Fast doch (m)ein Desktop: Der Gnome-Shell eine Chance

16. Oktober 2014

Die Gnome-Shell ist mit dem Ziel angetreten, den Nutzern so viel Arbeit wie möglich abzunehmen, es dem Linuxanwender so einfach wie möglich zu machen, den PC zu bedienen. Paradoxerweise führt gerade diese Politik dazu, dass die Bedienung komplizierter wird und mehr Arbeit verursacht. Dabei hat die Shell viel Potential, ist für die Benutzer, die schon mal etwas anderes als Gnome kennengelernt haben, ohne Erweiterungen jedoch kaum erträglich. Die Fortsetzung unseres kleinen Gnome-Schwerpunkts mit einer Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der Gnome-Shell, die Shell im Alltagseinsatz unter die Lupe genommen.

Extended Desktop

Gnome hat die ehemals breite Nutzerbasis seinem neuen Konzept geopfert. Ob die alten Fans zurückkehren, ist fraglich, ob genügend neue zu Gnome finden, auch. Bei manchen Distributionen wird die Gnome-Shell gerade mal so häufig nachgefragt wie die Exoten Fluxbox oder Enlightenment und rangiert weit abgeschlagen hinter KDE und Cinnamon. Doch Gnome hält Kurs und zieht das eigene Konzept durch, was mutig und anerkennenswert ist, denn es besetzt damit immerhin eine Nische, denn einen derartigen Ansatz verfolgt sonst kein anderer Linux-Desktop.

Zum Massendesktop wird Gnome damit nicht mehr werden, es spricht mit der Shell nun kurioserweise eher die Fenstermanager-Fans, die Liebhaber des Minimalismus an. Die großen, auf den Desktop-Einsatz zielenden Distributionen verwenden keine Gnome-Shell mehr als Standard. Opensuse und Mageia favorisieren KDE, Ubuntu Unity und Linux Mint Cinnamon. Sogar das Unternehmens-Linux der Fedora-Mutter Red Hat spricht sich gegen die reguläre Shell aus. Allein Fedora und Debian halten die Gnome-Shell-Fahne noch hoch, wobei auch Letzteres fast fahnenflüchtig zu werden drohte.

Die gerade erscheinende Version 3.14 bringt weitere Verbesserungen, aber vor allem in der Optik. Bedientechnisch hat sich an der Shell nichts Wesentliches verändert, am Grundkonzept bleibt alles, wie es ursprünglich gedacht war. Die Shell will dem Nutzer die Arbeit abnehmen, setzt auf intuitive Bedienung – und macht es fortgeschrittenen Usern mit speziellen Wünschen damit umso schwerer. Die Shell wirkt so, als würde sie so sein wollen, wie man sich früher die Computer von morgen vorgestellt hat. Sie macht genau das, was der Nutzer will, ohne dass dieser noch großartig Befehle formulieren muss. Das allerdings geht dann schief, wenn der Nutzer etwas anderes möchte, als die Entwickler vorhergesehen haben, denn das Zukunfts-Gnome kann eben letztlich doch keine Gedanken lesen.

Die Standard-Gnome-Shell erfordert zunächst viel Umgewöhnung. So viel, dass man schnell geneigt ist, aufzugeben, wenn die typischen Handgriffe nicht mehr funktionieren. Doch das Konzept ist durchdacht. Nichtsdestoweniger passt es nicht auf jeden Workflow. Dann hat man mehrere Möglichkeiten. Entweder man nimmt gleich eine andere Oberfläche, man nutzt den Classic-Modus der Shell, der etwas näher an der traditionellen Bedienung ist – oder man ergänzt sich die Shell ganz individuell mit Erweiterungen. Das kann sich lohnen, denn neben aller Kritik bietet die Gnome-Shell ein durchaus innovatives Konzept und hat einige Vorzüge.

Glückliches GnomeWas gefällt:

• Die Optik. Mit Adwaita, das ab Version 3.14 auch das alte Raleigh-Notfall-Aussehen in Gestalt des Windows-Classic-Looks ersetzt, ist Gnome wieder ein Glanzlicht gelungen. Frisch, aber dabei ergonomisch bleibend, keine Experimente wagend wie etwa Ubuntu mit fast nicht mehr sichtbaren Scrollbalken, die nur bei Bedarf breiter werden. Die Gnome-Designer scheinen elegantes Design stets abonniert zu haben.

• Dezente Effekte. Der dezente Einsatz von Animationen und Schatten bringt genau die richtige Portion an optischen Effekten, so dass diese die Bedienung unterstützen und nicht stören.

• Automatische Arbeitsflächenverwaltung. Die Gnome-Shell ist die erste Linuxoberfläche, die die Verwaltung der Arbeitsflächen standardmäßig automatisiert ablaufen lässt. Es ist immer ein Desktop frei, wenn man einen neuen brauchen sollte, wenn der aktuelle schon wieder vollgefenstert ist.

