Linux ist nicht Windows ... denn es kann viel bequemer sein.

1. November 2011

Windows ist einfach, Linux ist schwierig zu installieren, so die nach wie vor gängige Ansicht über die beiden Betriebssysteme. Dass das längst keine allgemeingültige Regel mehr ist, zeigt sich, wenn man es einfach mal ausprobiert.

Noch vor ein paar Jahren war Linux eine recht „unsichere“ Sache: Läuft es oder läuft es nicht? Als Anfänger hatte man dann nur die Möglichkeit, verschiedene Distributionen auszuprobieren oder die – noch nicht sehr große – Community um Hilfe zu bitten. Eine umfassende und hilfreiche Anlaufstelle wie etwa das Ubuntuusers-Wiki gab es noch nicht. Windows lief „out of the geschützte Wiederherstellungspartition“ – und Linux wollte oft nicht aus der Box.

Heute ist die Situation paradoxerweise oft genau andersherum: Linux ist für den Anfänger einfacher zu installieren als jedes Windows. Allein der Umstand, dass Windows bei Neugeräten oft vorinstalliert ist, lässt dessen Installation als einfacher erscheinen. Doch wenn der Anfänger Windows selbst neuinstalliert und gar die Gerätetreiber-CD nicht zur Verfügung hat, dann sieht es schon ganz anders aus.

Auch heute lautet der Tipp bei Linux noch: Nicht zu neueste Hardware, denn dafür gibt es noch keine Treiber. Neu hinzugekommen ist der Tipp für Windows: Nicht zu neue Hardware, denn sonst gibt es überhaupt keine Treiber mehr. Zumindest, wenn man es mit älterer Software versucht, dem immer noch beliebten XP etwa, und Treiber nur noch ab Windows Vista angeboten werden.

Ein Selbstversuch dieser Tage machte das mal wieder wunderbar deutlich: Neues Notebook, ein frisches Ubuntu installiert – und alles läuft. Ton, Internet, Graphik, Energieoptionen. Anschließend wird versucht, Windows XP zu installieren: überhaupt nichts funktioniert. Kein Ton, kein Netzwerk, kaputte Graphik, kein Energiemanagement. Das ist nicht die Schuld von Windows, wenn Hardwarehersteller keine XP-Treiber mehr beilegen, bzw. es ist die Schuld des Anwenders, wenn er von veralteten Betriebssystemen denselben Komfort erwartet wie von aktuelleren, aber es zeigt exemplarisch, wie bequem und flexibel eine Linuxinstallation heutzutage sein kann. Während bei Windows zig Treiber selbst zusammengesucht werden müssen, um ein Notebook halbwegs zum Laufen zu bringen, tut es ebenso auch eine aktuelle Linux-CD, ohne dass weitere Handgriffe vonnöten wären.

Man wird regelrecht zum Linux-Idioten. Alles läuft so perfekt, komfortabel und reibungslos, dass man überhaupt nicht mehr hinter die Kulissen zu schauen braucht. CD rein, starten – und fertig ist das benutzbare Linux. Doch wenn mal etwas nicht so läuft wie erwartet, dann gibt’s gleich eine ganze Reihe von offiziellen oder inoffiziellen Treibern, die zur Auswahl stehen. Wenn’s danach immer noch hakt, kann man manuell eingreifen, z.B. die Xorg.conf editieren, wenn die Graphikeinstellungen noch nicht passen. Unter Windows weiß man sich an dieser Stelle oft schon gar nicht mehr zu helfen. Ich jedenfalls war verblüfft, dass bei der Linuxinstallation überhaupt keine Nacharbeit mehr erforderlich war – und gleichzeitig über mich selbst erschrocken, wie wenig ich mir bei Windows noch selbst zu helfen wusste. Das nennt man dann wohl „angekommen bei Linux“. Man kann Windows tatsächlich „verlernen“.


aus der Kategorie: / Tratsch /

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Kommentare

nicht alles was hinkt ist ein vergleich. was willst du uns mit diesem post sagen? das linux heute kuhler ist, als windows vor 10 jahren war? native Xp hat meines wissens seit 2005 keinen support mehr. nimm hardware aus dem zeitalter und du wirst damit glücklich.
btw: die tatsache, dass man über ein OS bereits mehr vergessen hat, als man über ein anderes je wissen wird ist IMHO auch kein besonderes selektions-kriterium.

— husten-hugo · 2. November 2011, 03:32

Hallo, ich habe das mal zu Diaspora getragen (wenns recht ist) und auch dort meinen Kommentar hinterlassen!

https://joindiaspora.com/posts/721404

Gruss … Sasch

Sasch · 2. November 2011, 06:14

@husten-hugo: Kein Problem, wir können als Beispiel auch nen T410 und Windows 7 nehmen, nach Installation hat men weder WLAN noch LANtreiber. Ohne parallel installiertes Ubuntu hätte ich da nen ziemliches Problem an die Treiber zu kommen.

