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Opera Firefox 2.0 veröffentlicht.

Firefox-LogoFirefox war einst angetreten, um eine schnelle und schlanke Alternative zum schwerfälligen, mit Funktionen überladenen und schwer zu wartenden Netscape/Mozilla zu schaffen. Firefox sollte ein Browser sein, der nur das tut, was Browser eigentlich tun sollen: Webseiten anzeigen.

Die Zeiten sind mit der heute erschienenen Version 2.0 vorbei. Auf den ersten Blick ist Firefox immer noch ein übersichtlicher und schlichter Browser, oberflächlich unterscheidet er sich von seinen Vorgängern hauptsächlich durch eine leicht modifizierte Symbolik und Aufleucht-Effekte, die den Fuchs nun noch eleganter erscheinen lassen. Auf den zweiten Blick jedoch ist der Funktionsumfang explodiert: Firefox 2.0 verfügt über eine Rechtschreibprüfung für Texteingabefelder, eine automatische Wiederherstellung von geladenen Webseiten nach Schließen des Browsers, Firefox rettet die offenen Tabs nach einem Programmabsturz, enthält erweiterte Funktionen zur Handhabung von RSS-Feeds, einen Manager zur Verwaltung von Suchmaschinen-Plugins, eine Anti-Phishing-Sicherheitskomponente, die den Benutzer vor Betrugsversuchen durch manipulierte Webseiten warnt, zudem findet ein neuer Erweiterungsmanager Platz in der 2.0-Version.

Mozilla-Screenshot

In den letzten Versionen hatte sich Opera einiges von Firefox abgeschaut – diesmal fällt auf, dass es Firefox ist, der sich im Opera-Lager umgesehen hat. Ursprünglich ähnlich wie der Internet Explorer gestaltet, um diesem die Nutzer abjagen zu können, wird vom Fuchs nun funktionell bei Opera „gewildert“. Dadurch vereint Firefox nun quasi das Beste aus 3 Welten: das Aussehen und die Handhabung des Internet Explorers 6, die Sicherheit und Standardkonformität der Gecko-Engine und den Komfort von Opera. Vorteil für den Firefox-Benutzer: er bekommt das alles in nur einem Browser. Nachteil: nichts von alledem kann Firefox richtig. Die Firefoxoberfläche ist träger als die Operas, Safaris oder des Explorers, Firefox verbraucht mehr Systemressourcen als viele seiner Konkurrenten – und die Funktionalität Operas wird leider auch nur ansatzweise nachgebildet:

Ins Auge sticht z.B. das neue Tab-Verhalten: Bisher konnte man Tabs mit einem Kontextmenüeintrag, der Tastenkombination Strg+W oder dem roten Knopf am rechten Ende der Tableiste schließen. Nun enthält jedes einzelne Tab so einen roten Schließen-Knopf. Deutlich intuitiver als die bisherige Lösung, allerdings im Gegenzug auch unpraktischer (das schnelle Schließen von Tabs hintereinander, indem man mit der Maus auf einen Knopf klickte, der seine Position nicht veränderte, ist nun standardmäßig nicht mehr möglich). Wenn eine gewisse Anzahl Tabs geöffnet ist, dann verschwinden die Schließenknöpfe von allen Tabs und nur noch der aktive Reiter trägt das rote Symbol – auch diesen Kniff hat man sich offenbar von Opera abgeschaut. Werden die Tabs aber doch zu zahlreich, dann steht Firefox noch immer vor Problemen: Opera kann theoretisch eine unendliche Anzahl von Tabs übersichtlich in einem Fenster öffnen, bei Firefox verschwanden sie bislang am rechten Browserrand – und man kam nicht mehr an sie heran. Hier hat man sich sich bei Firefox 2.0 nun für einen Kompromiss entschieden: Tabs wandern nun zwar immer noch über den Rand hinaus, aber es werden dann sofort kleine Pfeile an den Leistenenden sichtbar, mit denen man seinen Tabs „hinterherklicken“ kann. Oder man hält die Maus über die Tableiste und dreht am Mausrad – dann fährt die ganze Tableise hin oder her. Eines der größeren Ärgernisse der bisherigen Firefox-Versionen ist somit behoben.