• Konsequente Übernahme des Dockkonzepts. Linus Torvalds hat sich zwar fürchterlich aufgeregt, es entspricht jedoch absolut dem Vorbild aus Mac OS X bzw. Nextstep – ein Klick auf das Programmsymbol erzeugt kein neues Fenster derselben Anwendung, sondern bringt alle zum spezifischen Programm gehörenden Fenster in den Vordergrund, wenn die Anwendung bereits läuft.

• Einzigartigkeit. Nicht zuletzt ist die Gnome-Shell mal etwas typisch Eigenes für Linux, nicht der zwanzigste Abklatsch von Windows- oder Mac-Oberflächen. Die Gnome-Entwickler zeigen hier Mut, auch innovativen Konzepten nicht nur eine Chance zu geben, sondern sie auch gegen alle Widerstände durchzusetzen.

Was nicht gefällt:

• Schwächen im Dockkonzept. Ein Mittelklick führt zwar zum gewünschten neuen Fenster, öffnet es aber auf einem neuen Desktop. Nur mit Strg und Klick bekommt man das zweite neue Fenster auf die aktuelle Arbeitsfläche, braucht also stets Tastatur und Maus, um ein neues Fenster auf den sichtbaren Schirm zu bekommen.

Unglückliches Gnome

• Desktop-Icons. Es gibt im Shell-Konzept standardmäßig keine Desktop-Icons auf der Arbeitsfläche. Der viele Monitorplatz wird verschwendet. Dateisymbole lassen sich in den erweiterten Einstellungen allerdings ganz fix wieder einschalten.

• Verschwundene minimierte Fenster. Minimierte Fenster tauchen im Übersichtsmodus nicht mehr auf; um ein minimiertes Fenster wiederzufinden, muss man es über das Dock suchen. Das hat auch damit zu tun, dass Minimieren im Konzept der Shell eigentlich gar nicht mehr vorgesehen ist, manche Distributionen wie Fedora es aber standardmäßig wieder in den Fensterknöpfen aktiviert hatten. Eine arbeitsflächenübergreifende Fensterliste fehlt. Umso ärgerlicher, weil die Gnome-Shell zum ausgiebigen Verteilen der Programme auf neue Arbeitsflächen verführt. Ein Workaround besteht z.B. in der Installation des Minimized-Window-Reminders.

• Fehlendes permanentes Dock. Ungewöhnlich ist auch, dass das Dock nicht standardmäßig sichtbar oder zumindest in der Hauptebene erreichbar ist, ohne den Übersichtsmodus aufrufen zu müssen. Erst die Windows-Taste drücken zu müssen oder die linke obere Ecke anzusteuern, um dann das Dock wieder nach unten abfahren zu müssen, sorgt für nervende Mauswege. Mit der passenden Erweiterung lässt sich das Dock in die oberste Ebene holen – bringt allerdings neue Probleme mit sich, wenn gleichzeitig Icons auf dem Desktop liegen – diese sind dann nicht mehr erreichbar.

• Keine Favoritenleiste im Panel. Es fehlt ein schneller Zugriff auf die Dateimanager-Lesezeichen, ohne erst ein Dateimanager-Fenster aufrufen zu müssen. Mit der Erweiterung Places Status Indicator lässt sich ein Lesezeichenmenü in die Standardleiste integrieren.

• Kein Schnellzugriff auf Dateien. Das schnelle Erreichen eigener, oft genutzter Dateien fehlt ebenso wie ein Verlauf. Die Funktion einer History lässt sich mit einer Erweiterung nachrüsten, auch für Standarddateien gibt es eine solche.

• Fehlender Desktopindikator. Man sieht außer im Übersichtsmodus nicht, auf welcher Arbeitsfläche man sich gerade befindet. Die Erweiterung Workspace Indicator schafft Abhilfe. Damit wird dann zugleich auch der schnelle Desktopwechsel mit der Maus möglich, für den man sonst ebenfalls erst in den Übersichtsmodus schalten muss.

• Die Leiste. Die schwarze Leiste am oberen Rand, das Panel, das eigentlich keins mehr sein soll und nur durch Erweiterungen zu einem solchen wird, ist relativ nutzlos, und wird im Betrieb eigentlich für nichts weiter gebraucht, als die Uhrzeit anzuzeigen. Das hätte man auch platzsparender hinbekommen. Um sie auszublenden, braucht man ebenfalls eine Erweiterung.

• Nicht intuitiver Übersichtsmodus. Die Exposé-Ansicht im Übersichtsmodus skaliert zu starr, denn vorhandene Fenster werden im Übersichtsmodus alle auf dieselbe Höhe skaliert. Kleinere Fenster wirken dadurch größer und Vollbildfenster wirken im Verhältnis viel kleiner. Das erschwert das intuitive Erfassen und Wiederfinden eines Fensters. Sind viele Fenster offen, sehen sie außerdem irgendwann alle fast gleich aus – und dann muss man die Titelzeilen bewusst lesen, um ein Fenster zu identifizieren.

