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Und welches Internet benutzt Du?

Vor zweieinhalb Monaten, anlässlich der Veröffentlichung des Internet Explorers 7, haben wir schon einmal einen Blick auf die Browserstatistik geworfen, wer Knetfeder mit welchem Programm betrachtete. Nun ziehen wir den Vergleich: was hat hat sich seitdem auf den Computern unserer Besucher getan?

Tortendiagramm

Internet Explorer 6 – 47,3%
Internet Explorer 7 – 16%
Firefox 2 – 11%
Firefox 1.5 – 7%
Opera – 4,6 %
Firefox 1.0 – 1,5%
Mozilla/Seamonkey – 1,7%
Internet Explorer 5 – 1,4%
Safari – 1,5%
Konqueror – 0,2%
Netscape 7.1 – 0,2%

Große Unterschiede zur letzten Statistik machen sich generell nicht bemerkbar, die Browserlandschaft scheint sich tatsächlich stabil eingependelt zu haben. Interessantes ergibt sich nur innerhalb der Verbreitung der einzelnen Browserfamilien.

So zeigt sich vor allem, dass der neue Internet Explorer 7 endlich seine Verbreitung gefunden hat. Waren es Mitte November 2006 gerade mal 2%, die mit Microsofts neuem Hausbrowser ins Internet gingen, hat der IE7 mittlerweile ein beachtliches Tortenstückchen für sich reservieren können. Die Umsteiger scheinen dabei vom Explorer 6 zu stammen, dessen Anteil sich entsprechend verkleinert hat. Die meisten Besucher kommen allerdings immer noch mit diesem Browser auf unseren Seiten an.

Ein ähnliches Bild gibt es beim Firefox: Insgesamt verliert Firefox knapp 2 Prozent, deutlich ist jedoch zu erkennen, dass Firefox-Nutzer umstiegswilliger sind: die Nutzung von Firefox 1.5 geht drastisch zurück, eine deutliche Mehrheit ist mit dem moderneren Firefox 2 unterwegs. Mit Firefox 1 surft fast niemand mehr. Kunststück, den aktuellen Firefox gibt es ab Windows98, den IE darf man erst ab WindowsXP benutzen – viele Anwender können also gar nicht auf den neuesten Internet Explorer umsteigen, selbst wenn sie wollten.

Opera hingegen bricht auf knetfeder.de gewaltig ein, das könnte tatsächlich daran liegen, dass Opera-Nutzer derzeit nicht nach Erfahrungsberichten zu „ihrem“ Browser suchen – oder Firefox 2 inzwischen so gut geworden ist (wir berichteten), dass die Vorteile, Opera zu benutzen, nicht mehr sehr überwiegen.

Seamonkey konnte zumindest bei uns wie erwartet kein Terrain zurückgewinnen. Der Seamonkey-Vorgänger Mozilla hatte einst keine berauschende, aber doch recht ansehnliche Verbreitung, z.B. als er noch auf fast jedem Linux-Computer der faktische Standardbrowser war. Diese Zeiten sind definitv vorbei, auch unter Linux surft man mit Firefox oder Opera – sogar der quasi reine Linux-Browser Konqueror führt gemessen an der Zahl unserer Linux-Besucher ein Schattendasein – dagegen sind Safaris auf Mac-Rechnern proportional besser vertreten.

2 Kommentare »

  1. gnokii schrieb am

    Dienstag, 30. Januar 2007 um 8:15

    na logischerweise Firefox bzw. dessen eisigen Fork. Seltener den KDE-Browser Konqueror

  2. Daniel schrieb am

    Donnerstag, 1. Februar 2007 um 0:25

    Firefox unter Suse? 😉 Ich dachte, Du wärst Debianer… Konqueror schaue ich mir auch immer mal wieder an, was ihn aber für mich regelmäßig disqualifiziert ist die Langsamkeit beim Seitenaufbau. Konqueror selbst ist KDE-gewohnt schnell, aber gerade bei bilderlastigen Seiten lässt er sich ganz gerne mal Zeit. Und dann fehlt auch noch eine isolierte Sitzungsverwaltung wie beim Fuchs oder bei Opera: Browser öffnen und dann mit bereits geöffneten Tabs dort weitermachen, wo man beim Browserschließen aufgehört hatte, das ist mir mit dem Konqueror bislang noch nicht gelungen. Oder habe ich da vielleicht was übersehen?

    Konqueror scheint aber unter den „reinen“ Linuxbrowsern dennoch der stärkste zu sein, hier zumindest. Immerhin taucht er in der Statistik relevant messbar auf, wohingegen Epiphany und Galeon sich nur seltenst zu uns verirren.

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