Gnome 3, KDE 4 sowie Windows Vista ab 2012 in der EU verboten

7. Februar 2010

Gnome 3 ist noch nicht einmal erschienen, da steht es schon vor dem Aus. Zumindest in Europa, sollte nicht noch ein Wunder geschehen: Die Umweltkommission des Europäischen Parlaments hat neue Grenzwerte betreffend der Energiesparrichtlinie 12/2194 erlassen, die im Jahr 2012 für alle EU-Länder verbindlich wird. Betroffen sind dadurch neben den letzten klassischen Glühbirnen und Heizstrahlern auch Betriebssysteme, die zu viel Energie verbrauchen.

Vor allem der Entwicklung hin zu immer ressourcenfressenderen PC-Systemen, die durch hohe Beanspruchung von Graphikkarten und CPUs auffallen und somit zu viel Strom fressen, soll dadurch Einhalt geboten werden. Ziel ist es, dass die europäischen Verbraucher ihre Altgeräte umweltverträglich länger nutzen, statt neue Computer zu kaufen. Als Hindernis hierfür wurden vor allem moderne Betriebssysteme ausgemacht, die den längeren Einsatz älterer Hardware unmöglich machen.

Insbesondere Windows Vista hat sich nach Angaben der EU-Kommission in repräsentativen Umfragen als besonders träge und stromverschwendend erwiesen. Die Folge: Windows-Versionen, die nicht mindestens die Energiebilanz von Windows 98 oder XP aufweisen, werden nun langfristig aus dem Verkehr gezogen. Aller Voraussicht nach wird daher das kommende Windows 8 für Europa in einer speziellen Version erscheinen, in der sich weder die Aero-Oberfläche nutzen noch ein Hintergrundbild einstellen lassen.

Da das Betriebssystem Linux an sich eine optimale Energiebilanz vorweist, konzentriert man sich hier stattdessen auf die stromfressenden Oberflächen, die Desktopsysteme. Erwischt hat es dadurch KDE 4 und – vorbeugend – Gnome 3, die damit ab 2012 in der EU nicht (mehr) genutzt werden dürfen. Begründet wird diese noch drastischere Entscheidung mit der reichhaltigen Auswahl an alternativen Desktops. Sinngemäßes Zitat der französischen Umweltkommissarin Dominique Ampoule: “Wer bei Linux auf eine graphische Oberfläche angewiesen ist, kann ohne Probleme auf Desktops wie Windowmaker oder Blackbox zurückgreifen.”

Für die sparsameren, aber ebenfalls noch zu energielastigen Umgebungen wie Gnome 2, LXDE, XFCE oder KDE 3 bestehen Übergangsfristen bis 2016. Danach sind auch diese in Europa illegal. Ob auch reine Anwendungsprogramme wie Browser oder Office-Suiten von der Regelung erfasst werden, steht noch nicht fest.

Die Firma Apple mit ihrem ebenfalls ressourcenhungrigen Produkt “Mac OS X” ist als unbedeutender Nischenanbieter von den neuen Regelungen nicht betroffen.

Quelle: Spiegel Online

Hinweis: siehe auch Kommentar von 18:30h!


aus der Kategorie: / Tratsch / Satire

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Kommentare

Okay, habe grade die Quelle gelesen: So dramatisch ist es wirklich nicht… Und die EU wird nicht wegen des Klimaschutzes als Innovationsbremse fungieren.
Umweltschutz ist natürlich sehr gut, und wenn es bessere Technologien gibt, kann die EU IMO die Hersteller auch zwingen, diese einzusetzen.
Gibt es diese nicht, sollte man es mit dem Umweltschutz aber auch nicht übertreiben.

Ximion · 7. Februar 2010, 16:33

In dem verlinkten Spiegel-Artikel selbst kann ich diese Infos über Betriebssysteme nicht entdecken. Wo genau hast Du diese Info her? Kannst Du hier einen link einfügen?

rokokokomiker · 7. Februar 2010, 16:44

Woher entnimmst du die Informationen? In der genannten Quelle steht dazu zumindest nichts

— Skittles · 7. Februar 2010, 16:47

Was ist deine genaue Quelle für diesen Artikel? Habe Spiegel Online gecheckt, da ist nichts von Computern zu lesen. Verstehe nicht ganz wie das für dich als Quelle herhalten kann. Bin interessiert ;)

— · 7. Februar 2010, 16:53

Woher nimmst du diese Informationen? Jedenfalls nicht aus dem Artikel, soviel ist schon mal klar…

Und der ist schon bei spon, also einer Quelle für Halbwahrheiten.