• Zusätzliche Schikanen beim Dateilöschen. Dateien können nicht mit der Entfernen-Taste in den Mülleimer gelegt werden, es braucht zwingend die Tastenkombination Strg+Entf. Wer regelmäßig zwischen verschiedenen Systemen wechselt, verzweifelt.

• Der Weißraum. Was optisch super ist, hat leider funktionale Nachteile. Für die Touchbedienung sicher nützlich, doch mit der Maus macht es keinen Spaß mehr. Im Dateimanager muss mehr gescrollt werden, Menüs werden länger, und damit auch die Mauswege. Wo eigentlich ein kleiner Schubser reichen sollte, um einen Menüeintrag anklicken zu können, muss stattdessen über den halben Bildschirm gefahren werden. Auf kleinen Bildschirmen wirkt alles übertrieben klobig und zwingt auf Notebooks praktisch fast schon zum permanenten Arbeiten im Vollbildmodus.

• Alt+Tab-Verhalten. Das Tastenkürzel Alt-Tab zum Wechseln zwischen offenen Fenstern wurde aufgeteilt auf verschiedene Tastenkombinationen, standardmäßig wechselt man nun zwischen Programmen, nicht mehr zwischen Fenstern. Das ist durchdacht und innovativ, aber unpraktisch, weil man in der Regel nicht darüber nachdenkt, ob man zwischen Fenstern oder Anwendungen wechseln möchte, sondern oft einfach intuitiv zum vorherigen Fenster zurückkehren will. Auch springt Alt+Tab ggf. zwischen Anwendungen auf verschiedenen Arbeitsflächen hin und her, was die Sache noch verwirrender macht. Mit einer Erweiterung ist das alte Verhalten zwar wiederherstellbar, doch es gibt weiterhin keine Möglichkeit, das Wechseln auf eine virtuelle Arbeitsfläche zu beschränken, man springt dann munter zwischen allen virtuellen Desktops hin und her.

• Nichtzulassung eigener Startbefehle. Die Zuweisung der Standardanwendungen funktioniert nicht optimal; wenn Programme nicht in der Vorauswahl auftauchen, gibt es keine Möglichkeit, sie mit einem individuellen Befehl aufzurufen, es muss notfalls erst ein entsprechender Starter gebastelt werden.

• Schüchternes Nautilus. Über Tastenkürzel direkt aufgerufene Verzeichnisse öffnen sich in Nautilus nicht im Vordergrund, sondern stets hinter anderen vorhandenen Fenstern. Stattdessen taucht die Meldung „Dateien ist bereit“ auf.

• Arbeitsflächenverwaltung nicht konfigurierbar. Das automatische Hinzufügen von neuen Arbeitsflächen lässt sich entweder aktivieren oder ganz abschalten. Nutzt man z.B. zusätzliche Programme wie Devilspie, um Fenster automatisch auf verschiedene Arbeitsflächen zu verteilen, funktioniert das nicht richtig, wenn man noch gar keine Fenster geöffnet hat – und daher nur ein Desktop bereitsteht: Ruft man ein Programm auf, das eigentlich auf Desktop 2 landen sollte, öffnet es sich auf Arbeitsfläche Nr. 1. Andersherum, wenn wiederum alle Anwendungen auf Desktop 1 geschlossen werden, rutschen die auf Desktop 2 geparkten Fenster automatisch auf den ersten Desktop. Das erinnert in der Handhabung ein wenig an die kafkaesken Menüs, die zu Windows98-Zeiten der große Renner bei Microsoft waren, aber aus gutem Grund recht schnell wieder beerdigt wurden (in den Menüs waren nur häufig benutzte Einträge sichtbar, die seltener benötigten wurden nach und nach ausgeblendet, im Ergebnis befanden sich die Einträge immer an unterschiedlichen Positionen, intuitives Ansteuern wurde unmöglich). Bei der Gnome-Shell sind es nun die Fenster, die nie da sind, wo man sie eigentlich erwartet. Die Idee ist gut, beim Knappwerden von Arbeitsfläche neue Desktops anzulegen, aber Fenster automatisch dorthin zu verschieben oder Arbeitsflächen ohne Rückfrage wieder zu entfernen, wenn das letzte Fenster geschlossen wurde, nervt unendlich und müsste konfigurierbar sein.


Idee und Montage: „orc“

• Funktionsreduzierung bei Programmen. Das Terminal verlor die Transparenz, Nautilus die geteilte Ansicht, die Embleme und die Baumnavigation in der Seitenleiste. Die Autostarteinstellungen werden entfernt.