— stfischr · 2. November 2011, 07:41

Sehr guter Beitrag!
Du hast total recht, ich hatte vor kurzem auch solche Probleme: Ubuntu auf einem Dell Studio installiert: Alles läuft
Windows 7 installiert: Kein Sound, keine 3D-Beschleunigung und die Mediatasten, sowie der Eject-Knopf funktionierten nicht.
Hmmm, da scheint man in Redmond irgendwas falsch zu machen.

— linux4ever · 2. November 2011, 08:17

Sicher ist was dran, Linux ist für die Standardnutzung (Internet/Büro) sehr viel besser und komfortabler geworden aber schonmal versucht, mit Linux Musik zu machen? Ich habs durch, ja auch mit ‘Ubuntu-Studio’, meine Beißspuren sind noch gut zu sehen auf der Tastatur..
Meine Konsequenz: auf meinem Musikrechner läuft XP aber ins Internet nur mit Linux..

— nalle · 2. November 2011, 08:40

Äpfel mit Birnen vergleichen ist das Eine, eine grundsätzliche Einschätzung vorzunehmen etwas anderes. Ich habe gestern Abend bei meinem Freund zwei Rechner ‘installiert’. Auf seinen Wunsch hin einen mit Windows 7 und einen mit Linux Mint 11 für’s Internet. Die Windowskiste hat mich geschlagene 4,5 Stunden gekostet. Keine Treiber für Netzwerk, Sound und Grafik, bei einem Rechner der jetzt 4 Jahre alt und ein deutsches Markenprodukt ist. Das hieß: Updates ‘fahren’, bis Windows die Treiber selbst findet… Treiber beim Hersteller waren nicht auszutreiben woran man wieder einmal merkt, daß Support – in welcher Form auch immer – Geld kostet. Die zweite Maschine (5,5 Jahre alt) mit Linux Mint lief nach 25 Minuten ohne jeden Einwand oder irgendeine Nachinstallation von Treibern. Netzwerkschlüsselrein und online. Grafik perfekt, Netztwerk blitzschnell, Sound wie er sein sollte usw. usw. Fazit: Mit Linux Mint hatte ich einen Volltreffer gelandet. Begeisterung bei meinem Freund und auch seiner Frau. Morgen darf ich dort wieder ‘antreten’ und den Rechner seiner Frau auf Linux Mint umstellen. Warum? Während ich mit dem Windows-Rechner beschäftigt war, haben sich die beiden mit Linux ein paar schöne und begeisterte 4 Stunden gemacht und festgestellt, dass seine Frau sogar ihre beruflichen Aktivitäten mit Linux voll abdecken kann. Sicherlich verläuft nicht jede Linux-Installation so problemlos ab, ist mir klar. Aber Gegenargumente zu Windows brauchte ich nicht mehr anbringen…

— mcvoicex · 2. November 2011, 08:41

Mittlerweile ist auch die Windows-Installation nicht mehr ganz so kompliziert wie sie früher mal war. Die Hardware-Unterstützung von Win7 ist um längen besser geworden, wenn auch natürlich keinesfalls vollständig. Aber wenn ich mich an Zeiten erinnere, in denen ich mit Tools wie nLite erst ein eigenes XP-Iso bauen musste, um nötige Sata-Treiber zur Erkennung der im Notebook verbauten Festplatte einzubinden (Diskettenlaufwerk hatte die Kiste damals schon nicht mehr), ist Win7 schon ein großer Fortschritt.

Radiorobbe · 2. November 2011, 10:04

Ich kenne ebenfalls beide Richtungen.
Ein XP auf aktueller Hardware: keine Treiber gefunden/verfügbar.
Ein Win7 auf älterer Hardware, keine Chance Treiber für den NForce 2 Chipsatz zu bekommen. Kein Sound, kein Netzwerk…
Abgesehen davon, dass Win7 kein OpenGL mehr kann. Tolle Show.

Daran erkennt man, dass Microsoft den Hardwaremarkt mit ankurbeln möchte.

Beide Systeme, das Alte und das Neue, laufen mit Ubuntu erstmal out of the box. Wenn auch auf dem Samsung Notebook das bekannte Backlight-“Problem” auftritt.

Für mich ist schon länger klar, dass die Mär vom schwierigen Linux lange überholt ist.

— Kweck · 2. November 2011, 10:19

Hier werden zwar durchaus Birnen mit veralteten Äpfeln verglichen, aber auch mit einer aktuellen Version von Windows 7 Pro. hat man einen gewissen Aufwand.