Gruß

Igby · 7. Februar 2010, 16:54

Quelle? In dem verlinkten Artikel von Spiegel Online geht es weder um Betriebssysteme, noch um Windows, KDE, GNOME oder sonstige Stichworte.

Auch Google kennt keine “Energiesparrichtlinie 2149”

Quak Quak, macht die Ente?

~jug

— jug · 7. Februar 2010, 16:58

Blödsinn, mit unserer neuen Bundesregierung kriegt doch jetzt jeder sein eigenes Atomkraftwerk. Atome gibt’s ja schließlich genug. Wozu also Energie sparen?!

— Lorag · 7. Februar 2010, 16:58

Heute schon der 1.April oder weshalb der schlechte Scherz?

Als nächstes schreibt mir die EU noch vor,welche Formate meine Musik haben darf…

Bin dann mal n paar Flaschen CO2 kaufen,mit denen werd ich dann Gnome3 wieder freipressen :D

— BT90 · 7. Februar 2010, 17:04

lol, lustig.
vorallem das apple mac os x n nieschenprodukt ist.
den seitenhieb find ich toll.

— · 7. Februar 2010, 17:09

Sage mal, wo hast du denn diese haarsträubenden Informationen her? Das geht weder aus dem Spiegel-Artikel noch aus der Kommissionsseite Umwelt, noch vom Europ. Parlament hervor.
Auch das Dokument 12/2194 ist nicht zu finden. 1. April?

— Mika1860 · 7. Februar 2010, 17:12

Das ist ja mal geil xD

You made my day =D

Wird es halt verboten und…? xD
Was

— Daniel · 7. Februar 2010, 17:14

Kannst du mir dazu einen Link geben. Außer den zu Spiegel Online. Da finde ich leider keine direkte Aussage zu den Betriebsystemen. Danke.

— Frager · 7. Februar 2010, 17:18

wtf?
Ich kenne dieses Blog nicht, bin über den uu.de-Planet heirauf gestoßen. Nun frage ich mich ernsthaft, ob das hier nur Getrolle ist. Ich finde für diese Aussagen keine weiteren Quellen, der Spiegel-Online Link erzählt von energiesparenden Duschköpfen…

Wenn dies wahr sein sollte werde ich meinen Kopf hart an Wände schlagen.
Ist das legale Politik?
Wieso sollte ein spartanisch eingerichtetes Ubuntu mit GNOME 3.0 stromfressender sein als GNOME 2.0 mit fettem Compiz? Wäre es da noch ein Unterschied, OpenOffice.org zu verbieten und beispielsweise Abiword zu erzwingen?

Ach, es gibt unendlich viele Argumente gegen eine solche diktatorische Politik. Es MUSS einfach so sein: Troll detektiert.

— Alfons · 7. Februar 2010, 17:24

Hierbei handelt es sich selbstverständlich um eine Satire.

Eigentlich hätte man aber auch so drauf kommen sollen. =)

Ampoule (économique) (frz.) = Glühbirne/Energiesparlampe; Apple = unbedeutendes Produkt; kein Hintergrundbild in Windows mehr; repräsentative Umfrage; auch die Richtline 12/2194 existiert natürlich nicht.

Intention war nicht der 1. April, sondern die Kritik an europäischen Regulierungsambitionen (= Duschkopfverordnung, siehe Quellenabgabe) bzw. einfach mal dieser Gedanke konsequent weitergesponnen.

Pinguinzubehör · 7. Februar 2010, 17:30

Der Mangel, bei Windows und MacOS X nicht wie bei Linux im Zweifelsfall auf eine sparsamere Oberfläche zurückgreifen zu können, müsste der EU doch eigentlich wirklich ein Dorn im Auge sein, oder?!

Funatiker · 7. Februar 2010, 17:54

Man is das lächerlich…

Falls das wirklich so sein sollte, trage ich in meiner sources.list einfach Nicht-EU-Server ein ;)

Schiwi · 7. Februar 2010, 18:04

@Funatiker: Ja, da ist in der Tat ein Fünkchen Brisanz drin, denn wenn man Glühbirnen verbieten kann, wieso nicht bestimmte PC-Software? Bei Hardware wird es ja bereits gemacht, Stichwort Ökodesign-Richtlinie – EG-Verordnung 1275/2008 (die gibt es ausnahmsweise tatsächlich). Früher oder später könnte theoretisch wirklich jemand in Brüssel auf diese Idee kommen, scheitern würde es dann aber an der fehlenden Durchsetzbarkeit (Wirtschaftsinteressen, öffentliche Meinung, Bürokratie).