Wer dem alten Firefox-Tab-Verhalten nachtrauert, kann es aber ganz leicht wieder reaktivieren. Nötig ist lediglich eine kleine Änderung in der Detailkonfiguration: in about:config einfach die Nummer hinter dem Eintrag

browser.tabs.closeButtons

verändern. Eine 1 ist die Standardeinstellung, mit einer 2 zeigt Firefox überhaupt keine roten Schließknöpfe an und trägt man eine 3 ein, dann verhält sich der Browser wieder wie in alten Zeiten: mit einem festverankerten Knopf nur am rechten Ende der Tableiste.

Insgesamt wird dem Browsen mit Tabs eine stärkere Bedeutung beigemessen: Klickt man auf Webseiten auf Links, die eigentlich ein neues Fenster öffnen sollen, wird stattdessen in Firefox nun nur noch ein neues Tab im selben Fenster geöffnet. Schließt man ein solches Tab wieder, landet man auch nicht mehr beim rechts danebenliegenden, sondern beim ursprünglichen Tab, von wo man ursprünglich auf den Link geklickt hatte. Viele verschiedene offene Fenster sollte man mit Firefox 2.0 dadurch nun nicht mehr auf dem Bildschirm haben, das neue Verhalten hat aber auch Nachteile: Klickt man auf Links in Pop-ups, werden meist auch in diesen Pop-Ups neue Tabs geöffnet, statt neue Fenster oder Tabs im großen Hauptfenster zu erzeugen. Ausgeglichen wird das dadurch, dass sich nun auch Tabs nicht nur innnerhalb eines, sondern auch zwischen verschiedenen Fenstern verschieben lassen.

Ein weiteres von Opera übernommenes Feature ist die Wiederherstellungsfunktion für kürzlich geschlossene Tabs, die man nun im Menü „Chronik“ findet: wenn einem einfällt, dass man doch noch etwas auf der Seite nachlesen wollte, die man soeben geschlossen hat, dann muss man nicht mehr umständlich im Verlauf suchen, sondern fischt sie sich einfach in der Auflistung der zuletzt geschlossenen Tabs wieder heraus. Ein gerade geschlossenes Tab bekommt man ebenfalls mit der Tastenkombination Strg+Umschalt+T wieder zurück.

Wo Firefox gegenüber Opera schon immer die Nase Schnauze vorn hatte, ist die Autovervollständigung. Die gibt’s beim Fuchs nämlich nicht nur für die Adressleiste, sondern auch für alle Felder auf einer Webseite, in die man etwas eintragen kann, Benutzernamen zum Beispiel. Dies haben die Mozilla-Entwickler nun weiter perfektioniert, indem sie diese Funktion auch für das Firefox-Suchfeld verfügbar gemacht haben. Schon einmal benutzte Suchbegriffe schlägt Firefox also nun immer wieder automatisch vor, wenn man die entsprechenden Anfangsbuchstaben ins Suchmaschinenfeld tippt.