Ein Artikel in c’t (22/2011 S. 72) beschäftigt sich mit einer Variante des Lenovo ThinkPad x121e (AMD, 4GB RAM), die auf ein vorinstalliertes Betriebssystem verzichtet. Während eine jungfräuliche Festplatte aus Sicht von Linux-Freunden ein großer Vorteil ist, hatten die Experten bei heise eine Weile zu tun, bis Windows 7 Pro. auf dem Gerät lief.
http://www.heise.de/ct/inhalt/2011/22/72/

Funatiker · 2. November 2011, 10:32

Ich hätte auch ein Beispiel anzubieten: meinen Dell Studio XPS 1640, 2,5 Jahre alt.

Vorinstalliert war Windows Vista. Da ich es gleich gekübelt habe, weiß ich nicht wie gut es funktioniert hätte. Der Aha-Effekt kam 6 Monate später, als ich ein BIOS-Upgrade machen wollte/musste, das leider nur unter Windows läuft.

Also: Windows Vista neu installiert. Na gut, schnell gebootet hat es ja (nicht mal doppelt so langsam wie Ubuntu), aber die Hälfte der Hardware war nicht betriebsbereit. Nun, es gibt ja die Treiber-DVD von Dell. Deren Installation dauerte länger als die Vista-Installation (!), dann der Neustart, dieser auf einmal fast drei Mal so lang wie vorher. Windows ist also nur schnell, wenn es keine Hardware hat. :-)

Nächster Aha-Effekt: Der eingebaute DVB-T-Tuner wird nicht erkannt. Nein, gar nicht, nicht mal als eingebaut mit fehlendem Treiber. Dabei hat Dell doch extra damit geworben!

Gut, unter Linux geht er nur mit Umbennenen der entsprechenden Treiberdatei. Er sagt nämlich, er wäre ein Hauppauge, dabei ist drinnen aber ein Chip eines anderen Herstellers. Dass aber nicht mal der Notebooklieferant für sein vorinstalliertes Windows einen angepassten Treiber bereitstellt, obwohl er im Prospekt mit dem eingebauten DVB-T-Tuner wirbt, ist schon sehr, sehr … zum Windows Abgewöhnen!

— Gerald · 2. November 2011, 11:08

Ich habe gegenteilige Erfahrungen gemacht: Was unter Windows problemlos läuft, benötigt unter Linux in der Regel viel Gefrickel mit Kernelmodulen, manueller Installation und Suchen in verstaubten Softwarearchiven. Bislang konnte mich nur Mint (Debian Edition) überzeugen, dessen Plug&Play beinahe so zuverlässig und erkennungsfreudig ist wie das von Windows XP.

Aber Hauptsache, mal wieder gegen Windows gewettert.

Tux. · 2. November 2011, 11:18

Ach, und: Mal versucht, unter Linux ernsthaft Fotos zu bearbeiten? Gimp kann viel, aber für jede halbwegs professionelle Anwendung muss man zig Plugins installieren, selbst, um Pfeile zu zeichnen. Wtf?

Und Krita ist zwar eine super Bild-, aber eine miserable Fotoverarbeitung. Alternativen zu Lightroom, hm, bestenfalls Darktable.

Also für Grafik ist Linux ebenfalls unbrauchbar.

Der Schlüssel lautet nicht “Linux statt Windows“, sondern Linux UND Windows. Es geht auch ohne Missionierung.

Tux. · 2. November 2011, 11:30

Eine ähnliche Erfahrung hab ich auch schon gemacht, damals mit Windows Vista. Linux installiert, fertig. Bei Windows ging garnichts, weder Netzwerk, Sound noch Grafik.

Prometheus · 2. November 2011, 11:31

“Noch vor ein paar Jahren war Linux eine recht „unsichere“ Sache: Läuft es oder läuft es nicht?”

Daran hat sich nichts geändert, auch wenn viele es gerne hätten. Meine letzten fünf (!) Note-und Netbooks liefen nicht vernünftig auf Ubuntu, und das waren Vertreter verschiedener Marken und Altersklassen.

Nur neue Hardware wird nicht vernünftig unterstützt?
Komm schon.
Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon auf mein Samsung Backlight warte, auf ein vernünftiges Ressourcenmanagement (warum hält mein Akku unter Ubuntu 1 h wenig als unter Windows??).
Was ist mit dem Trauerspiel rund um die Intel Grakas?

Also das Linux heutzutage eine “sichere Sache” ist, das ist ja wohl barer Unsinn.

— freundhansen · 2. November 2011, 12:20

Ich weiß gar nicht, was ihr habt.

Den Vergleich mit den Treibern für Windows XP kann ich komplett bestätigen:
Älterer Computer defekt, Windows XP installliert -> Kein Internet, nichts
Ubuntu (damals 11.04) installiert -> Sofort im Internet, keine Treiberprobleme, alles läuft, wie gewünscht.

In der Tat kann man öfters beobachten, dass man mit aktuellen Linux-Distris noch Computer in die Gänge bringt, bei denen mit XP schluß war. Das liegt IMHO einfach daran, dass die Treiber offen sind und jeder dafür sorgen kann, dass die Treiber für ältere Hardware beibehalten werden. Microsoft wirft einfach alles heraus, was älter als 5 Jahre ist, habe ich das Gefühl.