Zumindest hier also hat es der mündige Bürger noch selbst in der Hand, welche Stromfresser er auf seinem PC einsetzt und welche nicht. Wie viel Energie ein Rechner tatsächlich verbraucht, hängt ja auch eher weniger vom Betriebssystem ab, die konkrete Anwendung und die Dimensionierung der Hardware bestimmen den Ressourcenverbrauch.

Umweltfreundlicher soll es allerdings tatsächlich sein, wenn man alte Computer möglichst lange nutzt – nicht wegen des Energiebedarfs (moderne, insbesondere zweckoptimierte Geräte verbrauchen durchaus weniger Strom) aber die Herstellung eines neuen PCs belastet die Ökobilanz ebenfalls enorm. Wer weiterhin seinen alten Rechner von 1998 mit Solarstrom betreibt statt neuzukaufen, macht theoretisch also alles richtig.

Pinguinzubehör · 7. Februar 2010, 18:53

Spätestens bei folgendem Absatz hätte einem klar sein sollen, dass der Artikel nicht ernst gemeint ist:

“Die Firma Apple […] ist als unbedeutender Nischenanbieter von den neuen Regelungen nicht betroffen.”

Finde aber auch (http://www.knetfeder.de/linux/index.php?id=50#c000195), dass du dir den Artikel besser für den 1. April hättest aufheben sollen :)

nexonic · 7. Februar 2010, 18:57

Nicht schlecht!

Man darf gespannt sein, welche Kreise dieser verfrühte Aprilscherz noch ziehen wird.

Wie wäre es mit einer Online-Petition an das EU-Parlament oder einem netten Brief an den lokalen EU-Abgeordneten der jeweiligen politischen Couleur?

— ph274 · 7. Februar 2010, 19:13

Respekt. Ich hab erstmal gestutzt, als ich den Artikel gelesen habe, der ist echt gut geschrieben.

Zum Thema 1.April:
Ich sehe kein Problem darin, den Artikel heute zu schreiben. Soweit ich das erkennen kann, soll er ja auf die Absurdität bzw. Sinnlosigkeit von manchen EU-Richtlinien hinweisen. Das wäre bei den ganzen Scherzmeldungen am 1.April wahrscheinlich untergegangen.

— __ · 7. Februar 2010, 19:16

@nexonic: Ja, vielleicht. Aber die dem Text innewohnende Kritik ist durchaus ernstgemeint; Aprilscherze sind meist reine Verballhornungen um des Spaßes willen. Satire hingegen geht gottseidank das ganze Jahr über.

@20:16: Dankeschön! Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.

Pinguinzubehör · 7. Februar 2010, 19:19

Ja, so ist das wenn man auf dem Planeten etwas veröffentlicht. Man kann mit reichlich Resonanz rechnen. Erstaunlich finde ich nur, wie viele den Artikel für bare Münze nehmen. Hat das etwa mit Realitätsverlust zu tun?

Ok im ersten Moment dachte ich auch, wer will uns denn hier auf den Arm nehmen, aber dann dachte ich: Gut geschrieben. Eine gute Portion Satire mit dem richtigen Seitenhieb auf bürokratisierte Politik.

— Neckreg · 7. Februar 2010, 20:24

@Neckreg
Das ist kein Realitätsverlust, das ist mangelnder Humor ;)

@Pinguinzubehör
Genial geschriebener Artikel, war recht interessant zu lesen, auch wenn der erste Gedanke ein großes “WTF?!” war. Aber das hat den Eindruck nur um so mehr verstärkt.

— · 7. Februar 2010, 21:07

ROFL ich pack meinen AMIGA dann mal aus, weil der PC ja mehr Strom schluckte als der AMIGA xD

— DIDIOpladen · 7. Februar 2010, 22:08

Das wäre nicht der erste April-Scherz, der zur EU-Richtlinie wird.

Ich hoffe du hast mit deiner Satire nicht irgendeinen EU-Bürokraten auf Ideen gebracht….

Andreas · 8. Februar 2010, 07:23

Danke :-D Sehr gut. TOP
Ich merke auch gerade, dass es bei mir noch nicht so schlimm ist mit der Geekieness. ;-)

— Schumbi · 8. Februar 2010, 09:58

Ich weiß nicht, was ihr alle habt. Die EU macht zwar viel Bockmist, aber eine Verordnung, die etwas daran ändert, dass PCs häufig eine Lebensdauer von gefühlten 2-3 Jahren haben, wäre wirklich mal sinnvoll. Über Software-Verbote lässt sich das natürlich nicht regeln (hatte mal KDE4 auf einem 650MHz Duron am Laufen (: ), aber wenn es Einschränkungen bzgl. Hardware gibt, wird sich die Softwareindustrie wohl oder übel effizientes Programmieren zu Gemüte führen müssen.