• Tastenkürzel funktionieren nicht im Übersichtsmodus. Wenn man feststellt, dass das gesuchte Programm nicht bereits ausgeführt wird, muss man den Modus erst wieder verlassen, um das Programm per Kürzel starten zu können. Ein Workaround ist nicht bekannt.

Es gibt für alles eine Lösung

Die Auflistung der Negativpunkte ist überraschend lang, zeigt aber auch, dass sich die bemängelten Punkte durch Erweiterungen fast vollständig beheben lassen. Mit einem Sack voller Ergänzungen und der Anpassung der Grundeinstellungen kann man sich die Shell so zurechtbiegen, dass sogar traditionelle Desktoparbeit damit wieder möglich wird oder dass sie sich fast so verhält wie andere Oberflächen oder eben das alte Gnome (was die Gnome-Leute auch selbst mit der Gnome-Classic-Sitzung anbieten, indem einige der hier genannten Erweiterungen standardmäßig integriert und aktiviert werden).

Doch dann kann man auch gleich einen anderen Desktop nehmen und spart sich die Nachrüstung und Inkonsistenzen, die zwangsläufig entstehen, wenn versucht wird, ein originäres Konzept wieder in ein anderes zurückzuverwandeln. Dieser Aufwand steht kaum im Verhältnis zum Ergebnis, der Wechsel zu einer alternativen Umgebung wie KDE, XFCE, Mate oder Cinnamon drängt sich dann geradezu auf. Denn auch wenn sich viel mit Erweiterungen nachrüsten lässt, entstehen doch gerade dadurch gleich zwei neue Nachteile:

• Verteilte Einstellungen. Die Installation auch simpler Erweiterungen führen das Konzept der unnötigen Konfiguration vollends ad absurdum. Bereits in einem erweiterungslosen Gnome muss man ggf. Einstellungen an vier (!) verschiedenen Orten vornehmen: in den normalen Einstellungen, in den erweiterten Einstellungen (Tweak Tool), im Konfigurationseditor und in allgemeinen Systemkonfigurationsdateien. Dazu kommen dann noch weitere Einstellungen für die Erweiterungen, die von den Erweiterungen selbst an allen möglichen Orten des Systems verteilt werden, im Tweak Tool, in Leisten oder sonstwo. Das Auffinden wird zum Suchspiel.


Diese Erweiterung baut die Einstellungen in das Abmeldemenü ein.

• Fehlende Updatesicherheit. Sofern man auf Erweiterungen setzt, kommt hinzu, dass nicht alle Erweiterungen auch stets für alle Versionen der Shell im Angebot sind. Erweiterungen verwaisen und die Funktionalität geht verloren, wenn sich niemand findet, der die Wartung übernimmt. Die Gnome-Erweiterungsseiten sind voll von Hilferufen der Nutzer, bestimmte Erweiterungen doch auch für aktuellere Gnome-Shell-Versionen lauffähig zu machen. Es wächst ein Ökosystem innerhalb der Gnome-Shell heran, das äußerst zerbrechlich ist. Nur wenige Erweiterungen wurden direkt in die Shell integriert. Und dass Gnome-Shell-Anwender Erweiterungen brauchen, scheint eher die Regel als die Ausnahme zu sein.

Jetzt aber Schluss mit dem Gnome-Bashing

Auch wenn dieser Eindruck entstehen mag: Nicht alles muss man bei der Gnome-Shell nachrüsten, manche Konventionen findet man auch in der Shell weiterhin. So funktioniert Alt+F2 zum Aufrufen eines Befehl-ausführen-Dialoges, der Mittelklick auf einen Fenstertitel oder in den Bereich des neuen Globalmenüs bringt das Fenster in den Hintergrund. Die Shell leistet sich sogar Redundanz, z.B. bräuchte es den Übersichtsmodus mit verkleinerten Fenstern gar nicht, wenn man doch schon das Dock auf der linken Seite hat. Sogar das Anlegen eigener Tastenkürzel ist ohne Zuhilfenahme von Drittsoftware möglich. Aber wie lange noch? Die Unsicherheit über den Funktionsumfang wird zum bestimmenden Faktor bei der Gnome-Shell-Entwicklung.

Manches lässt sich jedoch selbst mit Erweiterungen nicht beheben. Die Mauswege sind generell zu lang, die Shell unübersehbar auf Tastaturbedienung hin getrimmt und dahingehend wenig flexibel. Das große Grundkonzept der unbedingten Reduzierung macht alles irgendwie umständlich, und die vielen kleinen Merkwürdigkeiten die Shell in der Summe aufwändig. Der Funktionsausbau lässt die Shell für so manchen Anwender sogar indiskutabel werden, da hilft dann auch kein Classic-Modus weiter, der prinzipiell einige der Kritikpunkte aufzufangen vermag. Durch den forcierten Minimalismus wird alles komplizierter – komplizierter, als eine von vornherein weniger spartanische Shell je sein könnte.