Und genau damit verdient MS ihr Geld: Hardwareanforderungen so zu setzen, dass Käufer zum Kauf neuerer gezwungen werden.

— · 2. November 2011, 13:37

Wer immer die neueste Hardware haben will (Zocker), für den ist dieses Konzept genau richtig. Da kommt man bei Linux nicht immer sofort an die passenden Treiber – bei Windows schon.

tux. · 2. November 2011, 13:46

Das ist aber genau der Punkt, der mich stört: Rein technisch wäre es für einen Hardwareriesen keine große Aufgabe einen Treiber für Linux zeitgleich mit dem für Windows herauszugeben. Im Idealfall auch noch Open Source.
Nur die haben es noch nicht eingesehen, dass Linux auch unterstützt werden sollte, aber da scheitert es wohl eher am Gewinn. Für die zählt ja nur der Umsatz.

Ein Kuriosität, die bis zum akteuellen Windows 7 geblieben ist (womöglich auch bis Windows 8), ist die “Kennwortzurücksetzdiskette”. Schon ein komisches Wort, wobei man sich doch fragen sollte, wer einen Computer hat, der sowohl Windows 7-tauglich, als auch noch ein Diskettenlaufwerk hat. Da wird es nicht viele geben.

— · 2. November 2011, 13:55

Achja, und fällt eigentlich niemand auf, dass in dem Artikel ein zehn Jahre altes Windows Betriebssystem mit einem aktuellen Linux verglichen wird??

Na dann, klasse Leistung, dass Linux hier besser abschneidet!

— freundhansen · 2. November 2011, 15:44

Interessanter Test. Wäre man vielleicht so fair und installiert eine alte Ubuntu-Version auf einen neuen Laptop. Würde mich interessieren, ob es dann auch so schön läuft wie bei WIN-XP auf einem neuen Laptop.

— · 2. November 2011, 15:49

Ich habe beide Seiten erlebt: Neues Notebook (Sony VAIO VPCSB1z9e), Windows vorinstalliert. Leider nur mit Recovery (da für bestimmte Programme ich keine Seriennummer mitbekam bleibt mir nur die Installation per Recovery-was ich total hasse) und dann versucht parallel Ubuntu zu installieren. Schon allein die Partitionierung war kompliziert, weil Windows sich mit drei primären Partionen breit gemacht hatte. Zum Glück lässt sich Ubuntu in einer erweiterten Partition installieren. Aber dann fing es an, Touchpad funktionierte nicht, musste ich erstmal lange googlen bis der Mauszeiger nicht mehr rumhüpfte. Grafik war mit der eingebauten Dualgrafik sehr schwierig, Netzwerk funktionierte einfach nicht und so weiter. Ich hatte mehrere Anläufe, und Neuinstallationen bis ich es nach ca. einer Woche und ewigen googlens endlich geschafft hatte.

Ich liebe Ubuntu und ich arbeite unheimlich gern damit- also >musste< es drauf.

Auf meinem selbstzusammengebauten Rechner mit 3 oder 4Jahrer alten Hardware lief es out of the box.
Ebenso nen Notebook, Gericom (irgendwas) ca. 2003/2004 Ubuntu out of the Box, wogegen mich die Treibersuche für Windows XP schier zum Wahnsinn brachte. Es gab einfach keine Treiber mehr. Ebenso langes googeln bis ich irgendwie Treiber zusammen hatte um Windows zum laufen zu bewegen. Da es nicht mein Laptop war, musste Windows drauf.

Bei der Installation ist Ubuntu wirklich im Vorteil, da es ein breites Spektrum an Treibern von Haus aus mitbringt. Zwangsläufig, da seitens der Hardwareproduzenten nichts mit geliefert wird- und wenn, dann nur irgendwelche properitären, fehlerbelasteten Treiber, die eigentlich nicht laufen – siehe meinen Sony. Auf diesem bin ich wieder zu Windows zurück gekehrt, weil vieles einfach besser läuft und die Energieverwaltung besser und die Akkulaufzeit um ein vielfaches länger ist. Auch, wenn ich Ubuntu darauf schon vermisse und die einfache, bequeme Arbeit und den Umgang mit Ubuntu.

Auf meinem Rechner und einem alten Notebook läuft nach wie vor Ubuntu und ich werde dort auch nicht weichen – zumindest bleib ich erstmal solange bei Natty, bis Gnome3 / Unity erstmal richtig läuft.

Ich denke, wenn endlich Ubuntu von den Hardwareherstellern unterstützt wird, dann würde Ubuntu / oder Linux allgemein an Windows vorbeiziehen und einen breiteren Massenmarkt bedienen können. Weil, auch ein Windows wäre nicht so gross geworden, ohne die Vormachtstellung und Treiberunterstützung.