Im eingebauten Suchfeld hat sich außerdem noch mehr getan: Suchmaschinen lassen sich nun in einem neuen Suchmaschinen-Verwaltungsdialog sortieren oder löschen, den man über einen Klick auf ein Suchmaschinen-Symbol erreicht. Die Suchleiste selbst ist in Firefox ein ganzes Stück breiter geworden (etwas, was sich viele Anwender früher gewünscht hatten und sich selbst durch Editierung von CSS-Konfigurationsdateien gebastelt haben), passt sich aber auch automatisch der Größe des Browserfensters an und verkleinert sich, wenn ansonsten nicht genug Platz in der Hauptleiste bliebe. Bei den Suchmaschinen hingegen ist man immer noch auf Firefox oder Fremdanbieter angewiesen, die Suchmaschinen-Plugins bereitstellen. Bei Opera reicht ein Rechtsklick in ein beliebiges Suchfeld auf einer Webseite, und schon hat man eine neue Suchmaschine im Opera-Suchfeld – bei Firefox hat man Pech gehabt, wenn die von einem bevorzugte Suchmaschine keine Suchfunktion für Firefox bereitstellt. Dafür blendet sich im Menü der Suchleiste automatisch ein Hinweis ein, sobald man eine Internetseite besucht, die ein Suchmaschinen-Plugin anbietet. So kann man mit einem Klick recht einfach bestehende Suchmaschinen in den Browser aufnehmen:

neue verfügbare Suchmaschinen werden angezeigt

Ein Novum für Eingabefelder ist auch die automatische Rechtschreibprüfung: da immer mehr im Browser geschrieben wird (sei es für’s eigene Weblog, in Foren oder bei der Wikipedia), passt sich Firefox dem Trend an und liefert eine Rechtschreibkorrektur mit, die in Textfeldern aktiv wird, sobald man etwas hineinschreibt.
Wer’s nicht mag oder sich von den rotunterkringelten Wörtern gestört fühlt, kann die Rechtschreibkontrolle deaktivieren, indem er auch hier about:config aufruft (einfach in die Adressleiste eintippen) und die Zeile layout.spellcheckDefault auf „0“ setzt.

Doch auch ein paar Widrigkeiten gibt es weiterhin: Die Tab-Wiederherstellung z.B. arbeitet relativ unzuverlässig: einerseits stellt Firefox beim erneuten Öffnen einer Browsersitzung mit noch geöffneten Tabs diese nicht in ihrem Zustand wieder her, wie man sie verlassen hatte, sondern versucht jeweils die nun aktuelle Variante neu aus dem Netz zu laden. Diese neue Firefox-Funktion ist daher kaum nützlich für Analogmodem- oder ISDN-Nutzer mit Zeittarifen – und für SpiegelOnline-Leser: denn auch DSL-Surfer erleben womöglich Überraschungen – der am letzten Abend beim Browserbeenden noch vorhandene längere SpiegelOnline-Artikel ist am nächsten Morgen vielleicht plötzlich verschwunden, weil Firefox ihn beim Start neuladen wollte, der Text aber bereits ins kostenpflichtige Archiv gewandert ist. (Siehe Korrektur am Ende)

Auch bei sehr vielen bereits geöffneten Tabs sollte man vorsichtig sein: Startet man den Browser dann neu, entschließt sich aber doch anders (während noch Tabs wieder neu geladen werden) und beendet Firefox wieder, bevor die Tabs fertig geladen sind, dann muss man damit rechnen, dass beim nächsten Start einem nur noch eine Reihe leerer Tabs entgegenstarrt. Dagegen hilft auch nicht die nun eingebaute Funktion zur „Rettung“ von Tabs nach Abstürzen. Startet man Firefox neu und hat noch keine Online-Verbindung, dann erhält man ebenso keine bereits geladenen Tabs, sondern lauter Fehlermeldungen.

Go-Button und Tab-SchließknopfDas polierte Aussehen des Fuchses geht leider auf Kosten der Benutzbarkeit: Der Go-Button hat seine Beschriftung verloren, ist wie die übrigen Bedienknöpfe ziemlich klein geraten und wird nun auch gerne mal verfehlt – statt einen Tab zu schließen, markiert man manchmal nur den jeweiligen Tab.

