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Qualmende E-Mails II

Finden Sie den untenstehenden Eintrag irgendwie verstörend? – Ich auch. Sie sind sich nicht sicher, was genau ich Ihnen unter der Überschrift mitteilen will? – Ginge mir genauso. Sie haben sich gefragt, ob Ihr Computer evtl. einen Ladefehler gemacht hat? – Dann können Sie ja bestens nachvollziehen, was in mir vorging, als ich innerhalb der letzten Wochen zwei Mails von verschiedenen Personen erhielt, die nichts weiter als die Betreffzeile „Hausarbeit Bourdieu“, bzw. „Hausarbeit Gehirn“ enthielten. In Anbetracht des Angebots auf meinen Kleinkindpädagogik-Seiten könnte man einwenden, dass dort nichts von einer Inhaltspflicht der Anforderungsmails steht und mir schließlich auch klar sein müsste, was der Absender vermutlich von mir erwartet. Ich möchte aber hier doch einmal klarstellen, dass ich im Zeitalter der elektronischen Post nicht mehr bereit bin, AUF RAUCHZEICHEN ZU REAGIEREN!
Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, eine Begründung für die Anforderung einer Hausarbeit anzugeben (Nicht notwendig – aber ideal! Freue mich sehr darüber und habe aufgrund dieser netten Geste schon einige interessante Mails mit Müttern, Studenten, Erziehern, Großmüttern und Professoren ausgetauscht), aber eine kleine einleitende Bemerkung, ein Gruß oder ein „Dank im Voraus“ würden die Kommunikation schon soweit in Gang bringen, dass ich dem geäußerten Wunsch nach Zusendung einer Hausarbeit in der Regel innerhalb von 24 Stunden nachkommen könnte. Natürlich haben auch die beiden oben genannten Interessenten die gewünschten Hausarbeiten erhalten – allerdings ebenfalls in alter indianischer Tradition…

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