Grundsätzlich ist aber ein Windows / Linuxvergleich sehr schwierig, weil beide unterschiedliche Ansätze verfolgen und aus verschiedenen Richtungen kamen. Gleichen sich aber mit der Affinität von bunten Bildchen immer mehr an. Wer von beiden da wem nacheifert, das bleibt da wohl offen….

— Ronny · 2. November 2011, 16:26

Vergessen wurde aber geflissentlich dabei zu Erwähnen, das wenn eine Hardware mit Ubuntu nicht läuft, viel Gefrickel mit Kernelmodulen ect. von Nöten ist um einen Treiber zu Aktivieren oder sie in in den Kernel zu bekommen.
Bei Windows oft nur ein “Doppelklick” auf die Setup.exe um einen Treiber zu Installieren.
Das ist immer noch das größte Problem unter Linux.
Zudem sagt es noch lange nichts über die Qualitäten der jeweiligen Treiber aus , denn oftmals sind die Linuxtreiber in der Funktion eingeschränkter, gerade bei Grafikkarten oder Drucker.
Ich bin auch eher ein Verfechter viele Systeme zu Verwenden , Speicherplatz ist heutzutage ja Günstig, statt das ewigen Streit um Linux , Windows oder…

— Mika B · 2. November 2011, 16:31

Hi Leute.
Mein Reserve-PC ist von Mitte 2004.
Das XP lies sich nach all den Jahren nicht mehr sauber betreiben. Neu aufsetzen war angesagt. Mit WinVista und Win7 war da nichts zu machen und XP mit neuen Programmen konnte man einfach vergessen, funktionierte einfach nicht einwandfrei. Ubuntu 11.04 lief auf Anhieb rund.
Wenn Microsoft indirekte Hardware-Subventionierung betreibt, dann aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus, wie ich meine.
Im Übrigen konnte ich Ubuntu MIT LIVE-CD ausprobieren, ein Umstand (Benutzerfreundlichkeit) den die Leute aus Redmond seit Win95 bis heute nicht verstanden haben.

Gruß Jimmy

— Jimmy · 2. November 2011, 16:55

Also: Bzgl. Installation stimme ich Dir, dem Autor dieses Artikels, absolut zu.
Ich hatte auf mehreren älteren IBMs / Lenovos beides probiert, sprich: Windows XP und Ubuntu 10.x Installationen. Die Ubuntu Installationen flutschten ganz einfach, und danach funktionierten die Rechner perfekt. Bei Windows XP war das leider nicht der Fall, die Netzwerkkarte und der Grafiktreiber mußten explizit von der Lenovo Webseite runtergeladen werden, sprich: es wurde erst mal ein Zweitrechner gebraucht, mein persönlicher T60, um überhaupt ins Internet zu kommen.
Seit dem ist mir klar, daß, von innen betrachtet, Windws eigentlich ein geschickt kaschierter Müllhaufen ist,weiter will ich mich dazu jetzt nicht auslassen.
Jedoch hat Windows XP, wenn es denn mal läuft, auch einige Vorteile gegenüber Linux zu bieten, nämlich den, daß es ein gutmütiger Allesfreser ist, will sagen, daß sich so gut wie jede Software darauf lauffähig installieren läßt, und das auf Knopfdruck.
Bei Linux hat man hier leider mit den vielen Distributionsauthismen zu kämpfen.

Konkret zu Ubuntu 11.10:
Mal ganz davon abgesehen, daß mir Unity überhaupt nicht hefällt, läßt sich damit überhaupt kein Video ansehen, weder mit den On Bord Programmen, noch mit dem VLC Player. Somit kann ich auch Ubuntu nur Profis empfehlen und keinem Laien mehr.
Bei Ubuntu 10.x sah das noch anders aus, da ließ sich der VLC Player zumindest über 4 Kommandozeilen ( nichts für Laien ) installieren.
Eine lauffähige Installation des VLC Players allein aus dem Software Center heraus, war mir bei noch kkeiner Ubuntu Version gelungen.

Also: Lange Rede kurzer Sinn:
Mein Hauptsystem wird vorerst Windows bleiben, obwohl ich auch diesbezüglich schon über einen Wechsel nach Ubuntu nachgedacht hatte. – Seit Unity habe ich diese Idee verworfen.
Wegen Unity werde ich Ubuntu vorerst auch nicht mehr weiterempfehlen, wer gibt schon gerne seinen Freunden, was einem selbst nicht gefällt.

Und noch zum Abschluß: Das beste an Ubuntu ist zur Zeit die komplette Community.

