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Fahrpreiserhöhung in Berlin

2,60 statt 2,40 für ein Einzelticket bezahlen die Berliner ab August für ein Ticket im Nahverkehr. Und das, obwohl die S-Bahn noch immer auf Sparflamme fährt. Das, was dem Verkehrsverbund entgeht, weil das Land Berlin die Zahlungen wegen der nicht erbrachten Vertragsleistung reduziert, holt sich der Verbund nun über die Fahrpreise direkt bei den Kunden wieder. Die Kritik ist leidlich groß, die Berliner sind einfach schon zu viel Schlimmes gewohnt vom Nahverkehr – und dass die Anhebung der Fahrpreise wuie üblich mitten in den Sommerferien kommt, trägt sicherlich auch zur Lethargie bei. Die Qualität im Nahverkehr stagniert oder nimmt ab, nur die Fahrpreiserhöhung kommt stets planmäßig.

Wer noch unbenutzte Tickets zum alten Preis vorrätig hat, hat bis zum 15. August Zeit, sie einzusetzen, danach sind sie nicht mehr gültig und können beim ausstellenden Verkehrsbetrieb umgetauscht werden: S-Bahn-Tickets bei den S-Bahnkundenzentren, BVG-Tickets in den BVG-Geschäftsstellen.

Kleiner Trost: In fast allen anderen Großstädten ist Bus- und Bahnfahren immer noch teurer als in Berlin.

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