Hier in alter Tradition ein kleiner Vergleich zwischen den aktuellen Vor- und Nachteilen von Firefox und Opera:

  • Vorteile Firefox gegenüber Opera:
  • – Feedreader kann bestimmt werden – Autovervollständigung, auch im Suchfeld – Rechtschreibprüfung für Texteingabefelder – RSS-Vorschau

  • Nachteile Firefox gegenüber Opera:
  • – Keine Suchmaschineneditierung – Höherer Speicherbedarf – Cache wird gelöscht nach einem Absturz – keine seitenspezifischen Einstellungen

  • gleichgezogen mit Opera:
  • – Tabs zwischen Fenstern verschieben – Textsuche funktioniert auch in Eingabefeldern – Wiederherstellen von geschlossenen Tabs

    Insgesamt und unter Strich muss man für Firefox 2.0 sagen: Der Browser überzeugt. Erstmals hat man das Gefühl, Firefox ohne eine einzige zusätzliche Erweiterung komfortabel benutzen zu können. Viele Funktionen, die es bislang nur als Erweiterung gab, haben es nun in den Kernbrowser geschafft, Verbesserungen stecken vor allem auch im Detail – das „Nachjustieren“ fällt jetzt größtenteils weg, man muss nicht lange herumbasteln, bis Firefox endlich so läuft, wie man sich das vorstellt. Version 2.0 funktioniert aus dem Stand heraus ganz wunderbar. Das liegt hauptsächlich auch an der wohlüberlegten Auswahl von Voreinstellungen, die zusammengenommen das Surfen erleichtern und angenehmer gestalten. Zum Beispiel die Frage nach dem Klick auf das orangene Feed-Symbol, ob man einen RSS-Feed mit Firefox abonnieren oder lieber mit einem anderen Programm verwalten möchte. Oder ein Knopf im Erweiterungs-Manager, mit dem man Firefox nach der Installation von „AddOns“ automatisch neustarten lassen kann. Oder das Nichtmehrüberschreiben von geöffneten Tabs, wenn man mehrere neue Seiten aufruft. Und nicht zuletzt sieht Firefox 2.0 mit seinem neuen Design sehr elegant aus. Die Knetfeder-Empfehlung lautet daher: Unbedingt ausprobieren!

    [Hinweis: der Verfasser ist Firefox- und Opera-Sympathisant sowie Ersteller des alternativen deutschen Sprachpaketes für Firefox 2.0.]

    Nachtrag: Das seit langem im Browser eingebaute „Prefetching“ ist auch in Firefox 2.0 aktiv, ohne dass die Firefox-Benutzer darüber informiert werden, was sich womöglich im Hintergrund während des Surfens auf Seiten abspielt, die Prefetching verwenden – im Gegensatz zur neuen Schutz vor betrügerischen Webseiten, der zwar ebenfalls standardmäßig eingeschaltet ist, den man jedoch über die normale Konfigurationsoberfläche verwalten und mit einem Klick deaktivieren kann.

    Korrektur 27.10.06: Entgegen erster Annahmen speichert Firefox sehr wohl bereits geladene Sitzungen und stellt sie nach einem Neustart auch wieder wie zuvor her, ohne aktuellere Varianten aus dem Netz zu laden. (Der Fehlbewertung entstand durch ein defektes Testprofil, das die richtige Cache-Benutzung verhinderte.)


    siehe auch: Firefox 1.5 – was haben sie nun wieder ausgebaut?; Zwei Monate „Alternativbrowser“

    30 Kommentare »

    1. Webstandard-Team schrieb am

      Mittwoch, 25. Oktober 2006 um 8:44

      Klasse Firefox-Opera Vergleich! Im Vergleich zum IE7.0, hat Mozilla es aber wenigstens geschafft, den Browser in zahlreichen Sprachen und für Plattformen wie Mac & Linux bereit zu stellen. Dürfte interessant werden, in wie fern sich nun der Markt der Browseranteile, nach den zahlreichen neuen Versionen, verschiebt.