— Ubukus · 2. November 2011, 17:25

@ Ubukus:

Welche anderen Distris hast du noch ausprobiert? Bestimmt nicht nur Ubuntu…

— · 2. November 2011, 17:49

Nutze Ubuntu nun seit ca. 2008. Früher™ habe ich mal Suse probiert, so um 1999-2000, konnte damit aber überhaupt nicht warm werden.
Die letzte LTS-Version 10.4 von Ubuntu läuft mittlerweile wunderbar. Ubuntu mit Unity hingegen ist eine Qual. Bin gespannt wie sie das bis zur nächsten LTS-Version im kommenden Frühjahr in den Griff bekommen wollen.
Zu einer guten Ubuntualternative entwickelt sich derzeit Linux Mint. Da läuft auch in der aktuellen Version alles direkt nach der Installation und alles ist da zu finden, wo man es vermutet.
Da ich aber nicht dogmatisch bin laufen hier auch noch drei Rechner unter Windows 7 und einer unter XP. Es gibt nämlich noch immer Bereiche in denen Windows Linux im Alltag überlegen ist. Spontan fällt mir da das leidige Thema OCR ein.

— Matz · 2. November 2011, 18:06

Suse hatte ich noch ausprobiert, hat mir total NICHT gefallen uuund ganz ganz früher mal Red Hat 5.2, das war meine erste Distri.
Red Hat 5.2 hatte mir verhältnismäßig gut gefallen, war jedoch ohne Internet Anschluß leider unbrauchbar und damals war ein Internet Anschluß noch recht teuer.
Vorbildlich fand ich bei Red Hat 5.2 die Tatsache, daß dort viele verschiedene Desktops gleichzeitig und gleichberechtigt installierbar waren und man relativ einfach sich von einem verabschieden und den anderen dann starten konnte.
Das hatte zum einen den Vorteil des direkten Vergleichs, und man hatte auch als Laie schnell Sinn und Zweck des X- Servers begriffen.

— Ubukus · 2. November 2011, 18:41

Linux läuft “Out of the Box”? Da kann ich nur lachen, nicht mal DVD gucken kann man, außer mit Mint, ohne umständliches Gefrickel.

— hwk · 2. November 2011, 20:31

Hallo,

ich würde mal sagen, Du hattest einfach Glück. Für mich ist jedes update von Linux eine spannende Sache und bin immer wieder erstaunt, was alles nicht gehen kann. Peinlich ist immer wieder die mangelhafte Unterstützung der wlan-Sachen. Und ich habe bestimmt nicht die neueste hardware.
Richtig gut ist und bleibt aber die Möglichkeit sich irgendwie zu helfen …
Aber solange wie alle linux-dists so schlecht out-of-the-box laufen wird es nichts mit der Konkurrenz zu windows …
Dieter

— · 2. November 2011, 21:34

nicht alles was hinkt ist ein vergleich. was willst du uns mit diesem post sagen? (…) native Xp hat meines wissens seit 2005 keinen support mehr.

Erstens ist es beim Pinguinzubehör Tradition, auch das Unvergleichbare miteinander zu vergleichen, zweitens soll es gar nichts Besonderes aussagen, sondern beschreibt nur, was passieren kann, wenn man XP und ein aktuelles Linux auf einem aktuellen Notebook installiert: eben, dass es komfortabler sein kann, ein aktuelles Linux statt einem alten Windows zu installieren. Etwas, was man vor ein paar Jahren noch nicht für möglich gehalten hätte.

Für Linuxverhältnisse mag das Alter von XP der Steinzeit entsprechen, doch XP ist nach wie vor ein beliebtes und oft genutztes System, auch für Neuinstallationen. Offiziell unterstützt wird es noch bis 2014.

Pinguinzubehör · 2. November 2011, 22:09

Also der Vergleich hinkt natürlich wirklich. XP hat schon über 10 Jahre auf dem Buckel. Seriöser wäre natürlich ein Test mit Win7 als Vergleich gewesen.

Nichtsdestotrotz ist Ubuntu und seine Derivate (da zähle ich mal frecherweise auch Mint dazu ;)) mittlerweile wesentlich komfortabler als Windows. Da ich für Bekannte öfter mal Vista/Win7 installieren durfte und seit Längerem produktiv auf der Arbeit mich mit Win7 rumplage, erlaube ich mir einfach dieses Urteil :).

Dinge wie ein Photoshop-Adäquat sind relativ schwache Argumente gegen Linux (wer braucht ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm in dem Format?) und eher ein Argument für einen Mac als Win. Wer Software im hohen dreistelligen Preis braucht, wird sicherlich auch die paar Euro mehr für ein imho verglichen mit Windows haushoch überlegenes, wenn auch teures System ausgeben können.

Eine Installation von purem Win7 dauert ja noch ungefähr genauso lange wie Ubuntu, aber dann fängt schon das Gefrickel an. Ich habe bislang noch kein System angetroffen, welches mit Win7 out-of-the-box läuft, auch wenn die Treiberunterstützung erfreulicherweise viel besser geworden ist. Wenn man die Treibernachinstallation und die Einrichtung von vernünftiger Software miteinberechnet, so braucht man wesentlich länger als in Linux bis zu einer voll funktionsfähigen Kiste.