Dieser Artikel ist Bestandteil der „Not my Desktop“-Reihe.
Bereits erschienen:

Wird GNOME wieder zum Zwerg?
Eine Woche Gnome 3: Der uniformierte Desktop
Strategien zur GNOME-3-Vermeidung
Gnome-Shell – es wird immer unübersichtlicher
Endlich: Gnome rudert zurück
Die Gnome-Shell macht auf alt
Die Tragik der Gnome-Shell
Der Gnome-Shell eine Chance


aus der Kategorie: / Tratsch / Gnome & KDE

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Kommentare

Ich finde Gnome 3 gar nicht so schlecht, man gewöhnt sich daran.
Allerdings komme ich mit dem Default-Theme (insbesondere den Icons) überhaupt nicht zurecht.

— nik22 · 16. Oktober 2014, 22:33

Ich muss sagen, ich selbst habe noch nie an einem anderen UI-System gearbeitet, das so effizient ist wie Gnome3.

Im Gegensatz zu den beklagten langen Mauswegen wurde der Punkt fast vergessen, dass Bei Mausbewegungen nur die nötige Genauigkeit der Bewegung ausschlaggebend ist für die Zeit die benötigt wird um etwas zu treffen. Ein Schubsen der Maus in die obere Ecke ist also (nach etwas Eingewöhnung) eine der schnellsten operationen (was auch empirisch nachgewiesen wurde hier aber aus Faulheit ohne quelle). Fast alle wichtigen Mausbedienungen in Gnome sind tatsächlich mit Schubsen möglich und erfordern keine kleinen feinen Bewegungen. Über all wo es kompliziert wird mit der Maus (auch in anderen UI’s) wurde eine hervorragende Möglichkeit geschaffen über die Tastatur mit durchscnittlich 3-4 Tastendrücken zu erreichen was man möchte.

Abgesehen davon sind einige Fehler in deinem Aufsatz:

  • Der Mittelklick öffnet bei mir das Fenster in genau dem Desktop in dem ich bin.

  • Es gibt keine minimieren Buttons in Gnome3 falls es die gibt hast du sie per Einstellung aktiviert!
  • Schnellzugriff auf Dateien funktioniert innerhalb von Home wunderbar über die Suchfunktion der shell. Sie in Menüs zu haben ist Sinnlos wie du schon festgestellt hast (umständliche Bedienung).

Die Geschmackssachen:

  • Ich liebe die Aufteilung in alt+tab und alt+^. Usecase in 3 terminals entwickle ich Webseiten im browser schaue ich sie an. Wechsel zwischen den terminals mit alt+^ wechsel zum Browser mit alt+tab

  • der Desktop ist nur nach dem Hochfahren sichtbar. Es ist kein verschwendeter Platz. Und er gehört einfach nicht in das Bedienkonzept. Das hat viele gute Gründe zum Beispiel die ständige vermüllung des Desktops weil er als temporärer Ordner missbraucht wird.
  • Das Arbeitsflächenkonzept ist vollständig anders als in anderen Desktops. Es ist unwichtig auf welcher man sich befindet nur die Programme selbst sind wichtig. Darum wird auch nicht angezeigt auf welcher Fläche du bist. Wenn du ein Programm suchst dann drücke die Windows taste und tippe die ersten 3 Buchstaben dann Enter und das Programm ist da und im Vordergrund(auf der Arbeitsfläche wo es vorher war).

Alles in allem habe ich den Eindruck dass du ein Gnome3 verwendest das auf höchste Weise modifiziert ist und versuchst dann Gnome3 zu bewerten. Das ist so ungefähr wie Firefox mit 5 installierten Toolbars zu bewerten. Ich will hier auch anmerken, dass Gnome3 auf Ubuntu schon in der standard Installation nicht das originale Gnome3 ist und einige Eigenheiten hat die im Original so nicht sind.

— enaut · 17. Oktober 2014, 09:53

Mir gefällt Gnome3 auch sehr gut. Dass es ab und an mal eine Weile dauert bis Extensions für neue Gnome-Versionen aktualisiert werden oder sie auch mal verwaisen ist aber wirklich ein Negativpunkt.

Martin · 17. Oktober 2014, 10:03

@eanut: Du sagst der Desktop gehört nicht einfach zum Bedienkonzept, aber warum nicht?

Die “Vermüllung” wie du es nennst ist mein “Bedienkonzept” und das vieler Menschen die ich kenne, um Dateien temporär zwischen zu speichern und schnell wieder zu finden. Wenn dich das stört musst du das nicht machen, aber das das Betriebsystem mich daran hindern will, etwas das für mich praktisch ist zu tun, empfinde ich als störend.