    2. Daniel schrieb am

      Donnerstag, 26. Oktober 2006 um 17:51

      Danke, ich hätte auch gern den Internet Explorer 7 in die Rezension mit einbezogen, leider stellt Microsoft ihn für mein System nicht zur Verfügung. 😉 Spannend wird’s aber auf jeden Fall, ich freue mich auch schon auf die Statistiken…

    3. Paule schrieb am

      Sonntag, 29. Oktober 2006 um 15:47

      Ich empfehle jedem Firefoxbenutzer unbedingt die Erweiterung „Tab Mix Plus“
      https://addons.mozilla.org/firefox/1122/

      Damit lässt sich das Verhalten der Tabs sehr komfortabel und vor allem umfangreich einstellen!

      Grundsätzlich finde ich den nackten Firefox, egal in welcher Version, nicht allzu herausragend gegenüber dem IE. Aber die große Stärke liegt in der Erweiterungsmöglichkeit, mit der man den Browser nahezu perfekt an seine Bedürfnisse anpassen kann. Das hat mich nach anfänglichem Zögern letztendlich dazu bewogen dem IE Good Bye zu sagen.

    4. Jörg schrieb am

      Montag, 30. Oktober 2006 um 9:22

      @Paule: also bei mir meckert der Fuchs beim Installieren der Extension: Nicht kompatible zu FF 2.0 …. oder gibts irgendwo ne aktuellere Version?

    5. Daniel schrieb am

      Montag, 30. Oktober 2006 um 10:30

      Hallo Jörg, eine mit Firefox 2 kompatible Version gibt es momentan nur als Entwicklerversion unter http://tmp.garyr.net/ – da geht aber momentan nichts mehr („Bandwidth Limit Exceeded“). Scheint wirklich eine sehr beliebte Erweiterung zu sein.

    6. Jörg schrieb am

      Montag, 30. Oktober 2006 um 11:30

      Ah — merci .. dann bleibe ich mal da dran …. 🙂

    7. mueller schrieb am

      Sonntag, 5. November 2006 um 14:10

      Mit dem neuen Firefox 2.0 kann ich plötzlich das Mausrad nicht mehr benutzen (!), und PDF-Ordner öffnen sich nicht mehrt:
      Rufe ich im neuen 2.0-Browser eine PDF-Seite auf (z.B. in http://www.taz.de die Frontseite) kommt die Meldung, dass der Adobe Reader 7.0 einen Fehler verursacht. Problemsignatur: acrord32.exe
      Bei „Systeminfo“ steht dann, ich hätte angeblich „Win NT“ – beim Mausradfehler war es sogar „Win95“! …dabei arbeite ich mit Win XP.

      Beide meine anderen Browser arbeiten dagegen einwandfrei: WinExplorer 7 und auch Firefox 1.7.12
      Ich glaube ich nehm‘ wieder den alten Firefox :-))

      kdm

    8. mueller schrieb am

      Sonntag, 5. November 2006 um 15:39

      Hab nach langem Suchen (und FF 2.0 löschen und neu runterladen) die Macke gefunden:
      Rechte Maustaste auf’s icon von Mozilla Firefox, in Eigenschaften/Kompabilität war Win 95 angehakt (!?) und noc mehr. Alle Häkchen weg, Neustart, …und sieh da: die Maus geht, und PDF wird nun auch angezeigt.

    9. Daniel schrieb am

      Sonntag, 5. November 2006 um 16:15

      Schön, dass es jetzt funktioniert. Noch eine allgemeine Anmerkung: Falls man Firefox 2 wirklich nicht einsetzen will oder kann (z.B. weil eine beliebte Erweiterung mit der neueren Version nicht funktioniert), dann spricht derzeit nichts dagegen, ruhig beim beim alten Firefox zu bleiben. Die 1er-Versionen werden von Mozilla noch eine Weile unterstützt – Version 1.5.0.8 wird z.B. demnächst erscheinen.