Im Gegensatz dazu musste ich in Linux nur zweimal ernsthaft mit Treibern manuell rumfrickeln (nutze Ubuntu seit 7.04). In beiden Fällen waren es Dinge, die in der nächsten Ubuntuversion dann auch out-of-the-box gingen. Die Softwareinstallation abseits der Repositories mag natürlich komplizierter sein als ein simpler Doppelklick auf eine Setup.exe, dafür wird nicht jede Installation zu einer Überraschung, die unangenehme Folgen für die Gesamtleistung mitsamt mangelhaftem Deinstaller hat. Das Hinzufügen von 1 oder 2 PPAs oder Einbinden von medibuntu für DVD-Wiedergabe ist m.E. nichts im Vergleich zu dem Ganzen Unsinn, den man sich in Win antun muss.

Die Oberfläche von Win ist in jedem Fall eine Zumutung. Schon die Standardtools sind vollkommen überladen (z.B. Explorer, Paint, Image Viewer). Third-Party-Programme kommen mit teilweise sehr individuell gestalteten Oberflächen (wer benutzt schon gerne Standard-Widgets?), die Scrollradunterstützung ist ein Witz. Dazu kommen noch Treiber, die den Benutzer mit 100 MB an Zwangssoftware beglücken wollen und sich selten besonders gut ins System integrieren. MS Office halte ich seit 2010 für eine totale Zumutung. Bravo, MS die es immer wieder schaffen mit ituitivem Wirrwarr wie Ribbons Einfaches noch einfacher, Schweres fast unmöglich zu machen. Denn die Ribbon UI taugt für Standardaktionen ziemlich gut. Erweiterte Features findet man hingegen noch schlechter und kann sich noch schlechter merken.

Die CLI und deren Integration in die Oberfläche ist einfach nur ein Trauerspiel. Gut, mit der Powershell ist einiges besser geworden, aber weit vom Komfort von gnome-terminal und bash entfernt. Da fand ich auch die eher behäbige OSX-Terminal-Applikation besser.

Fazit: es ist keine Schande, Windows zu verlernen. Ich wünschte, ich könnte es auch, bin aber beruflich auf den Mumpitz angewiesen ;)

— enolive · 2. November 2011, 23:32

@enolive schrieb:
…Nichtsdestotrotz ist Ubuntu und seine Derivate (da zähle ich mal frecherweise auch Mint dazu ;)) mittlerweile wesentlich komfortabler als Windows….

Deshalb nutzen auch über 90% Windows?
und in einigen Ländern schon 30% MacOS.
Nur Linux bleibt stehen und liefert sich eher einen Distributions und Desktop UI Kleinkrieg.

Diese “Selbstbeweihräucherungen” das man schon auf den Stand von WinXP ist helfen gar nichts, auch ein Ubuntu kommt nicht recht aus den “Puschen”.
Bald kommt ein Windows 8 was Linux sogar auf anderen Plattformen wie ARM Konkurenz machen könnte.

Ob da ein Shuttleworth ständig neue Parolen ausgibt oder nicht. Er spaltet hinzu noch die bisher funktionierende Community mit seinen Alleinstellungsmerkmalen (Unity) und Kommerzialisieren.
Linux ist für meinen Empfinden sogar insgesamt mehr auf den Rückzug , es benötigt keinen “Ubuntu Mac Clone” sondern signifikante Marktanteile um von den Hard- und Software Herstellern mit Treibern (und kommerzieller prof. Software oder Spiele) beliefert zu werden, welche nicht nur das System erkennen sondern auch mit allen Funktionen laufen.

Einzig Google mit ihren Android hat es Vorgemacht wie eine Zukunft auch mit Linux aussehen könnte und das bei“Null” Angefangen.
Sollte Google Android eines Tages als Desktop-OS herausbringen, tauer ich es ihm zu nennenswerte Marktanteile zu erobern, das die Hard- und Software Hersteller es nicht mehr Ignorieren könnten.
Vielleicht sollte Linux dafür mit Android Zusammengehen, nur dann müssten einige über ihren Schatten springen.

Das ewige ausgerufene Jahr des “Linux-Desktop” ? Sorry daran glaub ich nicht mehr….

— Mika B · 3. November 2011, 11:46

@Mika B: Eigentlich kann man davon ausgehen, dass Google kein OS für ein Desktop-PC (mit ggf. der Ausnahme für einen Thin Clinet oder NetBook) herausgeben wird.

Der Desktop-PC ist im Prinzip – so meine Wahrnehmung – auf dem absteigenden Ast. Dies merkt Microsoft, und dieser Eindruck kommt mir auch bei Linux. Durch die schicken MacBooks kann gerade noch Apple gute Verkaufszahlen liefern. Lenovo wächst u.a. durch Zukäufe.