Und was die “Genauigkeit” der Maus angeht, ist dass genau das was mich an diesen “modernen” UIs nervt. Es ist mit der Maus total nervig Fenster größer oder kleiner zu ziehen – was ich ständig mache (mein Bedienkonzept) – da der Rahmen so schmal wurde, dass es kaum möglich ist diesen zu treffen, wenn man keine ruhige Hand hat.

Und wie das schnelle verschieben von Dateien mit der Maus in Gnome funktionieren soll habe ich bisher noch nicht verstanden. Bisher nutze ich dazu Drag&Drop aus dem Dateimanager. Auch zum öffnen von Dateien nutze ich dieses altbewährte Konzept und “droppe” Dateien auf die Anwendung in der Taskleiste. Aber leider scheint dies für Gnomeentwickler nicht so wichtig zu sein, vermutlich weil alle Notebooks mit Touchpad benutzen.

Wie auch immer – ich fand Gnome früher toll, aber mir gefällt das Optische wie es jetzt wirkt. Doch das Hauptproblem ist, dass da Entwickler sitzen die nur ihr eigenes “Bedienkonzept” sehen und gleichzeitig alle anderen rigoros aus Gnome entfernen. Das hat dazu geführt, dass ich z.b. nicht mehr mit Gnome arbeiten kann.

Was im Prinzip ja nicht schlimm wäre, aber es wird immer so getan, dass die Menschen die aus Gnome rausgedrängt wurden, die “hater” sind und Gnome kritisieren weil sie Gnome hassen würden.
Das ist aber völliger Unsinn! Ich mag Gnome und hätte es gerne weiter genutzt, aber mein Bedienkonzept wurde völlig missachtet und da ich unter Linux die Wahl habe, nutze ich nun einen anderen Desktop.

— struppi · 17. Oktober 2014, 11:25

‘Nur noch’ Debian und Fedora benutzen die Gnome Shell als Default? Nun, das sind absolute Schwergewichte und ich denke, gerade Mageia kann man in diesem Vergleich getrost streichen.
Du verschweigst außerdem, dass es ein Ubuntu mit Gnome als Default ebenso gibt.
Bei den großen Distros dominiert Gnome also weiterhin den Markt, deine Statistik ist Augenwischerei.

— · 17. Oktober 2014, 12:07

Toller Artikel. Liest sich wirklich gut. Was hälst du denn von dem Punkt, dass ab Gnome 3.14 teilweise unterschiedliche Fensterrahmen verwendet werden? Nautilus hat weiter einen hellen Fensterrahmen und das Terminal z.B. nun stets immer einen dunklen. Ich finde, das stört das sonst gut durchdachte Design. Unter 3.12 war wenigstens alles einheitlich.

Paul · 17. Oktober 2014, 12:29

ich habe seit einigen Wochen testweise die Beta von Ubuntu 14.10 mit Mate Desktop auf einem Rechner installiert. Ich bin begeistert! Wenn in 6 Tagen die reguläre Version veröffentlicht wird, werde ich auf allen meinen Rechnern Ubuntu Mate installieren. Gnome 3 kann mich mal.. ;-)

— orc · 17. Oktober 2014, 13:26

Hei,

ich finde bei gnome genial, dass das System etwas kann und nicht nur dafür da ist um Programme zu starten.

Also owncloud wird super unterstützt (Kalender, Kontakte).

Das “Stummschalten” des Systems, so dass man keine Nachrichten bekommt.

Einziger und für mich vernichtender Nachteil: Es ist rießig. Für den Eigentlichen Inhalt ist auf einem Subnotebook kaum noch Platz. Wenn ich Office öffne, dann hab ich die schwarze Leiste, die weiße Leiste des Programms, dann kommt die Menüleiste und dann die Programmsymbole.
Im Vergleich zu Ubuntu habe ich zwei Zeilen mehr Platz verschwendet und somit zwei weniger für den Inhalt.

Wenn gnome erkennen würde, welche Auflösung das Notebook hat und dann, wenigstens im Vollbildmodus, die weiße obere Leiste einsparen würde (das Plugin gabs mal, aber jetzt nicht mehr) und alles eben kleiner werden würde, dann könnte ich es nutzen. So wie ist derzeit ist, leider nicht auch wenn es ansonsten super ist.

Thoys

— Thoys · 17. Oktober 2014, 17:07

Transparenz im Terminal ist das nutzloseste was es gab und kann man ja auch wieder kriegen. Embleme haben sehr wenige Leute richtig genutzt (vergleichbar mit Tags bei OSX) also weg damit. Nicht alles was fehlt sollte man gleich vermissen.

— · 17. Oktober 2014, 17:33

Transparenz im Terminal ist das nutzloseste was es gab
Ähhh, nein, ist es nicht. Immerhin ist es ästhetischer (gerade beim modernen Gnome3) und verschafft es einem den Durchblick auf den Desktop, bzw. andere Programmfenster. Das einfach über Bord zu werfen ist unbegründet.