    10. Chris schrieb am

      Donnerstag, 9. November 2006 um 20:57

      Hallo ihr Profis! Verrät mir jemand den Trick, mit dem ich dem FF sagen kann, dass er im Suchmaschinenfenster o. r. eingebene Suchanfragen bitte in einem Tab im Hintergrund öffnen soll?!

    11. Daniel schrieb am

      Freitag, 10. November 2006 um 18:11

      Hallo Chris,

      mit „Bordmitteln“ kann das Firefox soweit ich weiß nicht. Wenn mich nicht alles täuscht, bekommt man dies als Zusatzfunktion ebenfalls über die Erweiterung „Tab Mix Plus“ (https://addons.mozilla.org/firefox/1122/). Die Erweiterung funktioniert nun auch wieder mit Firefox 2.

    12. Danielle schrieb am

      Mittwoch, 6. Dezember 2006 um 9:49

      Hallo Chris,
      falls es noch interessiert, man kann Links mit der mittleren Maustaste in einem Tab im Hintergrund öffnen. Das funzt auch bei der Suche, klickst halt mit der mittlerem MT auf die Lupe, oder in der Google-Toolbar auf das G.

    13. Daniel schrieb am

      Mittwoch, 6. Dezember 2006 um 19:32

      Man findet doch immer noch wieder was Neues… 😉 Danke für den Tipp, diese Funktion hab‘ ich mir auch schon öfters gewünscht (ohne gleich eine Monster-Erweiterung installieren zu müssen)!

    14. Chris schrieb am

      Freitag, 22. Dezember 2006 um 2:57

      Hallo zusammen,

      ich kann ja selbst nicht glauben, was ich für ein unglaubliches kluges Kerlchen bin. Ganz ehrlich, ich glaube, ich habe gerade die intelligenteste Aktion meines Lebens gestartet: Einfach mal im about:config-Blabla rumgeguckt, nach „search“ gefiltert und schwupps, wenn man bei browser.search.openintab aus dem false ein true macht, klappt’s auch mit der Enter-Taste.
      So, das Jahr ist gerettet 😉
      Viele Grüße
      Tec-hris

    15. Chris schrieb am

      Freitag, 22. Dezember 2006 um 3:20

      Dummdidummdidummdidumm
      Wer ist der doofste auf der Welt?
      Der Chris ist’s, denn der ist dumm
      Hat nicht gerafft, dass … sich der tab ja gar nicht im Hintergrund öffnet.
      Naja, ist schon spät.
      Ich komme nie wieder vorbei.
      Viele Grüße
      Euer wieder blöder Chris

    16. Daniel schrieb am

      Freitag, 22. Dezember 2006 um 13:53

      Moin Chris,

      darfst ruhig wiederkommen, auf diesen Einstellungspunkt bin ich auch schon mal reingefallen – scheint eine „tote Option“ zu sein, die offensichtlich nichts bewirkt. Funktioniert der Tipp von Danielle bei Dir nicht? Mittlere Maustaste bzw. Scrollrad drücken? Eine reine Tastaturlösung oder generelle Voreinstellung scheint es nach wie vor nicht zu geben.

      Falls sich übrigens Operanutzer hierher verirren: Bei Opera funktioniert das Laden im Hintergrund aus dem Suchfeld heraus, wenn man beim Drücken der Enter-Taste gleichzeitig die Strg- und Hochstelltaste festhält. Dafür gibt’s bei Opera keine „Maus-Lösung“.

    17. Tanja schrieb am

      Freitag, 5. Januar 2007 um 13:27

      Hallo. Habe beim FF das Problem mit dem PDF öffnen. Der stürzt jedes mal ab. Folgendes habe ich schon gemacht:
      „Rechte Maustaste auf’s icon von Mozilla Firefox, in Eigenschaften/Kompabilität war Win 95 angehakt (!?) und noc mehr. Alle Häkchen weg, Neustart, …und sieh da: die Maus geht, und PDF wird nun auch angezeigt. “
      Aber bei mir war gar kein Hacken!!

