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Wie man die Piratenpartei am besten ins rechte Licht rückt.

Wahlergebnisbalken mit PiratenparteiWürden die Führer der Piratenpartei es mit einer von den etablierten Parteien unterscheidbaren Politik ernst meinen, wären sie wohl schon längst zurückgetreten. Stattdessen nur: Rechtfertigungsversuche.

Das Motto kurz vor der Bundestagswahl scheint zu sein, „wie verhindere ich möglichst erfolgreich, unsere Klientel zu einem Kreuzchen an der für uns richtigen Stelle auf dem Wahlzettel zu bewegen“. Das Heise-Forum allein wird nicht ausreichen, um eine Wahl zu gewinnen oder auch nur merklich zu beeinflussen.

Was schief gehen kann, geht schief. Tauss, Holocoust-Relativierung, Holocaust-Relativierungs-Verurteilung erst nach Protesten der Basis, Sympathisanten und Mitglieder, die meinen, in der allgemeinen Diskussion mit Abwesenheit von manierlichen Mindeststandards ihrer Partei einen Dienst zu erweisen – und nun auch noch der Parteivorsitzende und sein Stellvertreter, die sich ein neues Hausblatt ausgesucht zu haben scheinen. Auch wenn sich dadurch weitere Wähler sicherlich nicht für die Piraten gewinnen lassen, wurde damit doch immerhin eines erreicht: Das Netz und die Piraten lesen nun auch die Junge Freiheit.

Spätestens damit dürfte mancher Unentschlossene, der mit den Piraten gerade wegen derer linksliberalen Ziele geliebäugelt hatte, nun endgültig vergrault worden sein. Die Linken, Liberalen und Grünen wird’s freuen.

Erster Platz für die treffendste Darstellung der aktuellen Geschehnisse für Christian Sickendieck.

2 Kommentare »

  1. Anonymous schrieb am

    Sonntag, 20. September 2009 um 0:43

    gerade noch zum Thema Gruene: Stolz ist Gruenen Mitglied (Mitgruender) und Kolumnist bei der JF. Somit relativiert sich die Sache glaube ich schnell 😉 Ich glaube die Etablierten bekommen kraeftig Angst.

  2. Gaston schrieb am

    Sonntag, 20. September 2009 um 13:23

    Hallo Anonymous,
    hier steht doch nur, das es „Die Linken, Liberalen und Grünen wird’s freuen“
    Und meinst Du, dass diese Parteien die erste Wahl derjenigen ist, die mit den Piraten wegen deren „linksliberalen Ziele geliebäugelt“ haben?
    Also, ich für meinen Teil habe in Köln damals als „Nicht-Parteimitglied“ geholfen die Grünen in das Ratsparlament zu bringen. Heute würde ich sagen, dass dies inzwischen zu einem Fehler geworden ist.
    Aber ich schaue mir an, was die Parteien jetzt und hier machen und nicht, was einzelne machen. Die Piratenpartei verhält sich als „Partei“ seit über 2 Monaten bedeckt. Von daher muss ich mein Bild eben anhand der Taten von einzelnen machen, sei es nun der Vorsitzende oder der 2. der Partei. Sei es ein Tauss oder Thiesen oder die Piraten, die ach so demokratisch und freiheitlich das Internet zuspammen (Siehe dazu auch diese Meinungsäußerung: Piratenpartei, eine wählbare Alternative? Teil 3! –> http://ichbinterrorist.de/?p=350 ). Oder auch was und wie sich ein (!) Magazin (!) sich verhält (darauf wird in dem oben erwähnten Blogeintrag auch Stellung genommen. Gemeint ist „EF-Online“).
    Wer aus dem oben genannten Bereich eine „Alternative“ gesucht hat, ist nun auf jeden Fall wieder am Schwimmen und muss sich überlegen, ob für Ihn „das kleinste Übel“ die Wahl ist. Oder eben „Würfeln“ 😉

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