— PhotonX · 8. Februar 2010, 14:32

top
sehr schön, was zum schmunzeln, danke!
Ansonsten: hoffentlich wird es nie soweit kommen…

— · 8. Februar 2010, 15:06

Ach naja, ich mach mir da nicht so viel Sorgen. Die auf SPON beschriebenen Maßnahmen finde ich alle einigermaßen sinnvoll und schränken den Bürger ja nun nicht wahnsinnig ein.
Abgesehen davon kann man ja Open-Source-Programme, also Software, die praktisch niemandem gehört, irgendwie schlecht verbieten.

— Einfach Toll · 8. Februar 2010, 15:29

“Eine Satire zeichnet sich durch drastische Übertreibungen in Inhalt und Wortwahl aus.”
So übertrieben ist das doch gar nicht. Hier werden einfach falsche Tatsachen behauptet. Von Übertreibung wenig zu spüren. Und drastisch schon gleich gar nicht.
Schließe mich meinen Vorrednern an. Solche “Artikel” sind am 1. April besser aufgehoben. Die anderen 364 Tage ist das (wenn nicht gekennzeichnet) nur eine Falschinformation, die ich mich aus presserechtlichen Gründen nicht mal trauen würde.
Ich verstehe zwar, dass du mit diesem Mittel mehr Aufmerksamkeit erregt hast und eine Diskussion anstossen konntest. Trotzdem wünsche ich mir dass solche beiträge nicht schule machen weil damit die blogosphäre an glaubwürdigkeit verliert. Bitte nur noch am 1. April, oder kennzeichnen oder viel massloser übertreiben…

linuxnetzer · 8. Februar 2010, 20:40

Linuxnetzer, eine falsche Tatsachenbehauptung ist es schon deshalb nicht, weil erkennbar ist, dass der Text nicht ernstgemeint ist (der Text ist als Satire gekennzeichnet).

Selbst wenn es nicht so wäre: Was genau ist denn daran, dass die EU Windows Vista, KDE und Gnome aus dem Verkehr zieht, nicht übetrieben und drastisch genug? Würde die EU sowas tatsächlich initiieren, wäre es sogar Realsatire.

Wäre Satire nur an einem Tag im Jahr erlaubt, wäre das a) eine unzulässige Einschränkung der Kunstfreiheit (ein Grundrecht!), b) ziemlich humorlos und c) hätten Eulenspiegel und Titanic ein ernstes Problem.

Pinguinzubehör · 8. Februar 2010, 21:55

@DIDIOpladen: Es ist eine alternative Antwort, d.h., sollte ich mal wieder eine Satire auf Papier haben, werde ich mich zwischen einer von beiden entscheiden. ;-) Bis dahin kann man ja z.B. hier schon mal weiterlesen.

Pinguinzubehör · 9. Februar 2010, 08:42

Bloß nicht aufhören, sowas zu schreiben! Deine Texte sind viel zu gut, um versteckt zu werden! :) Und außerdem gäbe es dann noch weniger zu lachen. :)

— Löwente · 9. Februar 2010, 12:06

a( Satire ist und bleibt natürlich rundumdieUhr erlaubt. Dies würdeich nie fordern. Es gibteigentlich viel zu wenig… OK Der Text ist (inzwischen? oder hab ichs von anfang an nich gesehn?) unten als satire gekennzeichnet. Titanic kennzeichnet das aber deutlicher… mir ist das zu sehr eine vermengung von vermeintlichen tatsachen und satire . die gefahr bleibt, dass viele leser solche information für bare münze nehmen und dies als “wahrheit” weiterverbreiten. eine satire ist meiner ansicht nach ziemlich deutlich und auf den ersten blick zu erkennen. meiner meinung nach. wie bei titanic (“meine erste banane” wäre wohl ein gutes Beispiel):

http://de.sevenload.com/bilder/ttXCaB8-Titanic-Zonen-Gabi-im-Glueck-Meine-erste-Banane

linuxnetzer · 9. Februar 2010, 22:45

Zur Kenntnis genommen. Der Satirehinweis war von Anfang an da, ich sehe aber gerade, dass er auf dem UU-Planeten, über den wohl auch viele gelesen haben, nicht übernommen wurde – mea culpa. Der zusätzliche Hinweis auf den erklärenden Kommentar kam natürlich erst später hinzu, als hier viele Anfragen nach weiteren Quellen zu dieser “Meldung” aufschlugen.