      Was kann ich tun?

    18. Daniel schrieb am

      Freitag, 5. Januar 2007 um 17:46

      Hallo Tanja,

      es könnte am Adobe-Reader liegen, der abstürzt und den Firefox dann mitreißt. Manchmal reicht auch schon ein kaputtes PDF, um Firefox abstürzen zu lassen. Wenn Firefox also normalerweise stabil läuft, aber bei unterschiedlichen PDFs immer abstürzt, würde ich zuerst einmal versuchen, das PDF-Programm neu zu installieren oder zu aktualisieren.

      Wenn man das Problem nur umgehen will, kann man unter Extras > Einstellungen > Inhalt > Dateitypen > Verwalten den Eintrag bei „PDF“ über den Button „Aktion ändern“ so ändern, dass PDFs nicht mehr im Firefox geöffnet, sondern z.B. automatisch auf den Desktop heruntergeladen werden und von dort problemlos geöffnet werden können.

    19. Chris schrieb am

      Freitag, 12. Januar 2007 um 18:39

      So, jetzt habe ich mich doch wieder her getraut 😉 — äh, der Trick mit dem Klicken der Mitteltaste auf das Such-OK funktioniert bei mir irgendwie nicht – die Seite öffnet sich dann nämlich trotzdem als neues aktives Tab und nicht im Hintergrund …!?
      Grüße
      Chris

    20. heike schrieb am

      Montag, 12. Februar 2007 um 11:23

      hallo ihr, ich hab das problem, dass der firefox 2.0 keine pdf dateien mehr erkennt, ich sie ihn auch unter den dateioptionen nicht hinzufügen kann.

      man kann ja das verhalten nur ändern bei den dateiendungen. über die suche zeigt er mir leider garnichts an.

      habt ihr vielleicht nen tip ?

      danke, lg heike

    21. Simon schrieb am

      Sonntag, 25. Februar 2007 um 22:42

      hallo, ich habe eine frage, aber ich denke die ist nicht allzu schwer!
      wie kann ich bei firefox einstellen, dass eine ausgewählte seite sich von selbst immer wieder selbst aktualisiert?
      schonmal im vorraus danke
      mfg

    22. Daniel schrieb am

      Montag, 26. Februar 2007 um 1:08

      Hallo Simon,

      von Haus aus kann Firefox das nicht, es gibt jedoch eine Erweiterung, die das wohl ermöglicht:

      Reload Every

    23. Varzil schrieb am

      Freitag, 23. März 2007 um 16:56

      Nur als Ergänzung:

      Der Firefox wird bei mehr als ca. 15 geöffneten Tabs langsam (WinXP mit 512 MB RAM). Das mag jetzt hypothetisch klingen: Aber wenn man eine Reihe von Suchergebnissen sich ansehen will und dazu die Seiten auf Vorrat im Hintergrund lädt, ist das ein fast alltägliches Phänomen…

      Und nach wie vor finde ich, dass Opera (vor allem unter Windows) einen ziemlich zackigen Bildaufbau hinlegt (Thema: schnellster Browser) – habs nicht gemessen. Aber so im Vergleich zwischen FF, IE7 und Opera bauen sich die Seiten in Opera fühlbar schneller auf.

    24. Raskolnikov schrieb am

      Sonntag, 25. März 2007 um 21:18

      OK, ich bin hier ganz offensichtlich ins Firefox Fan-Lager geraten. Ich habe auch nichts gegen den Fox. Ist schon Klasse. Der Opera ist ihm aber ebenbürtig. Ist im „Test“ hier etwas zu kurz gekommen. Meine Wertschätzung genießt der Opera aufgrund seines geringeren Speicherhungers und, zumindest auf meinem Rechner, wegen seiner geringfügig höheren Geschwindigkeit. Mein Rat: Beide Browser installieren, ausprobieren und den besseren (nach Eigentest) behalten, den anderen in den Papierkorb. Ist doch nichts einfacher als das!

