viel erleben,
in Brandenburg soll es wieder Wölfe geben

Lalalalalaaaa….

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