— Gnome Classic · 17. Oktober 2014, 18:54

@struppi

Die Vermüllung steht darum unter geschmackssachen. die Gnome Designer haben sich eben dafür entschieden. Das ist so wie manche arbeitsgeräte einen Schutz haben dass man sich nicht verletzt andere haben diesen Schutz nicht und manchmal geht einem der Schutz gewaltig auf die Nerfen und trotzdem kann der Schutz durchaus sinnvoll sein!

Größe von Fenstern verändern wird aus diesem Grund von Gnome umgangen indem genügend Möglichkeiten geboten werden wie man entsprechende Probleme lösen kann(1 Fenster rechts eines links, maximiert vs. windowed usw).

Verschieben von Dateien geht per drag and drop… warum auch nicht? das ist auch recht schnell.

Der Rest… Ist doch schön wenn du was gefunden hast, das dir passt ich wollte nur mit meinem Post darauf aufmerksam machen, dass das (mal wieder) einer dieser Posts über Gnome3 ist. Der sagt Gnome3 ist nicht wie Gnome2 und wenn ich es ändere sodass es so ist, ist es doof!

— enaut · 17. Oktober 2014, 20:08

Ich liebe die Rubrik “Not my desktop” – wie auch den Rest von Pinguinzubehör ;)

Die Artikel sind durchweg witzig und fundiert (ganz selten auch nur witzig, aber immer gut recherchiert). Das ist eine Mischung, die man im deutschen Sprachraum nur extrem selten findet. In diesem Sinne: weiter so!

Back to topic: ich übergebe das Wort wieder an die Fanboys…

— aasche · 17. Oktober 2014, 21:13

Komisch, ich hatte schon mit GNOME3.0 Adwaita als Default ohne da irgendwas selbst dran zu ändern.

Muss ich wohl was falsch gemacht haben…

— isch · 18. Oktober 2014, 21:30

Komisch, ich hatte schon mit GNOME3.0 Adwaita als Default ohne da irgendwas selbst dran zu ändern.

Das dürfte in der Tat bei den meisten so gewesen sein.

Pinguinzubehör · 18. Oktober 2014, 22:23

Transparenz im Terminal ist das nutzloseste was es gab und kann man ja auch wieder kriegen. Embleme haben sehr wenige Leute richtig genutzt (vergleichbar mit Tags bei OSX) also weg damit.

Mal abgesehen davon, dass Transparenz im Terminal von vielen als schick empfunden wird, werden nun alle, die Embleme benötigen, eben kein Nautilus mehr nutzen, oder gleich gar kein Gnome mehr. Wer eine Baumansicht braucht, nimmt eben kein Nautilus oder kein Gnome mehr. Wer Zweispaltenansicht braucht, nimmt eben kein Nautilus oder kein Gnome mehr. Und das erklärt am Ende wahrscheinlich, weshalb Gnome insgesamt ins Abseits rutscht – denn die Wahrscheinlichkeit wird größer, dass irgendjemand etwas Essentielles vermisst, je mehr Kleinigkeiten ausgebaut werden. Außerdem: Was wie das Entfernen einer Kleinigkeit wirkt, sorgt auch in der Summe dafür, dass viele mit Gnome nichts mehr anfangen können. Viele entfernte Kleinigkeiten ergeben gemeinsam eine größere Lücke.

Nicht alles was fehlt sollte man gleich vermissen.
Umgekehrt: Wenn man etwas vermisst, dann fehlt es.

Pinguinzubehör · 18. Oktober 2014, 22:56

Alles in allem habe ich den Eindruck dass du ein Gnome3 verwendest das auf höchste Weise modifiziert ist und versuchst dann Gnome3 zu bewerten.

Der Eindruck stimmt. Damals, als die Gnome-Shell gerade neu war, habe ich es eine Weile im Rohzustand benutzt. Das ging überhaupt nicht. Nun habe ich vor einer Weile das Ganze noch einmal versucht, aber diejenige Funktionialität durch Konfiguration wiederhergestellt bzw. mit Erweiterungen nachgerüstet, die meinen Arbeitsabläufen entspricht. Dies resultiert dann in einer stark modifizierten Gnome-Shell und führt zu der hier getroffenen Bewertung.

Pinguinzubehör · 18. Oktober 2014, 23:10

Was hälst du denn von dem Punkt, dass ab Gnome 3.14 teilweise unterschiedliche Fensterrahmen verwendet werden? Nautilus hat weiter einen hellen Fensterrahmen und das Terminal z.B. nun stets immer einen dunklen.