Im privaten Sektor machen sich die Tablets breit, die auch zunehmend in Firmen eingesetzt werden. Das Jahr des “Linux-Desktops” wird es genauso wenig geben, wie das Jahr des Desktop-PCs. Der dürfte bald nur noch als Arbeitsplatz-PC in Firmen übrig bleiben, über den VDI-Anwendungen gestartet werden. Bis er auch dort vollends durch Tablets o.ä. abgelöst wird.

— Michael Thomas · 3. November 2011, 17:34

ich stimme “Mika B” voll und ganz zu.
Die Frage, wann denn nun Linux DAS “Must have” der breiten Massen wird, läßt sich absolut simpel beantworten, nämlich dann, wenn es so gestaltet ist, daß die Leute es lieber in die Hand nehmen, als Windows oder Mac OS.
Ich persönlich jedenfalls habe Unity aus der Hand gelegt…

— Ubukus · 3. November 2011, 17:51

@ Michael Thomas

Ich weiß nicht was Google in Zukunft macht und weshalb sie kein OS für ein Desktop-PC herausgeben solten?
Vielleicht fehlen ihnen ja nur dafür momentan die Ressourcen ?
Das wäre durchaus eine Change für Linux hier beide Welten zu Verbinden, warum sollte Google etwas dagegen haben das auch Android auf PC’s läuft, sie würden sogar davon Profitieren.
Ich sehe es als besseren Weg für Linux als sich in Kleinkriege um KDE, Gnome oder Unity selbst zu Zerfleischen.
Android wird eines Tages wohl sowieso Linux größtenteils Ablösen und fast alle Anwendungen (Kommerzielle und OpenSource) darauf Portiert werden.

Ja der Desktop-PC wird weniger werden , aber sicher nicht Ausserben, das hat nun auch ein Shuttleworth bemerkt und möchte ein mobiles Ubuntu .
Nur kommt er damit wohl wieder einige Jahre zu Spät?

— Mika B · 3. November 2011, 19:21

Also ich verwende gerne mein Tablet (HTC Flyer), allerdings wird das nie einen Desktop Pc ersetzen können. Da laufen zunächst nicht alle Anwendungen drauf, auch geht das Arbeiten mit Tastatur und Maus viel besser.

Und während ich Android richtig gut finde, verwende ich Linux auf dem Desktop nicht mehr. Man verschwendet einfach zu viel Zeit mit Suchen im Internet und endlosem Herumprobieren.

Selbst wenn ich unter Windows zu diversen Komponenten Treiber nachinstallieren muss, ist mir das lieber (weil der Aufwand gering ist) als unter Linux einen Treiber zum Laufen zu bringen (Compilieren, ehrlich. Vorher patchen, beim nächsten Kernelupdate funktionierte dann wieder nicht usw. Ich habe jedenfalls aufgegeben meiner SAT TV Karte in HD schauen zu können.

Aber immerhin ist es ja schon mal positiv zu erwähnen, dass Linux jetzt ein 10 Jahre altes OS in Sachen Hardwareunterstützung eingeholt hat :). Aber Moment im Fälle meiner TV Karte.Gibtel ja super laufende Treiber auch noch für XP.

— · 3. November 2011, 21:09

Ich hatte vor ein paar Tagen auch das Vergnügen, Windows zu installieren (da ich mal wieder Windowsspiele spielen wollte und mich ein paar Wochen vorher zum x-ten mal entschieden hatte Windows ganz zu löschen). Eine Windows 7-CD habe ich nicht gefunden, also nahm ich XP. Nachdem beim ersten Versuch die Installation mit einem IO-Fehler abbrach, durfte ich erstmal ein neues Image aus dem Netz herunterladen und brennen. Damit ging dann die Installation. Nur leider wurde so ziemlich kein Treiber erkannt, nach ewigem herumgefrickel (Handy und Tablet wurden auch nicht erkannt) habe ich dann doch die Mainboard-CD herausgekramt, nun habe ich zwar ne Menge komischer Programme im System Tray, aber dafür funktionierte dann auch die Netwerkkarte. Fazit: Nie wieder XP.

Wobei ich hier der Fairness halber anmerken muss, dass das bei Windows 7 meist besser abläuft (bei Vista meiner Erfahrung nach jedoch nicht, auch nicht mit älterer Hardware).

Jakob · 4. November 2011, 05:43

“Linux” (gemeint ist: Ubuntu, Fedora, openSUSE – Software-Sammlungen, die den Linux-Kernel verwenden) könnte noch viel besser sein, wenn die verschiedenen Versionen binärkompatibel wären, so dass man z.B. NVidia-Treiber nicht bei jedem Kernel-Update neu kompilieren muss. Ist bei Mac OS X absolut geil gelöst. Kernel Extension in den entsprechenden Ordner schieben, neu starten, fertig.

— Timster · 5. November 2011, 10:36

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