    25. Daniel schrieb am

      Montag, 26. März 2007 um 1:50

      Hm, ich dachte eigentlich bisher, dass ich sowohl Firefox als auch Opera einigermaßen gleichberechtigt behandelt hätte… 😉 Ich selbst kann mich oft nicht zwischen den beiden entscheiden. Momentan bin ich mal wieder standardmäßig mit Opera unterwegs, weil mich das von Varzil beschriebene Verhalten auch immer wieder nervt: Opera kommt mit vielen gleichzeitig zu öffnenden Seiten besser zurecht als der Fuchs – unter Linux kommt mir das sogar noch schlimmer vor als unter Windows. Das wird sich wohl erst mit Firefox 3 ändern, der auf einer neuen Graphikbibliothek aufbauen wird, welche dann hoffentlich auch die Tab-Handhabung beschleunigt.

      Dafür nervt mich bei Opera nun im Gegenzug die fehlende Autovervollständigung, eine Flashblock-Alternative sowie der Umstand, dass Opera recht lange braucht, um sich nach Schließen des Browserfensters tatsächlich zu beenden. Bei Firefox kann ich zudem die Bildlaufgeschwindigkeit beim Blättern per Mausrädchen manuell anpassen, bei Opera geht das nicht.

      Die „Opera-Fan-Berichte“ gibt’s übrigens hier und hier. 🙂

    26. Daniel schrieb am

      Montag, 26. März 2007 um 2:06

      Varzil, als Ergänzung zur Ergänzung: ich kann das leider nur bestätigen. Habe hier sogar nur 256 MB – und das „Seitensammeln“ in Firefox macht auch damit nicht wirklich Spaß. Teilweise friert Firefox regelrecht ein, wenn man in schneller Folge mehrere Links zum Öffnen im Hintergrund anklickt. Von Version 1.5 zu 2 ist es damit zwar etwas besser geworden, jedoch nur marginal. Beim Seitenaufbau habe ich aber genau den umgekehrten Eindruck: unter Windows und Linux scheinen mir einzelne Seiten im Firefox schneller geladen zu sein als in Opera.

    27. Annonymus schrieb am

      Mittwoch, 15. August 2007 um 14:08

      Wenn die sowieso immer wieder vom anderen abgucken, warum machen die dann net gleich nen gemeinsamen Browser? o.O

    28. hoodlum schrieb am

      Dienstag, 2. Oktober 2007 um 10:13

      hi leute,

      ich habe folgendes problem:
      mein firefox 2.0 stürzt sehr oft ab, wenn ich mit rechter maustaste auf einen link klicken will, um ihn in einem neuen tab zu öffnen. Wenn ich dann auf wiederherstellen drücke sind die tabs zwar wieder da, wenn ich dann erneut mit rechter maustaste auf den link drücke schließt er sich wieder automatisch.
      woran liegt das? an irgendwelchen einstellungen oder gar virus?

    29. Daniel schrieb am

      Dienstag, 2. Oktober 2007 um 13:54

      Hallo hoodlum,

      das könnte an einem Javascript auf der entsprechenden Seite liegen oder an beschädigten Firefox-Konfigurationsdateien. Stürzt Firefox beim Klicken auch ab, wenn Javascript abgeschaltet ist? Was passiert, wenn Du versuchst, statt mit der rechten Maustaste den Link per Strg+linker Maustaste in einem neuen Tab zu öffnen?

    30. Ran schrieb am

      Dienstag, 11. November 2008 um 19:21

      Ist schon sehr interessant, Browser-Diskussionen mitzuverfolgen, die teilweise sehr schön und detailliert den Browser unter die Lupe nehmen.
      Jetzt haben wir November 2008 – FF hat noch mehr Add-ons und hängt sich immer noch ziemlich oft auf …

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