Gabis Banane ist natürlich ein Klassiker und Titanic ist insofern ein Sonderfall, dass es eine reine Satirezeitschrift ist; Satire kommt aber gerne oft auch als Ergänzung “normaler” Berichterstattung vor. Sogar “Die Welt” oder Spiegel Online z.B. leisten sich eine Satirerubrik, in der man auch schnell mal aufs Glatteis gerät, wenn man die Rubrik übersieht. Es gibt eine Menge an Satireformen, nicht immer ist es der Brachialhumor. “Pinguinzubehör” ist auch nicht die Tagesschau und subtile Pointen haben hier eine gewisse Tradition. Mit sowas sollte man immer rechnen, gerade im Netz.

Die Gefahr, dass sich Falschmeldungen weiterverbreiten, ist natürlich immer gegeben, aber das passiert nicht nur bei Satire, ich sage nur Hamburger Linkurteil. Manche sehen es ja sogar als Hobby oder gar Marketinginstrument, bewusst Falschmeldungen zu lancieren, um die Presse zu narren. Letztendlich ist jeder selbst verantwortlich, Gelesenes zu bewerten – und zu glauben oder nicht zu glauben. Auch der “seriöse Journalismus” verbreitet oft Falschmeldungen – meistens zwar unbeabsichtigt (schlechte Recherche, falsche Quellen), aber es bleiben Falschmeldungen.

Pinguinzubehör · 9. Februar 2010, 23:54

Pinguinzubehör 7. Februar 2010, 19:53:
“Umweltfreundlicher soll es allerdings tatsächlich sein, wenn man alte Computer möglichst lange nutzt – nicht wegen des Energiebedarfs (moderne, insbesondere zweckoptimierte Geräte verbrauchen durchaus weniger Strom) aber die Herstellung eines neuen PCs belastet die Ökobilanz ebenfalls enorm. Wer weiterhin seinen alten Rechner von 1998 mit Solarstrom betreibt statt neuzukaufen, macht theoretisch also alles richtig.”

Ein netter Aspekt, an welchen unsere Regierung bei der Abwrack-Prämie wohl nicht gedacht hat. War doch alles zum Wohle der Umwelt oder? Das wir, bei dem Ressourcen-Verbrauch, der für die Produktion der neuen Autos benötigt wurde, unsere alten Autos alle noch 5-10 Jahre hätten weiter fahren können, daran denkt keiner.

Darum: Kauft euch alle neue PCs! Wir müssen doch den Konjunktur-Motor in Schwung halten… ;-)

Lookbehind · 11. Februar 2010, 14:51

Sorry jetzt erst Deinen Link vom 9. Februar 2010, 09:42 gesehen!

THX Pinguinzubehör

— DIDIOpladen · 25. Februar 2010, 05:41

COOL, wir werden alle zu Straftätern…
Its time for another revolution!

Ich verzichte NICHT auf mein Gnome 3 usw.

Scheiß EU

— Waterman · 25. Februar 2010, 13:54

@Funatiker: Man kann auch bei Windows Aero deaktivieren und bei Mac OS (etwas versteckt) die graphischen Animationen ausschalten. Aber wer will das schon??

Moritz Schmale · 14. März 2010, 18:58

Welche Aufregung Um diese kleine Satire, die außerdem noch gut gemacht war! Was hierzulande von professionellen Schreiberlingen verbrochen wird und nicht als Satire gekennzeichnet wird, zieht einem da eher die Schuhe aus! “Wieviel Bein darf eine anständige Frau zeigen?” BLÖD-Zeitung 1993, “Deutschland stöhnt unter der Hitzewelle – Kanzler tu was!” ebenda 2003. Oder die Behauptung, um die Erde würden kleine Schwarze Löcher kreisen, die schon mehrere Raumschiffe verschlungen hätten in der “BUNTE“n von 1993. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen…
Übrigens: Was wollt Ihr mit Gnome 3? Das ist der größte Scheiß, den sich Entwickler ausgedacht haben! Mit Gnome hat das soviel zu tun wie XFCE, oder sogar noch weniger! Bei Sabayon 6 hat man jetzt diesen Mist “zwangsweise”! Niemand hat die User gefragt! Für wen machen diese Typen eigentlich die Distros? Für sich selbst?…

— xpenguin · 22. August 2011, 08:26

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