Finde ich interessant. Scheint aber nur in Fedora der Fall zu sein. Halte ich nicht grundsätzlich für verkehrt – denn wenn man ohnehin ein dunkles Terminal nutzt, braucht man da keinen hellen Rahmen drumherum. Für Konsistenz-Fans ist es aber natürlich eine Katastrophe. Lässt sich aber ja wohl umstellen.

Pinguinzubehör · 18. Oktober 2014, 23:12

@enaut:Vermüllung wie du es nennst – ist eben keine Geschmackssache, es ist für mich ein Werkzeug, dass Gnome mir und vielen Anderen weg nimmt. Schutz ist es nur für dich, für mich ist es ein Ärgernis, der keinen Sinn macht.

Das D&D geht ist klar, mir ging es um den nutzen. Ohne Taskleiste ist das deutlich komplizierter. Ebenso ohne Treeview – da frage ich mich wie die Gnomeentwickler ihren Rechner nutzen.
Ich verschiebe ständig Dateien im Dateiverwaltungsprogramm. Ohne Treeview ist das kaum möglich. Allein dafür muss man die Gnomeentwickler hassen.

Und ich sehe den Artikel so, dass hier jemand meinen Unmut – als ehemaliger begeisterter – Gnomenutzer über die Änderungen in Gnome formuliert.

Das es vielen auch so geht zeigt die im Artikel verlinkte Statistik zum Manjaroforum. Dort (in Manjaro) gibt es keinen vorinstallerten Desktop, jeder Nutzer wählt bei der Installation einen Desktop, da ist Gnome nur noch unter ferner liefen, XFCE dagegen bei ca. 50%

— struppi · 22. Oktober 2014, 08:39

Das größte Manko ist der dermassen kastrierte Nautilus!

1.) Alle sinnvollen Detail Listen sind kastriert.

2.) Die Datumsformatierung ist vor 2 Jahren aus dem Core Code entfernt worden.
Warum kann das Datums Anzeige Format nicht mehr ausgewählt werden. Was nützt mir “gestern” oder “heute”, wenn ich keine Uhrzeit habe.

3.) Sinnlose Verschwendung von Platz (Pixel) bei den Anzeigen innerhalb der Fenster,bei RAhenem,Leisten.
Das Ziel ist doch Ergonomie und kein 4K Display, damit man wieder die gleichen Informationen sieht. Ich glaube die Gnome Entwickler sollten alle dringendst um Optiker!

4.)…

Schaut man sich SLES12 und SLED12 (beide Beta) an, so graut es mir jetzt schon mit dem Gnome3 Classic Mode Desktop zukünftig arbeiten zu müssen. (Es gibt leider einige Dinge die halt über dem Desktop einfach schneller und “sicherer” erledigt werden).

Ich war bis opensuse 12.1 den Gnome2 Desktop treu ergeben, da KDE mir zu zappelig war. Meine Versuche mit opensuese 12.2 und Gnome3 waren desolat und seit opensuse 12.3 bin ich KDE User.

XFCE und LXDE sind für mich mangels einiger Funktionen / Intergrationen keine Alternative.

Sorry Gnome, aber ihr habt es geschaft ein Linux mit eurer UI unbenutzbarer als ein Microsoft Windows zumachen.

— Schoerch · 1. November 2014, 10:51

@Schoerch
Da hast Recht die Gnome-Entwickler sollen zum Optiker haha und nicht nur dort hin zum Seelenklempner ihre Software wieder sortieren was ist mit der Nautilus-Suchmaschine los die läßt sich auch nicht mehr so ins Detail einstellen und seit Unity bei Ubu gibts im Panel kein Beenden erzwingen-Tool mehr was machen wir bei nicht reagierbaren Programmen die Ubu abstürzen laßen beum Notebook Stromkabel und Akku um Ubu ganz abzuwürgen denn runterfahren geht nicht mehr dann sind laufende Programme wie Downloads auch unterbrochen deshalb nutze uch nur ein Programm zur Zeit das mache ich im Smartphone nicht anders nur ein App pro Anwendung das mögen alle Systeme nicht gerne auch wenn die Werbung was anderes schreibt, die Erfahrung habe ich gemacht!

— · 14. Dezember 2014, 05:43

Also, ich glaube ich muss da auch mal eine Lanze brechen für Gnome3x, ich habe mich anfangs so gar nicht an das neue Konzept zurecht finden wollen, und habe XFCE, LXDE, MATE, CINNAMONE und ich weiß nich noch alles als Ersatz in Betracht gezogen, wobei sich XFCE noch am besten an seine Bedürfnisse anzupassen ist. Cinnemon sehe ich als interessante Alternative. Und dennoch gibt es einen guten Grund, Gnome3x einzusetzen, denn neben eine durchdachte Dokumentenverwaltung und Medienverwaltung, macht es durchaus Spaß, damit zu arbeiten.

— detlef · 9. November 2016, 06:40

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